Cyometrinil
| Strukturformel | |||||||||||||||||||
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| Strukturformel von Cyometrinil | |||||||||||||||||||
| Allgemeines | |||||||||||||||||||
| Name | Cyometrinil | ||||||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C10H7N3O | ||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
weißer Feststoff<ref name="Kriton Hatzios">Kriton Hatzios: Crop Safeners for Herbicides: Development, Uses, and Mechanisms of Action. Elsevier Science, 1989, ISBN 978-0-323-15145-0, S. 16 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> | ||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||||||||||||||
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| Eigenschaften | |||||||||||||||||||
| Molare Masse | 185,18 g·mol−1 | ||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest<ref name="Kriton Hatzios" /> | ||||||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
55–56 °C<ref name="Kriton Hatzios" /> | ||||||||||||||||||
| Löslichkeit |
praktisch unlöslich in Wasser<ref name="Kriton Hatzios" /> | ||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||||||||||||
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| Toxikologische Daten |
2277 mg·kg−1 (LD50, Ratte, oral)<ref name="Kriton Hatzios" /> | ||||||||||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | |||||||||||||||||||
Cyometrinil ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Acetonitrile und Oximether.
Eigenschaften[Bearbeiten]
Cyometrinil ist ein weißer Feststoff, der praktisch unlöslich in Wasser ist.<ref name="Kriton Hatzios" /> Als Cyometrinil wird nur das (Z)-Isomer der Verbindung bezeichnet.
Verwendung[Bearbeiten]
Cyometrinil wurde als Saatgut-Herbizid-Safener bei Sorghumhirsen verwendet, um die Phytotoxizität von Metolachlor zu reduzieren. Es wurde 1977 von Ciba-Geigy entwickelt und 1978 auf den Markt gebracht,<ref name="Ulrich Schirmer, Peter Jeschke, Matthias Witschel">Ulrich Schirmer, Peter Jeschke, Matthias Witschel: Modern Crop Protection Compounds: Herbicides. John Wiley & Sons, 2012, ISBN 978-3-527-32965-6, S. 379 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> wurde aber kein kommerzieller Erfolg, da sich negative Effekte beim Saatgut zeigten. Es wurde daraufhin durch Oxabetrinil ersetzt.<ref name="G. Matolcsy, M. Nádasy, V. Andriska">G. Matolcsy, M. Nádasy, V. Andriska: Pesticide Chemistry. Elsevier, 1989, ISBN 0-08-087491-6, S. 561 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>
In der Schweiz, Österreich und Deutschland sind heute keine Pflanzenschutzmittel mit dem Wirkstoff Cyometrinil zugelassen.<ref name="PSM">Generaldirektion Gesundheit und Lebensmittelsicherheit der Europäischen Kommission: EU-Pestiziddatenbank; Eintrag in den nationalen Pflanzenschutzmittelverzeichnissen der Schweiz, Österreichs und DeutschlandsVorlage:Abrufdatum</ref>
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
- Wikipedia:Seite mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:EG-Nummer abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:ECHA-InfoCard-ID abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:PubChem abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:ChemSpider abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:DrugBank fehlt lokal
- Wikipedia:Keine GHS-Gefahrstoffkennzeichnung verfügbar
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:CAS-Nummer fehlt lokal
- Phenylsubstituierte Verbindung
- Oximether
- Dinitril
- Safener
- Pflanzenschutzmittel (Wirkstoff)
- Alpha-oxygeniertes Nitril