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Condalia

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Condalia
Datei:Condalia globosa 3.jpg

Condalia globosa

Systematik
Kerneudikotyledonen
Rosiden
Eurosiden I
Ordnung: Rosenartige (Rosales)
Familie: Kreuzdorngewächse (Rhamnaceae)
Gattung: Condalia
Wissenschaftlicher Name
Condalia
Cav.

Condalia ist eine Gattung aus der Familie der Kreuzdorngewächse (Rhamnaceae). Sie umfasst rund 20 Arten in Nord- und Südamerika. Der Gattungsname ehrt Antonio Condal (1745–1804), einen spanischen Arzt und Botaniker.<ref name="Burkhardt2016" />

Beschreibung[Bearbeiten]

Datei:Condalia ericoides - Flickr - aspidoscelis (1).jpg
Condalia ericoides mit Blüten

Die Condalia-Arten sind immergrüne Sträucher oder kleine Bäume. Ihr Sprossaufbau zeigt eine ausgeprägte Differenzierung in Lang- und Kurztriebe. Die Kurztriebe enden in einem kräftigen Dorn. An ihnen sitzen Kurztriebe, die den Großteil der Blattmasse ausmachen. Die Blattstellung ist wechselständig, kann an den Kurztrieben aber scheinbar gebüschelt sein.<ref name="kub" />

Die Blüten stehen einzeln oder in Büscheln (Faszikeln) in den Achseln der Kurztriebblätter. Der Blütenbecher, der bis zur Fruchtreife an der Basis der Frucht erhalten bleibt, ist becherförmig. Der mit dem Blütenbecher verwachsene Diskus ist dünn. Die Kronblätter fehlen meist oder sind – falls vorhanden – etwa so lang wie die Kelchblätter.<ref name="Fernández 1986" /> Der oberständige Fruchtknoten besteht aus zwei Fruchtblättern und ist zweifächrig.<ref name="Fernández 1996" /> Die Früchte sind Steinfrüchte mit einem oder zwei Steinkernen.<ref name="kub" />

Datei:Condalia globosa 2.jpg
Lang- und Kurztriebe von Condalia globosa
Datei:Condalia microphylla 01.jpg
Condalia microphylla

Verbreitung und Systematik[Bearbeiten]

Die Gattung wurde 1799 durch Antonio José Cavanilles erstbeschrieben. Die Condalia sind sämtlich in Trockenregionen Nord- und Südamerikas heimisch.<ref name="Fernández 1996" /> Innerhalb der Kreuzdorngewächse wird sie in die Tribus Rhamneae eingeordnet.<ref name="kub" /> Typusart der Gattung ist Condalia microphylla Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Cav.

Zu den rund 20 Arten zählen:<ref name="Fernández 1996" /><ref name="Fernández 1986" /><ref name="USDA" /><ref name="CatalogoArgentina" />

Nicht mehr zu dieser Gattung wird gerechnet:

Nachweise[Bearbeiten]

<references> <ref name="kub">Diego Medan, Carsten Schirarend: Rhamnaceae. In: Klaus Kubitzki (Hrsg.): The Families and Genera of Vascular Plants. 6. Flowering Plants, Dicotyledons. Celastrales, Oxalidales, Rosales, Cornales, Ericales, Springer, Berlin 2004, ISBN 978-3-540-06512-8, S. 333.</ref> <ref name="Fernández 1996">Fernández Nava R. 1996: Rhamnaceae. In: Flora del Bajío y de regiones adyacentes, Fasc. 43. 68 S.</ref> <ref name="Fernández 1986">Fernández Nava R. 1986: Rhamnaceae. In: Flora de Veracruz, Fasc. 50. 63 S.</ref> <ref name="USDA">USDA Plants Database - Online</ref> <ref name="CatalogoArgentina">Catálogo de las Plantas Vasculares de la República Argentina - Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Online (Memento vom 8. März 2009 im Internet Archive); abgerufen am 9. Februar 2024.</ref> <ref name="Burkhardt2016"> Lotte Burkhardt: Verzeichnis eponymischer Pflanzennamen. Botanic Garden and Botanical Museum Berlin, Freie Universität Berlin, Berlin 2016. ISBN 978-3-946292-10-4, doi:10.3372/epolist2016 </ref> <ref name="GRIN"> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GRIN“ ist nicht vorhanden. im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref> <ref name="POWO">Datenblatt Condalia bei POWO = Plants of the World Online von Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew: Kew Science.</ref> </references>

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Condalia – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien