Cunnilingus
Cunnilingus (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. „weibliche Scham“ und lingua „Zunge“) ist eine Form des Oralverkehrs, bei der eine Vulva – Klitoris, Schamlippen oder Scheideneingang – durch die Zunge und die Lippen des Sexualpartners stimuliert wird.
Varianten[Bearbeiten]
Die Empfängerin kann während dieses Intimkusses verschiedene Körperpositionen einnehmen, zum Beispiel liegen, in die Stellung Neunundsechzig gehen, Facesitting praktizieren oder mit aufgestützten Armen knien (Vierfüßlerstand). Der gebende Partner kann während des Cunnilingus seine Finger in die Vagina einführen, um zusätzliche erogene Bereiche wie die Gräfenberg-Zone zu stimulieren. Dadurch erreicht die empfangende Frau ein noch höheres Erregungsniveau, was die Wahrscheinlichkeit eines Orgasmus steigert. In Kombination mit dem Vaginalverkehr erhöht Cunnilingus signifikant die Wahrscheinlichkeit, dass die Frau beim Geschlechtsverkehr einen Orgasmus hat.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Deswegen eignet sich Cunnilingus als intensives Vorspiel.
Wahrnehmung weiblicher Sexuallockstoffe[Bearbeiten]
Frauen produzieren Kopuline, mögliche Kandidaten für menschliche Pheromone.<ref name="hays">Warren S. T. Hays: Human pheromones: have they been demonstrated? In: Behavioral Ecology and Sociobiology. Band 54, Nummer 2, Juli 2003, S. 89–97, doi:10.1007/s00265-003-0613-4</ref><ref>R. P. Michael, E. B. Keverne, R. W. Bonsall: Pheromones: isolation of male sex attractants from a female primate. Science. 1971 May 28;172(3986):964-6, PMID 4995585.</ref> Kopuline sind Gemische flüchtiger, kurzkettiger Fettsäuren (aliphatische Monocarbonsäuren),<ref>Richard P. Michael, R. W. Bonsall, M. Kutner: Volatile fatty acids, “copulins”, in human vaginal secretions. In: Psychoneuroendocrinology. 1975, Band 1, Nr. 2, S. 153–163. PMID 1234654.</ref> die im weiblichen Vaginalsekret zyklusabhängig auftreten.<ref>Hans-Rudolf Tinneberg, Michael Kirschbaum, F. Oehmke (Hrsg.): Gießener Gynäkologische Fortbildung 2003: 23. Fortbildungskurs für Ärzte der Frauenheilkunde und Geburtshilfe. Springer-Verlag, Berlin/Heidelberg/New York 2013, ISBN 978-3-662-07492-3, S. 151.</ref> Kopuline wurden zuerst von Richard Michael und Kollegen<ref>R. P. Michael, E. B. Keverne: Pheromones in the communication of sexual status in primates. In: Nature. Nr. 218, 1968, S. 746–749.</ref><ref name="Pheromones: isolation of male sex attractants from a female primate">R. P. Michael, E. B. Keverne, R. W. Bonsall: Pheromones: isolation of male sex attractants from a female primate. In: Science. Nr. 172, 1971, S. 964–966. PMID 4995585.</ref> Ende der 1960er beziehungsweise Anfang der 1970er Jahre bei Rhesusaffen beschrieben. Menschliche Vaginalsekrete sind denen von anderen Primaten sehr ähnlich und enthalten die gleichen flüchtigen Fettsäuren, aber in abweichenden Zusammensetzungen. Der Anteil der einzelnen Fettsäuren im Vaginalsekret variiert im Laufe eines Sexualzyklus bzw. Menstruationszyklus. Stoffe wie Kopuline könnten beim Cunnilingus wahrgenommen werden und informativ für die Empfängnisbereitschaft der Frau sein.<ref>A. L. Cerda-Molina, L. Hernández-López, C. E. de la O, R. Chavira-Ramírez, R. Mondragón-Ceballos: Changes in Men's Salivary Testosterone and Cortisol Levels, and in Sexual Desire after Smelling Female Axillary and Vulvar Scents. In: Frontiers in endocrinology. Band 4, 2013, S. 159, doi:10.3389/fendo.2013.00159. PMID 24194730, PMC 3809382 (freier Volltext).</ref>
Es existieren außerdem Studien, die einen Einfluss der Dauer des Cunnilingus auf die Menge des vom Mann produzierten Ejakulats zeigen.<ref>Michael N. Pham, Austin John Jeffery, Yael Sela, Justin T. Lynn, Sara Trevino, Zachary Willockx, Adam Tratner, Paul Itchue, Todd K. Shackelford, Bernhard Fink, Melissa M. McDonald: Duration of Cunnilingus Predicts Estimated Ejaculate Volume in Humans: a Content Analysis of Pornography. In: Evolutionary Psychological Science. doi:10.1007/s40806-016-0057-5.</ref>
Risiken[Bearbeiten]
Falls ein Partner mit einem Krankheitserreger infiziert ist (z. B. Chlamydien, Humane Papillomviren (HPV) oder Trichomonaden) bzw. bereits eine sexuell übertragbare Erkrankung hat (z. B. Gonorrhoe, Herpes oder Hepatitis), besteht grundsätzlich beim direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten für den anderen Partner das Risiko, sich anzustecken.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. The University Health Center, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] (PDF; 122 kB) CDC, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden., S. 2, archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 2013-05-10.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Neuere Untersuchungen legen einen Zusammenhang zwischen Humanen Papillomviren (HPV), oralem Sex und Mundhöhlenkarzinom nahe.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden., archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 2008-10-08.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
Zum beiderseitigen Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten beim Cunnilingus sind Lecktücher im Handel erhältlich oder durch das Aufschneiden eines Kondoms selbst einfach herzustellen.
Siehe auch[Bearbeiten]
Literatur[Bearbeiten]
- Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.
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- Julius Rosenbaum: Geschichte der Lustseuche im Altertume nebst ausführlichen Untersuchungen über den Venus- und Phalluskultus, Bordelle, Νοῦσος ϑήλεια der Skythen, Paederastie und andere geschlechtliche Ausschweifungen der Alten als „Beiträge zur richtigen Erklärung ihrer Schriften“ dargestellt. [1839]. 7., revidierte und mit einem Anhange vermehrte Auflage. H. Barsdorf, Berlin 1904, S. 233–249 (Der Cunnilingus und Krankheiten des Cunnilingus).
- Taymour Mostafa, Ghada El Khouly, Ashraf Hassan: Pheromones in sex and reproduction: Do they have a role in humans? In: Journal of Advanced Research. Band 3/2012, 1–9 doi:10.1016/j.jare.2011.03.003, S. 3.
Weblinks[Bearbeiten]
Vorlage:Wikidata-Registrierung
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- Pheromone. Neues vom „sexten“ Sinn. andrologen.info April, 2005, S. 36–38 online
- M. Atzmüller; K. Grammer: Biologie des Geruchs: Die Bedeutung von Pheromonen für Verhalten und Reproduktion. Speculum, Zeitschrift für Gynäkologie und Geburtshilfe 2000; 18 (1) (Ausgabe für Schweiz), S. 12–18 online
Einzelnachweise[Bearbeiten]
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