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Constantine

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ⵇⵙⵏⵟⵉⵏⴰ
Constantine
Constantine (Algerien)
Constantine (Algerien)
Constantine
Vorlage:Karte in einer Ecke
Koordinaten 36° 22′ N, 6° 37′ OKoordinaten: 36° 22′ N, 6° 37′ O
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Symbole
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Wappen
Wappen
Basisdaten
Staat Algerien
Vorlage:Info ISO-3166-2/admtypelink Constantine
Höhe Vorlage:FormatNumDef
Fläche Vorlage:FormatNumDef
Einwohner Vorlage:FormatNumDef (14. April 2008)
Dichte Vorlage:FormatNumDef
Kultur
Partnerstädte FrankreichFrankreich Grenoble
TunesienDatei:Flag of Tunisia.svg Sousse
Turkei Istanbul
Datei:Meyers Universum Band 05 25.jpg
Constantine auf einem Stahlstich von 1838
Datei:Constantine bridge 1899.jpg
Frühere El-Kantara-Brücke über den Rhumel
Datei:ETH-BIB-Constantine, Trödlermarkt, Erzähler, Viadukt-Dia 247-08132.tif
Leo Wehrli: Markt in Constantine um 1935, Besucher drängen sich um einen Geschichtenerzähler, koloriertes Diapositiv, Sammlung der ETH Zürich

Constantine (arabisch Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden., DMG Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden., tamazight ⵇⵙⵏⵟⵉⵏⴰ Qsenṭina) ist mit 448.028 Einwohnern (Stand: 14. April 2008) nach Algier und Oran die drittgrößte Stadt in Algerien. Sie ist Hauptstadt der gleichnamigen Provinz, Industriestadt und Verkehrsknotenpunkt. Die Stadt besitzt eine Universität, eine islamische Hochschule sowie antike und mittelalterliche Bauten wie die Statue des römischen Kaisers Konstantin und den Ahmed-Bey-Palast.

Geographie[Bearbeiten]

Die Stadt liegt im Nordosten des Landes in einer hügeligen Landschaft in mehr als 600 m Höhe über dem Meeresspiegel, etwa 60 Kilometer südlich des Mittelmeers. Der nächste Küstenort ist Skikda (ehemals Philippeville) im Norden in 80 Kilometer Entfernung über die N3 bzw. etwas weiter nordöstlich Annaba (ehemals Bône) in 157 Kilometer Entfernung über die N3 und N 44. Die Hauptstadt Algier ist 430 Kilometer entfernt, die tunesische Grenze bei Ghardimaou 235 Kilometer und die im Süden am Rand der Sahara gelegene Stadt Biskra rund 225 Kilometer.

Die Altstadt befindet sich auf einem mächtigen, 650 m über dem Meeresspiegel gelegenen Plateau, das nur über einen schmalen Rücken von Südwesten her zugänglich ist, aber nach Nordwesten steil abfällt und nach Norden und Westen durch die mehr als 100 m tiefe Schlucht des Flusses Rhumel von dem gegenüberliegenden Plateau Sidi M’Cid abgeschnitten wird.

Die heutige Stadt erstreckt sich mit zahlreichen neueren Stadtvierteln und Vororten weit über die umliegenden Hügel.

Geologie[Bearbeiten]

Der Fluss Rhumel hat sich nicht in den Kalkfelsen eingeschnitten, sondern hat in vorgeschichtlicher Zeit einen Weg unter dem Felsen hindurch gefunden. Die Schlucht entstand, als die Decke dieses unterirdischen Flusses immer weiter einstürzte. Reste dieser Decke sind in der Schlucht heute noch vorhanden. Der Fluss verlässt die Schlucht über einen großen Wasserfall.

Geschichte[Bearbeiten]

Als die reichste und blühendste Stadt Numidiens spielte sie schon im Altertum eine bedeutende Rolle. Ihr karthagischer Name war Karta (Stadt), die Römer nannten sie Cirta. Sie wurde von Micipsa, dem Sohn Massinissas, mit Hilfe griechischer Kolonisten gegründet und 203 v. Chr. zur Hauptstadt Numidiens gemacht.

Sie zeichnete sich durch die Pracht ihrer öffentlichen Gebäude und die Anzahl ihrer Bevölkerung vor allen anderen Städten in Africa aus. Im Jahre 113 v. Chr. wurde die Stadt von Jugurtha erobert. Den römischen Feldherren Quintus Caecilius Metellus Numidicus und Gaius Marius diente sie als Hauptstützpunkt. Marius erfocht 107 v. Chr. bei Cirta einen Sieg über Jugurtha.

Als König Juba I. mit dem Rest seiner pompejanischen Partei 46 v. Chr. in Afrika unterlegen war, gab Gaius Iulius Caesar einem seiner Parteigänger, Publius Sittius, einen Teil des Gebiets von Cirta, das als besondere Kolonie das römische Bürgerrecht und den Namen Sittlanorum Colonia erhielt.

Danach begann der Zerfall des alten Cirta, das 311 n. Chr. im Krieg des Maxentius gegen den Statthalter der Provinz Africa Domitius Alexander, der sich zum Kaiser ausgerufen hatte, vollständig zerstört wurde. Konstantin I., der Große, stellte die Stadt 312 n. Chr. wieder her und gab ihr den Namen Constantina.

430 wurde die Stadt von den Vandalen erobert. Von 534 bis 697 war sie Teil des Byzantinischen Reiches, vom 8. bis 15. Jahrhundert von berberischen und arabischen Dynastien beherrscht.

Im 15. Jahrhundert gelangten Händler aus Genua nach Constantine. Seit 1492 bestand eine jüdische Gemeinde aus vertriebenen Juden aus Spanien und Zuwanderern aus Livorno,<ref name=":5" /> die sich zur Gemeinde der berberischen Juden gesellten. Während der Herrschaft des Osmanischen Reiches ab 1529 war die Stadt Sitz eines türkischen Statthalters. Sie lag in der Provinz Beylik von Constantine.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Unter Salah Bey<ref name=":5" /> wurde sie großzügig ausgebaut, bedeutende Medersas entstanden.<ref name=":5" /> Aus der Verbindung von Janitscharen mit algerischen Frauen entstand die Bevölkerungsgruppe der Kouloughlis (Kul oğlu).<ref name=":9">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Auch wenn ihnen in Algier die geborenen Türken höhere Verwaltungsämter vorenthielten, stiegen mehrere Kul oğlu in Constantine in hohe Positionen der Provinzverwaltung auf.<ref name=":9" />

Am 12. Oktober 1837<ref name=":5">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> wurde Constantine von Truppen der französischen Julimonarchie erobert, nachdem 1836 zwei Angriffe von den Einwohnern unter der Führung von Haj Ahmed Bey<ref name=":5" /> und Ben Aïssa<ref name=":11">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> abgewehrt wurden. Der Erstürmung folgte ein Massaker.<ref name=":5" /> Manche stürzten bei der Flucht in die Schlucht. Familien wie die Ben Badis oder die Ben Lefgoun konnten dennoch etwas von ihrem Einfluss beibehalten. Ben Aïssa machte später mit dem Kolonialismus gemeinsame Sache.<ref name=":11" /> Die Zahl der Europäer war gering. Die meisten Einwohner waren Araber, Kabylen, Kouloughlis, Biskris, Schwarze, Mozabiten und Juden.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>

In der Zweiten Französischen Republik ab 1848 wurde der nördliche Teil des heutigen Staates Algerien in die Départements Algier, Oran und Constantine unterteilt. Constantine wurde die Hauptstadt des Départements Constantine und mit dem gesamten Norden Algeriens 1851 in das französische Zollgebiet sowie 1865 in das französische Staatsgebiet eingegliedert. Am 28. Mai 1865<ref name=":6">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> besuchte Napoleon III. Constantine, doch im Oktober 1870 endete das Zweite Kaiserreich, das „Comité républicain“ übernahm die Macht.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>

Der Code de l’indigénat entrechtete<ref name=":1" /> die muslimische Bevölkerung weitgehend, während den jüdischen Algeriern mit dem Décret Crémieux von 1871 die französische Staatsbürgerschaft dekretiert wurde.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> 1896 hatte Constantine 47.771<ref name=":0">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Einwohner, davon waren 24.115<ref name=":0" /> Muslime und 3020<ref name=":0" /> Juden, zudem lebten 17.785<ref name=":0" /> Franzosen und 2851<ref name=":0" /> weitere Europäer in der bis 1901<ref name=":4" /> von Jean Ernest Mercier (dem Vater des Industriellen Ernest Mercier) regierten Stadt. 1906–1909<ref name=":4" /> wurde die Médersa errichtet und am 25. April 1909<ref name=":4" /> eingeweiht. Sie war nach der École Jules-Ferry<ref name=":4" /> die zweite Schule in Constantine, die muslimischen Schülern zugänglich war. Fernand Braudel<ref name=":4" /> wirkte als Lehrer, Malek Bennabi<ref name=":4" /> besuchte die Schule. Die Loi Messimy<ref name=":8" /> brachte 1912 die Militärdienstpflicht für Muslime, wofür die Jeunes Algériens als Gegenleistung erfolglos die französische Staatsbürgerschaft forderten. In Constantine waren zudem 4000 Muslime des dritten Régiments de tirailleurs algériens<ref name=":8">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> (3e RTA) kaserniert.

Unter europäischstämmigen Algeriern war Antisemitismus stark verbreitet<ref name=":2" /> und führte 1934<ref name=":1">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> zum Pogrom. Émile Morinaud war 1901–1935<ref name=":4" /> Bürgermeister und kontrollierte mit dem Républicain de Constantine<ref name=":4" /> seine eigene Zeitung. Der selbsterklärte Antisemit<ref name=":4" /> und Mitglied der rechtsextremen Organisation Croix de Feu<ref name=":2" /> unterstützte in der Stadt die landesweite Kampagne zur Abschaffung des Décret Crémieux. Den im städtischen Dienst beschäftigten Juden ließ er kündigen.<ref name=":7">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Viele Bauern aus der Umgebung waren von einer Krise der Landwirtschaft betroffen. Ein harmloser Zwischenfall mit einem vermutlich betrunkenen jüdischen Schneidermeister bei der Moschee führte zwischen dem 3. und dem 5. August 1934 zu Ausschreitungen, wobei 25<ref name=":2">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref><ref name=":7" /> Juden mit Duldung der französischen Armee und Polizei von rund 300<ref name=":2" /> muslimischen Tätern ermordet wurden. Auch drei Muslime starben.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Morinaud veröffentlichte diesbezügliche Ansichten in seiner Zeitung Le Tam Tam de Constantine.<ref name=":2" /> Um angeblich „die Verteidigung gegen die Israeliten von Constantine“<ref name=":7" /> zu organisieren, hatte Morinaud die Organisation Amitiés françaises<ref name=":7" /> gegründet, in Anlehnung an die Amitiés latines von Gabriel Lambert,<ref name=":7" /> dem rechtsextremen Bürgermeister von Oran. Die Septemberausgabe der Zeitschrift Paix et Droit der Alliance Israélite Universelle schrieb von geplanten und methodisch ausgeführten Übergriffen auf Geschäfte im Besitz von Juden.<ref name=":2" /> Paix et Droit zufolge war der Zwischenfall bei der Moschee nur ein Vorwand<ref name=":2" /> für den Gewaltausbruch gewesen.

Die Bevölkerung bestand keineswegs nur aus rechtsgerichteten Siedlern. Die sozialen Kämpfe der Metropole wurden auch in Algerien geführt. Der Triumph des linken Front populaire bei den französischen Parlamentswahlen führte in Constantine am 14. Juni 1936<ref name=":6" /> zu Freudenkundgebungen mit rund 10.000<ref name=":6" /> in den Straßen defilierenden Menschen. Am 8. Mai 1945<ref name=":5" /> gab es in Constantine einen Volksaufstand der muslimischen Algerier, der vom 8. bis zum 22. Mai 1945 blutig niedergeschlagen wurden (Massaker von Sétif).<ref>Jean-Pierre Peyroulou: Les massacres du Nord-Constantinois de 1945, un événement polymorphe. In: derselbe, Abderrahmane Bouchène et al. (Hrsg.): Histoire de l’Algérie à la période coloniale 1830–1962. La Découverte, Paris 2014, S. 502–507.</ref> 1947<ref name=":3">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> gründete die Association des oulémas musulmans algériens in Constantine die höhere Schule Institut Ibn Badis. Die Schule war ab 1953<ref name=":3" /> ein Internat.

Im Algerienkrieg wurde Constantine 1956 zum Sitz von einem der drei IGAME-Militärkommandos<ref name=":10">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> (steht für Inspecteur général de l’administration en mission extraordinaire) in Algerien, neben den beiden anderen „igames“ Algier und Oran. Es befand sich im von Frankreich neu definierten Departement Wilaya 2.<ref name=":10" /> Am 22. Juni 1961<ref name=":5" /> wurde der bekannte Musiker Cheik Raymond auf einem Markt der Stadt ermordet. Viele Juden verließen daraufhin Constantine in Richtung Frankreich. Dieses entsandte indes den NS-Kollaborateur Maurice Papon als Präfekten nach Constantine.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>

Im unabhängigen Algerien erschien ab 1972 in Constantine eine Regionalausgabe der Regierungszeitung El Moudjahid und 1984 wurde die Universität für religiöse Wissenschaft eröffnet.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Der Wohnungsbau konnte die Zuwanderung durch anhaltende Landflucht nicht auffangen, worauf in Constantine verschiedene Bidonvilles<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> entstanden.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Constantine hat 448.028 Einwohner (Zensus).<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Thomas Brinkhoff, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> 2008 betrug die Einwohnerzahl der Stadt einschließlich des Umlandes 938.475 Einwohner.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. (PDF; 153 kB) In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Office National des Statistiques; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>

Bevölkerungsentwicklung:

Jahr Einwohner
1977 (Zensus) 345.566
1987 (Zensus) 443.727
1998 (Zensus) 462.187
2008 (Zensus) 448.028

Stadt der Brücken[Bearbeiten]

Die Lage der Altstadt an der Schlucht des Rhumel erforderte den Bau einer Reihe von Brücken. In Flussrichtung von Süden nach Norden sind dies:

  • Pont Salah Bey, eine vierspurige Schrägseilbrücke etwa 600 m oberhalb der Pont Sidi Rached und außerhalb der Altstadt, die 2014 eröffnet wurde.
  • Pont Sidi Rached, ein 447 m langes Viadukt mit einer Bogenbrücke, die in den Jahren 1908–1912 von dem französischen Ingenieur Paul Séjourné errichtet wurde. Ihre gemauerten Steinbögen mit einer Spannweite von 68 m tragen eine Platte aus Stahlbeton. Die lichte Höhe beträgt 103 m.
  • Pont du Diable (Teufelsbrücke), eine kleine, fast unmittelbar unter dem Pont Sidi Rached gelegene Bogenbrücke für Fußgänger.
  • Pont Mellah Slimane, Passerelle Perrégaux, eine Fußgänger-Hängebrücke.
  • Pont d’El Kantara, eine 128 m lange Segmentbogenbrücke aus Beton mit 56 m Spannweite und einer Höhe von 125 m, die eine Eisenbrücke aus dem Jahre 1863 ersetzte.
  • Pont Sidi M’Cid, eine ebenfalls 1912 eröffnete Hängebrücke mit einer Spannweite von 160 m und einer lichten Höhe von 175 m, die damit die höchste Brücke der Welt war bis zur Eröffnung der Royal Gorge Bridge, Colorado, USA im Jahre 1929.
  • Pont des chutes / Pont de Winet el Foul (Wasserfallbrücke), eine 1925 gebaute Bogenbrücke über die Wasserfälle am Ausgang der Schlucht.
Datei:Constantine Sidi m'sid.jpg
Sidi-M’Cid-Brücke

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Datei:Blick auf die Altstadt von Constantine 1990.jpg
Blick auf die Altstadt von Constantine
Datei:Die tiefe Schlucht des Flusses Rhumel 1990.jpg
Die tiefe Schlucht des Flusses Rhumel

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Constantine sind:

  • Gustave-Mercier-Museum
  • Ben-Badis-Moschee
  • Kasbah (Altstadt)
  • Islamische Emir-Abdel-Kader-Universität (Université des sciences islamiques „Émir Abd El Kader“)
  • Emir-Abdelkader-Moschee<ref name=":4">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
  • Soumma-Mausoleum
  • Ahmed-Bey-Palast
  • Ruinen des römischen Aquäduktes
  • Statue des römischen Kaisers Konstantin
  • Die Université Frères Mentouri – Constantine 1 nach dem Entwurf von Oscar Niemeyer
  • Das Heiligtum El Hofra, das aus der Zeit der Phönizier stammt

Wirtschaft, Bildung und Infrastruktur[Bearbeiten]

Constantine ist Industriestadt (Zement-, Metall-, Leicht-, Lebensmittelindustrie) und Verkehrsknotenpunkt.

In Constantine haben die beiden Hochschulen Université Frères Mentouri – Constantine 1 (UFMC1; Gründung 1969) und Université Constantine 2 – Abdelhamid Mehri (UAMC 2; Gründung 2011) ihren Sitz.

Constantine ist auch Sitz des Nationalen Handelsregisters Centre National du Registre du Commerce (C.N.R.C).<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/WaybackSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Vorlage:Webarchiv/Wartung/URLSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden..</ref>

Nach Erlangung der Unabhängigkeit begann die Verstaatlichung einiger Wirtschaftsbereiche. Seit Anfang der 1980er Jahre bemüht man sich jedoch um eine ökonomische Liberalisierung und um die Förderung des Privatsektors.

Als Verkehrsknotenpunkt liegt Constantine an der Ost-West-Autobahn und ist über Nationalstraßen mit der Hauptstadt Algier und den Hafenstädten Jijel, Skikda und Annaba verbunden. Nationalstraßen führen nach Tunesien und über Biskra in die Sahara. Die Autoroute Est-Ouest (Ost-West-Autobahn) führt im großen Bogen östlich und südlich um Constantine herum und am Flughafen vorbei.

Der Flughafen von Constantine Aéroport Mohamed Boudiaf liegt etwa 9 km südlich der Stadt. Er hat außer algerischen Zielen auch Verbindungen zu verschiedenen französischen Orten und nach Genf.

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Constantine hat Eisenbahnverbindungen nach Algier, Tebessa, M’Sila, Skikda und Jijel.

Seit Mitte 2013 gibt es eine erste, 8,1 Kilometer lange Straßenbahnlinie mit zehn Haltestellen, die in Nord-Süd-Richtung vom Ramdhan Ben-Abdelmalek Stadion zum Stadtteil Zouaghi verläuft.<ref name="Tram">Sam Applegate: [Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden., archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 2016-03-04; (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>

Seit 2008 hat Constantine die Téléphérique de Constantine, eine innerstädtische Gondelbahn, die zwischen der Altstadt, dem Klinikviertel auf der gegenüberliegenden Seite des Oued Rhumel und einem gut 1 km entfernten Stadtviertel verkehrt.

Kultur und Religion[Bearbeiten]

Constantine ist Sitz des römisch-katholischen Bistums Constantine.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Constantine pflegt Partnerschaften mit:

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Klimatabelle[Bearbeiten]

Constantine
Klimadiagramm
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9
 
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11
 
 
44
 
17
6
 
 
71
 
12
3
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Quelle: wetterkontor.de
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Constantine
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Mittl. Tagesmax. (°C) Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format ⌀ Vorlage:Klimatabelle/Durchschnitt/Format
Mittl. Tagesmin. (°C) Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format ⌀ Vorlage:Klimatabelle/Durchschnitt/Format
Niederschlag (mm) Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Σ Vorlage:Klimatabelle/Format
Sonnenstunden (h/d) Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format ⌀ Vorlage:Klimatabelle/Format
Regentage (d) Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Σ Vorlage:Klimatabelle/Format
Luftfeuchtigkeit (%) Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format ⌀ Vorlage:Klimatabelle/Durchschnitt/Format

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Constantine – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang Aïn Abid | Aïn Smara | Constantine | Didouche Mourad | El Chroub | Hamma Bouziane | Zighout Yousef Vorlage:Klappleiste/Ende

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