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Common Sky

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Common Sky - A&N Luftfahrt GmbH
MAP Executive Flight Services Canadair Challenger 604
IATA-Code: -
ICAO-Code: AUN
Rufzeichen: COMMON SKY
Gründung: 2002 (als map jet)
Betrieb eingestellt: 2019
Sitz: Berndorf, Osterreich Österreich
Heimatflughafen: Linz
Unternehmensform: GmbH
Leitung: Norbert Winkler (CEO)
Flottenstärke: 0
Ziele: international
Common Sky - A&N Luftfahrt GmbH hat den Betrieb 2019 eingestellt. Die kursiv gesetzten Angaben beziehen sich auf den letzten Stand vor Einstellung des Betriebes.
Datei:Logo MAP Jet.jpg
Ehemaliges Logo

Common Sky A&N Luftfahrt GmbH war eine österreichische Charterfluggesellschaft für Geschäftsreiseflugzeuge mit Sitz in Berndorf.

Geschichte[Bearbeiten]

Mapjet (2002–2012)[Bearbeiten]

Die Fluggesellschaft wurde im Jahr 2002 als map.management + planning GmbH gegründet von Peter Fiers und Michael Neuhuber. Diese trat unter dem Namen mapjet (IATA-Code: AQ und ICAO-Code: MPJ) auf.<ref> Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Airline Code Full Details (Memento vom 23. September 2015 im Internet Archive) abgerufen am 19. Mai 2023</ref><ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Airline Update - Common Sky (Memento vom 11. August 2014 im Webarchiv archive.today) abgerufen am 19. Mai 2023</ref><ref>Austriair fliegt Linie ab Wien im Der Standard vom 15. Jänner abgerufen am 17. Jänner</ref>

Sechs McDonnell Douglas MD-83 wurden im Jahr 2006 eingeflottet.<ref>Thomas Jaeger: MAP Jet News Update. 11. Juni 2006, abgerufen am 23. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name=":1">MAP Executive Flight Service fleet details. Abgerufen am 23. März 2026.</ref>

Im Jahr 2008 wurde die Unternehmensstruktur neu organisiert, indem die neu gegründete MAP Holding GmbH die Rolle der Muttergesellschaft übernahm und gleichzeitig mit der map executive flight service GmbH eine zweite Tochtergesellschaft samt eigenem Air Operator Certificate gegründet wurde, die Teile des Flugbetriebs übernahm.

Im Jahr 2009 erwarb mapjet eine 25-prozentige Beteiligung an der Vienna Jet Bedarfsluftfahrt GmbH.<ref>Austrian Aviation Net: Austrian Aviation Net: Interview: Auch MAP wendet sich an Brüssel. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 30. Juli 2009; abgerufen am 24. März 2026.</ref>

Im Mai 2010 wurde die Unternehmensstruktur erneut neu organisiert. Dabei wurde die mapjet AG als neue Tochtergesellschaft der map Holding GmbH gegründet und im Zuge dessen schied Mitbegründer und Mitgeschäftsführer Michael Neuhuber aus dem Unternehmen aus. Alleiniger Eigentümer der map Holding GmbH wurde die PAF Privatstiftung des Gründers und Geschäftsführers Peter Fiers. Im Juni 2010 wurde die letzte McDonnell Douglas MD-83 (OE-IKB) aus der Flotte genommen. Im Juli 2010 folgte die Einflottung einer Cessna 425 Conquest 1.<ref>MAP Jet hat letzte MD 83 ausgemustert. 18. Juli 2010, abgerufen am 23. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>MAPJet mit neuem Internetauftritt und Flottenzuwachs. 15. August 2010, abgerufen am 23. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Am 27. Dezember 2011 meldete die zuletzt in Linz ansässige Tochtergesellschaft map.management + planning gmbh, welche die ursprüngliche "mapjet" darstellte, Konkurs an. Die Creditreform gab an, dass die Verbindlichkeiten rund 4,3 Millionen Euro betrugen. Die Luftfahrzeuge wurden zu diesem Zeitpunkt bereits großteils unter dem AOC der bestehenden Tochterfirma map executive flight service gmbh operiert.<ref>wirtschaftsblatt.at: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Linzer M.A.P. fliegt in die Pleite (Memento vom 10. Januar 2012 im Internet Archive), vom 28. Dezember 2011</ref>

Die map executive flight service gmbh hat im September 2012 Konkurs angemeldet und am 20. September 2012 wurde dem Unternehmen das Air Operator Certificate entzogen.<ref>Luftfahrtunternehmen map Executive Flight Service ist pleite - Archiv | WZ • Wiener Zeitung. 17. September 2012, abgerufen am 23. März 2026.</ref>

Common Sky (2012–2019)[Bearbeiten]

Am 9. Februar 2012 wurde die map.management + planning gmbh von der Extreme Sports + Marketing GmbH übernommen und am 21. April 2012 in Common Sky - A&N Luftfahrt GmbH umbenannt. Seitdem firmierte das Unternehmen unter dem Namen Common Sky. Der neue Geschäftsplan sah vor, mehrere Airbus A320-200 zu leasen und im ACMI-Leasing an andere Fluggesellschaften zu vermieten.<ref>airliners.de - MAP startet «Common Sky» 18. September 2012</ref><ref>Amtsblatt FN 219947b. 7. März 2012, abgerufen am 23. März 2026.</ref><ref>Amtsblatt FN 219947b. 23. Mai 2012, abgerufen am 23. März 2026.</ref>

Anfang 2017 wurde der Unternehmenssitz nach Schwechat verlegt, Norbert Winkler als neuer Geschäftsführer ernannt und die Muttergesellschaft änderte seinen Namen auf FLY SERVUS Holding GmbH.<ref>Niederösterreich FN 219947b. 16. Mai 2017, abgerufen am 23. März 2026.</ref><ref>Niederösterreich FN 219947b. 2. Juni 2017, abgerufen am 23. März 2026.</ref>

Im Jänner 2019 stand Common Sky zum Verkauf. Zu diesem Zeitpunkt besaß die Fluggesellschaft kein Flugzeug mehr in seiner Flotte.<ref>Common Sky sucht Käufer per Inserat. In: .austrianaviation.net. 23. Januar 2019, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 18. August 2019; abgerufen am 23. März 2026.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.austrianaviation.net</ref>

Im Mai 2019 wurde der Unternehmenssitz nach Berndorf verlegt.<ref>Niederösterreich FN 219947b. 19. Juni 2019, abgerufen am 23. März 2026.</ref>

Projekt Austriair[Bearbeiten]

Die damalige mapjet plante, ab April 2010 internationale Linienflüge vom Flughafen Wien-Schwechat aus anzubieten.<ref name="austrianwings">Austrianwings.info – Österreichische Fluglinie Austriair geht an den Start abgerufen am 15. Januar 2010</ref><ref name="austrianaviation"> Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.austrianaviation.net – Austriair geht an den Start (Memento vom 21. Februar 2013 im Webarchiv archive.today)</ref> Hierfür war zunächst der Name Austriair geplant, auf den aber nach Protesten von Austrian Airlines verzichtet wurde.<ref>https://www.aero.de/news-9627/MAPJet-verzichtet-auf-Marke-Austriair-.html</ref>

Am 28. April 2010 sollte der Flugbetrieb nach München und Frankfurt am Main aufgenommen werden. Die Fluggesellschaft zielte auch auf die Anfang 2010 noch von Austrian Airlines durchgeführten Flüge nach Russland ab. mapjet hatte sich nach eigenen Angaben mit der russischen Regierung bezüglich der Verkehrsrechte in Verbindung gesetzt und beim österreichischen Verkehrsministerium den Status als nationale Fluggesellschaft beantragt.<ref>APA-OTS – "profil": AUA muss um Russlandstrecken fürchten 16. Januar 2010</ref> Statt der zunächst geplanten drei gemieteten Embraer 195 mit jeweils 100 Sitzplätzen sollte eine De Havilland DHC-8-400 mit 72 Sitzplätzen sowie eine Embraer 190 mit 100 Sitzplätzen eingesetzt werden.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.austrianaviation.net – Mapjet startet am 28. April (Memento vom 1. Februar 2016 im Internet Archive), abgerufen am 19. Mai 2023</ref>

Am 21. April 2010 gab die damalige mapjet jedoch bekannt, das Projekt Austriair einzustellen.<ref>Der Standard: Mapjet gibt Linienflugprojekt auf abgerufen am 9. Juni 2023</ref>

Projekt Fly Servus[Bearbeiten]

Zur Neueröffnung des Flughafens Crotone am 28. November 2017 plante Common Sky unter dem Namen "Fly Servus" mit Unterstützung des Flughafenbetreibers SACAL die Aufnahme von Flugverbindungen ab Crotone. Für die Durchführung der Flüge war die Stationierung eines Airbus A319 sowie einer Boeing 737-300 am Flughafen Crotone vorgesehen.<ref name=":0">redazione: Aeroporto Sant'Anna: Da domani 30 novembre al via le prenotazioni sul sito della compagnia Fly Servus. In: WeSud. 29. November 2017, abgerufen am 23. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Common Sky sollte am 30. November 2017 als ersten Flug nach der Neueröffnung des Flughafens Crotone einen Charterflug des FC Crotone von Crotone nach Genua für ein Spiel in der Coppa Italia 2017/18 durchführen. Aufgrund schlechter Wetterbedingungen im österreichischen Luftraum wurde der Flug jedoch von einer kurzfristig gecharterten ATR 72-500 (I-ADLK) der damaligen Mistral Air (heute Poste Air Cargo) durchgeführt.<ref>redazione: Aeroporto Sant'Anna: Decollo avvenuto vola solo il Crotone calcio. In: WeSud. 30. November 2017, abgerufen am 6. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>wesud news: L'aeroporto decolla e Flyservus resta a terra. 30. November 2017, abgerufen am 6. März 2026.</ref>

Der Start der regulären Flüge war ursprünglich für den 8. Jänner 2018 geplant, wurde jedoch am 1. Jänner 2018 aufgrund nach Unternehmensangaben geringer Buchungszahlen (47 Buchungen) auf den 26. März 2018 verschoben.<ref>Vienna, 1.12.2017. 1. Dezember 2017, abgerufen am 5. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Vienna, 1.1.2018. 1. Januar 2018, abgerufen am 5. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Bruno Palermo: Aeroporto Crotone, poche prenotazioni: non si vola prima del 26 marzo prossimo. In: CrotoneNews. 1. Januar 2018, abgerufen am 5. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die Ankündigung vom 1. Jänner 2018 führte zu Kritik an Fly Servus und Flughafenbetreiber SACAL in der Bevölkerung sowie Politik der Region. SACAL reagierte mit Überraschung und Enttäuschung auf die Entscheidung der Airline und kündigte an, nach anderen Fluggesellschaften für Verbindungen ab Crotone zu suchen.<ref>redazione: Sacal annuncia azioni nei confronti di Flyservus e cercherà nuovi vettori. In: WeSud. 2. Januar 2018, abgerufen am 6. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Voli Flyservus cancellati: solo 47 prenotazioni? Falso. L'on. Oliverio: De Felice chiarisca. 2. Januar 2018, abgerufen am 6. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die geplanten Linienflüge von Fly Servus ab Crotone wurden in der Folge nie aufgenommen.

Die geplanten Flugziele ab Crotone waren Bologna, Mailand-Malpensa, London-Luton und Rom.<ref name=":0" /><ref>FLY Servus: FLY Servus - Günstige Flüge ab Crotone und ab WIEN. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 2. Dezember 2017; abgerufen am 5. März 2026.</ref>

Flotte[Bearbeiten]

Bei der Betriebseinstellung im Jahr 2019 hatte Common Sky keine eigenen Flugzeuge mehr.

Ehemalige Flugzeugtypen[Bearbeiten]

(Quelle: <ref name=":1" /><ref>Unsere Flotte: Für jeden Bedarf der passende Flugzeugtyp @ mapjet/map Executive Flight Service GmbH. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 25. Juni 2011; abgerufen am 9. März 2026.</ref>)

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Die Seite Vorlage:Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css hat keinen Inhalt.Vorlage:Klappleiste/Anfang

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