Crotamiton
| Strukturformel | ||||||||||||||||||||||
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| Strukturformel von Crotamiton | ||||||||||||||||||||||
| Mischung aus dem (E)- und (Z)-Isomer – Abbildung zeigt das (E)-Isomer | ||||||||||||||||||||||
| Allgemeines | ||||||||||||||||||||||
| Freiname | Crotamiton | |||||||||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C13H17NO | |||||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
ölige, geruchlose, farblose bis blassgelbe Flüssigkeit<ref name="roempp" /><ref>William C. Campbell, Robert S. Rew: Chemotherapy of Parasitic Diseases. Springer Science & Business Media, 2013, ISBN 978-1-4684-1233-8, S. 544 (books.google.com).</ref> | |||||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||||||||||||||
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| Arzneistoffangaben | ||||||||||||||||||||||
| ATC-Code | ||||||||||||||||||||||
| Eigenschaften | ||||||||||||||||||||||
| Molare Masse | 203,28 g·mol−1 | |||||||||||||||||||||
| Dichte |
0,987 g·cm−3<ref name="fluka" /> | |||||||||||||||||||||
| Siedepunkt |
153–155 °C (bei 17 hPa)<ref name="fluka" /> | |||||||||||||||||||||
| Löslichkeit | ||||||||||||||||||||||
| Brechungsindex |
1,54 (20 °C)<ref name="fluka" /> | |||||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||||||||
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| Toxikologische Daten | ||||||||||||||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). Brechungsindex: Na-D-Linie, 20 °C | ||||||||||||||||||||||
Crotamiton ist ein Arzneistoff zur Behandlung von Krätze. Es wurde 1949 als Antipruriginosum patentiert<ref name="roempp">Eintrag zu Crotamiton. In: Römpp Online. Georg Thieme VerlagVorlage:Abrufdatum</ref> und wirkt sowohl gegen die auslösenden Grabmilben als auch den Juckreiz.
Isomerie[Bearbeiten]
Crotamiton ist ein Gemisch aus (E)-Isomer [Synonym: trans-Isomer] und (Z)-Isomer [Synonym: cis-Isomer]. Der Gehalt an (Z)-Isomer darf höchstens 15 % betragen.<ref name="EuropäischesArzneibuch">Europäisches Arzneibuch. 6. Ausgabe. Deutscher Apotheker Verlag, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-7692-3962-1, S. 2221–2222.</ref>
Gewinnung und Darstellung[Bearbeiten]
Crotamiton wird durch Reaktion von Crotonsäurechlorid mit N-Ethyl-2-methylanilin dargestellt.
Anwendung in der Medizin/Tiermedizin und Handelsnamen[Bearbeiten]
In Deutschland sind keine Tierarzneimittel auf der Basis von Crotamiton zugelassen. In Österreich wird der Wirkstoff zur Behandlung der Sarcoptes-Räude bei Hunden unter dem Handelsnamen Veteusan vertrieben. Die Anwendung von Crotamiton bei Lebensmittel-liefernden Tieren ist in der EU nicht erlaubt, da der Wirkstoff nicht in der VO (EU) Nr. 37/2010 aufgeführt ist. In der Humanmedizin wird es mit 10 % Wirkstoffgehalt unter dem Handelsnamen Eurax vertrieben.
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
- Wikipedia:Seite mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
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- Wikipedia:Wikidata-Wartung:PubChem abweichend
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- Wikipedia:Wikidata-Wartung:DrugBank abweichend
- ATC-D04
- ATC-Q
- Gesundheitsschädlicher Stoff bei Verschlucken
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:CAS-Nummer fehlt lokal
- Anilid
- Alkensäureamid
- Toluol
- N-Alkylamid