Dreiblättriger Goldfaden
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Dreiblättriger Goldfaden (Coptis trifolia) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Coptis trifolia | ||||||||||||
| (L.) Salisb. |
Der Dreiblättrige Goldfaden (Coptis trifolia) ist eine Pflanzenart aus der Gattung Coptis innerhalb der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae).
Beschreibung[Bearbeiten]
Vegetative Merkmale[Bearbeiten]
Der Dreiblättrige Goldfaden ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die Wuchshöhen bis 10 Zentimeter erreicht. Sie bildet ein hellgelbes bis orangefarbenes Rhizom aus.
Die Blätter sind dreizählig. Die Blättchen sind sitzend oder kurz gestielt und schwach gelappt oder ungelappt.
Generative Merkmale[Bearbeiten]
Die Blütezeit reicht von Mai bis Juni. Der Blütenstand enthält nur eine Blüten und ist bei einer Länge von 3 bis 17 Zentimetern etwa so lang oder länger als die Laubblätter.<ref name="FoNA1997"/> Er verlängert sich zur Fruchtzeit nicht.<ref name="FoNA1997"/>
Die Blütenhüllblätter sind weiß. Die Nektarblätter sind löffelförmig und gelb. Jede Blüte enthält 30 bis 60 Staubblätter und 4 bis 7 Fruchtblätter.<ref name="FoNA1997"/>
Die Griffel sind vermutlich zur Fruchtzeit 2 bis 4 Millimeter lang. Die Balgfrüchte weisen auf beiden Seiten keinen Längsnerv auf.
Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 18.<ref name="IPCN" />
Vorkommen[Bearbeiten]
Coptis trifolia kommt im warmgemäßigten bis kühlen Nordamerika, in Russlands Fernem Osten und in Ostsibirien vor. Coptis trifolia wächst in feuchten Wäldern, Tundren und Sümpfen in Höhenlagen von 0 bis 1500 Metern.
Taxonomie[Bearbeiten]
Die Erstveröffentlichung erfolgte 1753 unter dem Namen (Basionym) Helleborus trifolius durch Carl von Linné in Species Plantarum, Tomus I, Seite 558. Die Neukombination zu Coptis trifolia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(L.) Salisb. wurde 1807 durch Richard Anthony Salisbury in Transactions of the Linnean Society of London, Band 8, Seite 305 veröffentlicht.
Nutzung[Bearbeiten]
Selten wird der Dreiblättrige Goldfaden als Zierpflanze für Steingärten, Moorbeete, Gehölzgruppen und als Bodendecker genutzt. Er ist mindestens seit 1782 in Kultur.
Literatur[Bearbeiten]
- Eckehart J. Jäger, Friedrich Ebel, Peter Hanelt, Gerd K. Müller (Hrsg.): Rothmaler Exkursionsflora von Deutschland. Band 5: Krautige Zier- und Nutzpflanzen. Spektrum Akademischer Verlag, Berlin, Heidelberg 2008, ISBN 978-3-8274-0918-8.
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references> <ref name="IPCN"> Coptis trifolia bei Tropicos.org. In: IPCN Chromosome Reports. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum </ref> <ref name="FoNA1997"> Bruce A. Ford: In: Flora of North America Editorial Committee (Hrsg.): Flora of North America North of Mexico. Volume 3: Magnoliophyta: Magnoliidae and Hamamelidae. Oxford University Press, New York und Oxford, 1997, ISBN 0-19-511246-6. Coptis Salisbury - textgleich online wie gedrucktes Werk. </ref> </references>