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Contract Manufacturing Organization

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Eine {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) ist eine Eigenbezeichnung eines Vertragsherstellers und Fertigungsbetrieb, der im Auftrag eines pharmazeutischen Unternehmens verschiedene Zwischenprodukte eines Arzneimittels oder das finale Produkt herstellt.<ref name="Contract Pharma">Contract Manufacturing Organization (CMO). Contract Pharma, abgerufen am 20. Juni 2014.</ref> Ein CMO bietet Dienstleistungen in der Herstellung bzw. Produktion an.

Beschreibung[Bearbeiten]

Eine CMO kann aus mehreren Einheiten wie Gebäuden, Laboren und Produktionsanlagen bestehen und sich im Besitz des übergeordneten Konzerns befinden. Letzterer ist meistens auch der {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), der einen CMO beauftragt.

Das Geschäftsmodell bzw. die Strategie hinter einer CMO ist verwandt mit anderen Auslagerungs- bzw. Offshoring-Konzepten, wie z. B. dem Contract Manufacturer (CM) oder dem Original Design Manufacturer (ODM)-Konzept, welche aus der Elektronik- und Technologiebranche bekannt und dort tätig sind.

CMO in diesem Kontext ist nicht zu verwechseln mit einem Chief Marketing Officer (CMO).

Vertragsentwicklungsorganisation[Bearbeiten]

Vertragsentwicklungsorganisation bzw. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) haben ihren Fokus auf Forschungs- oder Entwicklungsdienstleistungen (vgl. Arzneimittelforschung) in der Gesundheits- bzw. Pharmaindustrie. Diese Unternehmen sind spezialisiert in z. B. klinischen Studien und damit verbundene Dienstleistungen für die Entwicklung von Arzneimitteln.<ref>Anusha Natarajan: Contract Research Organizations: Roles and Responsibilities. In: Introduction to Basics of Pharmacology and Toxicology. Springer Nature Singapore, Singapore 2025, ISBN 978-981-951919-4, S. 367–374, doi:10.1007/978-981-95-1920-0_21 (springer.com [abgerufen am 13. November 2025]).</ref><ref></ref><ref></ref> Der Begriff Contract Research and Development Organizations wird synonym für CROs verwendet.

CRO bietet Dienstleistungen in den Bereichen Forschung und Entwicklung an. Eine {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) fokussiert sich primär auf klinischen Studien.

Vertragsherstellerorganisationen[Bearbeiten]

Vertragsherstellerorganisationen (CMO) haben sich neben CROs in der pharmazeutischen Industrie etabliert und werden dazu genutzt, um verschiedene Verfahrensschritte in der Herstellung eines Arzneiproduktes auszulagern.<ref name=":0"></ref>

Neben der reinen Herstellung eines Produktes bieten einige CMO-Unternehmen oder -Unternehmensbereiche auch Unterstützung in der Forschung und Entwicklung (F&E) wie der Synthese, Formulierungsentwicklung, Stabilitätsstudien oder im Transfer vom Laborprozess in die großtechnische an.

Die großtechnische Skalierung von Produktionsprozessen bzw. Produktionsanlagen (vgl. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist auch in der chemischen Industrie bekannt. Darin spezialisierte Pharmaunternehmen werden auch mit dem Begriff {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) beschrieben.<ref name=":0" /><ref>Contract Development and Manufacturing Organization (CDMO). In: Contract Pharma. 27. Februar 2012, abgerufen am 13. November 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Der Begriff wird synonym zu den CMO verwendet.

CDMO bietet Dienstleistungen in den Bereichen Forschung, Entwicklung und Herstellung an.

CMO-Industrie[Bearbeiten]

Im Jahr 2011 lag der weltweite Umsatz von Vertragsherstellern für die pharmazeutische Industrie bei 31,9 Mrd. USD, während für das Jahr 2017 ein Anwachsen auf 63 Mrd. USD prognostiziert wird.<ref name="Pharmaceutical Online">The Benefits Of Contract Manufacturing. VertMarkets, Inc., abgerufen am 20. Juni 2014.</ref>

Zu den nach Umsatz (2020) größten CMOs zählen unter anderem Samsung Biologics, Lonza oder Boehringer Ingelheim.<ref name="outsourcing Pharma">Top 10 CMOs visualized by revenue and employment. outsourcing-pharma.com, abgerufen am 21. Juni 2014.</ref>

Wirtschaftliche Aspekte von CMOs[Bearbeiten]

CMO bzw. Vertragshersteller werden speziell in Anspruch genommen, um Kapazitätsprobleme in den eigenen Werken zu umgehen oder auch aus der Tatsache heraus, dass dieses ausgelagerte Produkt bereits am Ende des Projektzyklus angekommen ist.<ref>twright@rodmanmedia.com: CMO Market Report. In: Contract Pharma. 9. Oktober 2013, abgerufen am 13. November 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Dadurch können auch interne Ressourcen besser eingeplant werden.

Am Beginn der Auswahl eines Vertragherstellers ist jedoch eine Risikoanalyse (vgl. Due-Diligence-Prüfung) notwendig, um eventuell auftretende Risiken möglichst zu minimieren. Punkte wie die Verwendung von entsprechenden Qualitätssystemen, erfolgreichen Audits durch Gesundheitsbehörden, wie z. B. der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA), oder auch Risiken durch eventuell auftretende Sprachbarrieren müssen am Beginn der Auswahl eines Vertragsherstellers abgeklärt werden.

Vertragshersteller, die nicht Teil der eigenen Unternehmensgruppe sind, können ihrerseits durch die Auftragsherstellung von verschiedenen Zwischenstufen eines Arzneimittels in die Abhängigkeit ihres Auftraggebers (OEM) geraten. Durch die Marktmacht ihres Auftraggebers können zum Beispiel große Preisnachlässe gefordert werden. Produkte mit niedrigen Stückzahlen (wie z. B. Orphan-Arzneimittel) oder Generika sowie Umstellungen in der Effizienz von Fertigungsprozessen können zu Herausforderungen für CMOs heranwachsen.<ref name="Contract Pharma 2">CMO Market Report. Contract Pharma, abgerufen am 20. Juni 2014.</ref>

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />