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Coprosma

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Coprosma
Datei:Mirror bush (3393941943).jpg

Coprosma repens

Systematik
Euasteriden I
Ordnung: Enzianartige (Gentianales)
Familie: Rötegewächse (Rubiaceae)
Unterfamilie: Rubioideae
Tribus: Anthospermeae
Gattung: Coprosma
Wissenschaftlicher Name
Coprosma
J.R.Forst. & G.Forst.

Coprosma ist eine Pflanzengattung in der Familie der Rötegewächse (Rubiaceae). Die 90 bis 110 Arten kommen in Südostasien, Australien sowie auf einigen pazifischen Inseln vor.

Beschreibung[Bearbeiten]

Datei:Flora Antarctica Plate XIII.jpg
Illustration von Coprosma foetidissima

Vegetative Merkmale[Bearbeiten]

Die Coprosma-Arten wachsen als kriechende oder aufrechte, vielfach verzweigte Sträucher, seltener auch als Bäume. Die Strauchformen können an den Knoten Wurzeln ausbilden. Viele Arten verströmen einen unangenehmen Geruch, wenn sie verletzt werden.<ref name="FotHI" /><ref name="Wagner2011" />

Die gegenständig oder selten auch wechselständig an den Zweigen angeordneten Laubblätter sind bei den meisten Arten in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Bei einigen Arten fehlt der Blattstiel jedoch. Die Blattspreiten sind einfach und haben ganzrandige Spreitenränder. Die interpetiolaren Nebenblätter ähneln den Laubblättern und können miteinander verwachsen sein. Sie haben ganzrandige oder gezähnte Blattränder mit zahnartigen Anhängseln.<ref name="FotHI" />

Generative Merkmale[Bearbeiten]

Die Coprosma-Arten können zweihäusig (diözisch), selten auch einhäusig (monözisch) getrenntgeschlechtig oder polygamomonözisch sein. Die Blüten stehen einzeln in den Blattachseln oder stehen in seitenständigen, zymösen Blütenständen zusammen.<ref name="FotHI" />

Die meist eingeschlechtigen Blüten sind radiärsymmetrisch mit doppelter Blütenhülle. Der Kelch endet in vier oder fünf, gelegentlich auch bis zu zehn Kelchzähnen und ist in männlichen Blüten meist reduziert oder fehlt ganz. Die Kronblätter sind trichter- oder glockenförmig miteinander verwachsenen und die die Krone endet in vier oder fünf, gelegentlich auch bis zu zehn Kronlappen. Die meist vier oder fünf, seltener auch bis zu zehn Staubblätter sind am Grund der Kronröhre inseriert. Die langen Staubfäden sind aufrecht oder hängend. Zwei bis vier Fruchtblätter sind zu einem Fruchtknoten verwachsen, wobei jedes der Fruchtblätter eine Samenanlage aufweist. Der zwei- bis vierfach gelappte Griffel ist fast bis zu seiner Basis geteilt. Die längliche Narbe ist fein behaart.<ref name="FotHI" />

Die saftigen Steinfrüchte sind ei- bis kugelförmig. Sie haben zwei bis vier Steinkerne, welche jeweils einen einzelnen Samen beherbergen.<ref name="FotHI" />

Verbreitung[Bearbeiten]

Das Verbreitungsgebiet der Coprosma-Arten erstreckt sich von Indonesien und Borneo über Australien, Neuguinea, Neuseeland, der Lord-Howe-Insel, den Kermadecinseln und der Norfolkinsel über Französisch-Polynesien, dem Pitcairninseln bis nach Hawaii und den Juan-Fernández-Inseln. Neuseeland, Neuguinea, Australien und Hawaii stellen die Verbreitungsschwerpunkte der Gattung Coprosma dar, da dort eine große Artenvielfalt vorherrscht.<ref name="FotHI" />

Systematik[Bearbeiten]

Datei:Coprosma acerosa 11.JPG
Coprosma acerosa
Datei:Coprosma ernodeoides (5187394373).jpg
Reife Früchte von Coprosma ernodeoides
Datei:Coprosma fatuhivaensis detail.jpg
Coprosma fatuhivaensis
Datei:Coprosma foetidissima 11.JPG
Coprosma foetidissima
Datei:Starr 030405-0143 Coprosma foliosa.jpg
Coprosma foliosa
Datei:Coprosma lucida 12.JPG
Coprosma lucida
Datei:Starr 011114-0048 Coprosma montana.jpg
Reife Früchte von Coprosma montana
Datei:Female taupata flower (Coprosma repens) 2.jpg
Coprosma repens
Datei:Coprosma rhynchocarpa (5516100207).jpg
Coprosma rhynchocarpa
Datei:Coprosma sundana (13936552243).jpg
Coprosma sundana
Datei:Coprosma temetiuensis detail.jpg
Coprosma temetiuensis
Datei:Coprosma waima 11.JPG
Coprosma waima

Die Gattung Coprosma wurde im Jahr 1775 durch Johann Reinhold Forster und Georg Forster in Characteres Generum Plantarum, Band 1, Seite 69 aufgestellt. Die Typusart ist Coprosma foetidissima Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.J.R.Forst. & G.Forst.<ref name="Tropicos" /> Synonyme für Coprosma Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.J.R.Forst. & G.Forst sind: Caprosma Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.G.Don, Eurynome Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.DC., Marquisia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.A.Rich. ex DC. sowie Pelaphia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Banks & Sol. ex A.Cunn.<ref name="WCSP" /> 2011 erfolgte durch Wagner et al. eine Revision der Gattung Coprosma.<ref name="Wagner2011" />

Die Gattung Coprosma gehört zur Tribus Anthospermeae in der Unterfamilie Rubioideae innerhalb der Familie der Rubiaceae.<ref name="Wagner2011" />

Es gibt 90<ref name="FotHI" /> bis 110<ref name="Wagner2011" /> oder 111<ref name="WCSP" /> Coprosma-Arten. Hier mit Angabe der Heimatgebiete:

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references> <ref name="FotHI"> Coprosma. In: Flora of the Hawaiian Islands. www.botany.si.edu/pacificislandbiodiversity/hawaiianflora, abgerufen am 5. November 2016 (englisch).</ref> <ref name="Wagner2011"> Warren L. Wagner, David H. Lorence: Revision of Coprosma (Rubiaceae, tribe Anthospermeae) in the Marquesas Islands. In: PhytoKeys. Nr. 4, 2011, ISSN 1314-2003, S. 109–124, doi:10.3897/phytokeys.4.1600.</ref> <ref name="Tropicos"> Coprosma bei Tropicos.org. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum</ref> <ref name="WCSP"> Vorlage:WCSP</ref> </references>

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Coprosma – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien