Zum Inhalt springen

Convallaria

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Die Seite Vorlage:Taxobox/styles.css hat keinen Inhalt.

Convallaria
Datei:Convallaria majalisRHu.jpg

Maiglöckchen (Convallaria majalis)

Systematik
Klasse: Bedecktsamer (Magnoliopsida)
Monokotyledonen
Ordnung: Spargelartige (Asparagales)
Familie: Spargelgewächse (Asparagaceae)
Unterfamilie: Nolinoideae
Gattung: Convallaria
Wissenschaftlicher Name
Convallaria
L.
Datei:Convallaria majalis range.png
Verbreitungskarte von Convallaria: 1. Convallaria majalis L., 2. Convallaria keiskei, 3. Convallaria pseudomajalis

Die Pflanzengattung Convallaria gehört zur Unterfamilie Nolinoideae innerhalb der Familie der Spargelgewächse (Asparagaceae). Die etwa drei Arten sind in den gemäßigten Breiten der Nordhalbkugel weit verbreitet.

Beschreibung[Bearbeiten]

Convallaria-Arten wachsen als ausdauernde krautige Pflanzen. Von einem Rhizom gehen fünf bis sieben Sprosse aus, von denen die blühenden zwei und die nichtblühenden ein oder zwei Blätter tragen. Die Blüten sind weiß und glockenförmig und hängen. Sie verströmen einen deutlichen süßen Geruch.<ref></ref>

Systematik[Bearbeiten]

Die Gattung Convallaria gehört heute zur Unterfamilie Nolinoideae innerhalb der Familie der Asparagaceae. Sie wurde früher in die Familien Convallariaceae, Liliaceae oder Ruscaceae gestellt.<ref name="GRIN" />

Die Anzahl der Arten wird kontrovers diskutiert. Manche Autoren erwähnen etwa acht Arten. Die Flora of China und Flora of North America nennt nur eine Art, damit wäre die Gattung monotypisch.

Die Erstveröffentlichung der Gattung Convallaria erfolgte 1753 durch Carl von Linné in Species Plantarum, 1. Auflage S. 314–316.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Erstveröffentlichung eingescannt bei botanicus.org (Memento des Vorlage:IconExternal vom 24. September 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.botanicus.org.</ref><ref name="tropicos" /> Der Gattungsname Convallaria leitet sich vom lateinischen Wort convallis für „Talkessel“ ab und nimmt Bezug auf eine in der Bibel (Vorlage:Bibel/Link)<ref> Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Ev.-Luth. Kirchenkreis Lübeck-Lauenburg: Warum Maiglöckchen? (Memento vom 1. Juli 2016 im Internet Archive)</ref> genannte „Lilie der Täler“ (lilium convallium), die als Maiglöckchen gedeutet wurde.<ref>Gerhard Eis und Hans J. Vermeer (Hrsg.): Gabriel von Lebensteins Büchlein 'Von den gebrannten Wässern'. Stuttgart 1965 (= Veröffentlichungen der Internationalen Gesellschaft für Geschichte der Pharmazie. Neue Folge, 27), S. 30</ref><ref>Heinrich Marzell: Unsere Heilpflanzen: Ihre Geschichte und ihre Stellung in der Volkskunde. 2. Aufl. (unter dem Titel Geschichte und Volkskunde der deutschen Heilpflanzen), Stuttgart 1938, S. 66</ref>

Die Gattung Convallaria besteht aus folgenden drei Arten:<ref name="WCSP" />

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Convallaria – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references> <ref name="GRIN"> Convallaria bei GRIN.</ref> <ref name="tropicos"> Convallaria bei Tropicos.</ref> <ref name="WCSP">Vorlage:WCSP</ref> </references>