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Cussonia

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Cussonia
Datei:Cussonia spicata.jpg

Blätter von Cussonia spicata

Systematik
Asteriden
Euasteriden II
Ordnung: Doldenblütlerartige (Apiales)
Familie: Araliengewächse (Araliaceae)
Unterfamilie: Aralioideae
Gattung: Cussonia
Wissenschaftlicher Name
Cussonia
Thunb.

Die Pflanzengattung Cussonia gehört zur Familie der Araliengewächse (Araliaceae). Die 20 bis 25 Arten sind vom tropischen bis südlichen Afrika und auf den Maskarenen weitverbreitet.

Beschreibung[Bearbeiten]

Datei:Cussonia paniculata - Lignotuber.JPG
Lignotuber an Cussonia paniculata
Datei:Cussonia spicata 1c.JPG
Blütenstände von Cussonia spicata
Datei:Cussonia spicata KirstenboshBotGard09292010K.JPG
Habitus, Laubblätter und Blütenstände von Cussonia spicata

Vegetative Merkmale[Bearbeiten]

Die Cussonia-Arten sind immergrüne oder in der Trockenzeit laubabwerfende, meist wenig verzweigte Bäume mit Wuchshöhen von 5 bis 15 Metern oder Sträucher. Die oberirdischen Pflanzenteile sind je nach Art und Alter kahl bis mehr oder weniger stark behaart. Einige Arten bilden am Stammgrund eine Verdickung (Lignotuber) aus.

Die oft in („schirmartigen“) „Büscheln“ an den Enden der Zweige bzw. Stämme stehenden Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die Blattstiele sind auffällig lang. Die oft silberig-grüne, handförmig geteilte Blattspreite besitzt gesägte Blattränder. (Aus diesen „Büscheln“ leitet sich der englische Trivialname „Cabbage Tree“ (direkt übersetzt „Kohlbaum“) ab.) Die Nebenblätter sind oft sehr auffällig.

Blütenstand und Blüten[Bearbeiten]

Mehrere kolbenähnliche Blütenstände stehen an den Zweigenden zusammen. Die Hochblätter sind nur klein oder rudimentär.

Die zwittrigen, selten vier- oder meist fünfzähligen Blüten weisen einen Durchmesser von 4 bis 8 Millimeter und eine doppelte Blütenhülle auf. Die selten vier, meist fünf kurzen Kelchblätter sind mindestens fast vollständig becherförmig verwachsen. Die selten vier, meist fünf Kronblätter sind gelblich-grün. Es ist nur ein Kreis mit selten vier, meist fünf Staubblättern vorhanden. Der Diskus ist flach oder mit dem Griffel zu einem konischen Stylopodium verwachsen. Meist zwei Fruchtblätter sind zu einem zweikammerigen Fruchtknoten verwachsen. Es sind meist zwei Griffel vorhanden.

Fruchtstand, Früchte und Samen[Bearbeiten]

Die dicht im Fruchtstand zusammen sitzenden bei Reife oft schwarz-violetten Steinfrüchte sind fast kugelig, urnenförmig, verkehrt-eiförmig oder verkehrt-konisch bis keilförmig und manchmal fleischig. Die Samen sind eiförmig bis etwas abgeflacht.

Verwendung[Bearbeiten]

Vorlage:Hinweisbaustein Verschiedene Pflanzenteile werden als Naturmedizin verwendet. Das Holz hat eine korkige Struktur und wurde für Bremsen von Kutschen und Wagen verwendet.

Datei:Cussonia arborea MS 3797.jpg
Cussonia arborea mit Blütenständen, treibt gerade neu Blätter aus, im Habitat auf dem Mount Mbati in Kamerun
Datei:Cussonia nicholsonii, loof, Burmanbos.jpg
Laubblätter von Cussonia nicholsonii
Datei:Bgbo cussonia paniculata ies.jpg
Habitus und Laubblätter von Cussonia paniculata

Systematik[Bearbeiten]

Die Gattung Cussonia wurde 1780 durch Carl Peter Thunberg in Nova Acta Regiae Societatis Scientiarum Upsaliensis, Band 3, Seite 210, Tafel 12 & 13 aufgestellt. Ein Synonym für Cussonia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Thunb. ist Sphaerodendron Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Seem.<ref name="GRIN" /> Der Gattungsname Cussonia ehrt den französischen Arzt und Botaniker Pierre Cusson (1727–1783).<ref name="Burkhardt2018" />

Es gibt etwa 20 bis 25 Cussonia-Arten:<ref name="GRIN">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GRIN“ ist nicht vorhanden. im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland.</ref><ref name="WCSP" />

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references> <ref name="WCSP">Vorlage:WCSP</ref> <ref name="RedListSA"> Artenliste zu Cussonia in der Red List of South African Plants </ref> <ref name="Burkhardt2018"> Lotte Burkhardt: Verzeichnis eponymischer Pflanzennamen. Erweiterte Edition. Botanic Garden and Botanical Museum Berlin, Freie Universität Berlin, Berlin 2018. online. </ref> </references>

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Cussonia – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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