Colletia
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| Datei:Colletia cruciata4.jpg
Colletia paradoxa | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Colletia | ||||||||||||
| Comm. ex Juss. |
Colletia ist eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Kreuzdorngewächse (Rhamnaceae). Die etwa fünf Arten sind in Südamerika verbreitet.
Beschreibung[Bearbeiten]
Vegetative Merkmale[Bearbeiten]
Colletia-Arten wachsen als Sträucher und erreichen Wuchshöhen von bis zu 4 Metern. Aus der oberen Knospe jedes Knotens bildet sich ein Dorn oder ein bis zu dreifach verästelter, dornartiger Zweig. Die untere Knospe bildet einen blühenden Kurztrieb.<ref name="Kubitzki2004" /> Die gegenständigen Laubblätter sind sehr klein und fallen früh ab.<ref name="Kubitzki2004" />
Generative Merkmale[Bearbeiten]
Die Blüten erscheinen achselständig in Büscheln oder einzeln unter den Dornen. Die zwittrigen Blüten sind vier- oder fünfzählig mit einfacher Blütenhülle. Der Blütenbecher ist urnenförmig und fällt früh ab. Die Kelchblätter sind petaloid. Kronblätter sind meist nicht vorhanden. Die Staubbeutel der bis zu 6 kurzen Staubblätter sind meist zweifächrig. Der Diskus wird auf einer nach unten eingerollten Ausstülpung des Blütenbechers gebildet. Der Fruchtknoten ist halbunterständig, meist drei- und seltener vierfächrig.<ref name="Kubitzki2004" /> Die Narbe ist gelappt.
Die dreikammerigen, -teiligen, -samigen Kapselfrüchte brechen explosionsartig auf.<ref name="Kubitzki2004" />
Systematik und Verbreitung[Bearbeiten]
Die Gattung Colletia wurde 1789 durch Antoine-Laurent de Jussieu in Genera Plantarum, S. 380 aufgestellt.<ref name="GRIN" /><ref name="Jussieu1789" /> Der Gattungsname Colletia ehrt Philibert Collet (1643–1718), einen französischen Geistlichen und Lehrer.<ref name="Burkhardt2018" />
Die Gattung Colletia gehört zur Tribus Colletieae innerhalb der Familie Rhamnaceae.
Das natürliche Verbreitungsgebiet der etwa fünf Arten liegt in Südamerika.<ref name="Kubitzki2004" />
Es gibt etwa fünf Colletia-Arten:<ref name="Kubitzki2004" />
- Colletia hystrix Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Clos
- Colletia paradoxa Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Spreng.) Escal.: Sie kommt im südlichen Brasilien, in Argentinien (nur in Buenos Aires) und in Uruguay vor.<ref name="GRIN" />
- Colletia spartioides Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Bertero ex Colla: Dieser Endemit kommt auf der Robinson-Crusoe-Insel vor.
- Colletia spinosissima Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.J.F.Gmel.: Sie kommt in Peru, Bolivien, Ecuador, Uruguay und Argentinien vor.<ref name="GRIN" />
- Colletia ulicina Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Gillies & Hook.
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references> <ref name="GRIN"> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GRIN“ ist nicht vorhanden. im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. </ref> <ref name="Jussieu1789"> Antoine-Laurent de Jussieu: Genera plantarum secundum ordines naturales disposita, juxta methodum in Horto regio parisiensi exaratam. 1789, S. 380 (online). </ref> <ref name="Kubitzki2004"> D. Medan, C. Schirarend: Rhamnaceae. In: Klaus Kubitzki (Hrsg.): The Families and Genera of Vascular Plants – Volume VI: Flowering Plants – Dicotyledons – Celastrales, Oxalidales, Rosales, Cornales, Ericales, 2004, ISBN 978-3-540-06512-8. eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden. </ref> <ref name="Burkhardt2018"> Lotte Burkhardt: Verzeichnis eponymischer Pflanzennamen – Erweiterte Edition. Teil I und II. Botanic Garden and Botanical Museum Berlin, Freie Universität Berlin, Berlin 2018, ISBN 978-3-946292-26-5, doi:10.3372/epolist2018. </ref> </references>
Literatur[Bearbeiten]
- Lone Aagesen: Phylogeny of the tribe Colletieae, Rhamnaceae. In: Botanical Journal of the Linnean Society, 131(1), 1999, S. 1–43, doi:10.1006/bojl.1999.0254, online auf researchgate.net.