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Ørsted (Unternehmen)

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Ørsted

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Rechtsform A/S
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Gründung 2006
Sitz Fredericia, Dänemark
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Branche Energie
Website orsted.de
Stand: 6. Februar 2025

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Ørsted (bis November 2017 Dong Energy) mit Sitz im dänischen Fredericia ist ein Energiekonzern; das Unternehmen ist Weltmarktführer im Bereich Offshore-Windenergie.

Hintergrund[Bearbeiten]

Ørsted wurde im März 1972 als Dansk Naturgas A/S vom Königreich Dänemark gegründet, initiiert von der damaligen Regierung Jens Otto Krag III. Der Name wurde 1973 in Dansk Olie og Naturgas A/S geändert, ab 2002 wurde nur noch die davon abgeleitete Abkürzung „Dong“ benutzt. 2006 entstand Dong Energy A/S aus der Fusion von Dong, Elsam, Energi E2, NEsa, KE Holding und Frederiksberg Elnet Group. Im Oktober 2016 verkündete das Unternehmen den Bau seiner 1000. Windkraftanlage auf See im deutschen Offshore-Windpark Gode Wind II.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ørsted, 25. Oktober 2016; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).@1@2Vorlage:Toter Link/orsted.com (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> Das Erdöl- und Erdgasgeschäft wurde mittlerweile an Ineos verkauft, womit der Firmenname hinfällig wurde und im November 2017 zu Ørsted, benannt nach dem dänischen Wissenschaftler Hans Christian Ørsted, geändert wurde.<ref>Ein Schweizer Energiemanager dreht das grösste Rad, NZZ, 23. Oktober 2017</ref>

Der Staat Dänemark hielt bis 2013/14 einen Anteil von rund 76 % an dem Unternehmen. 2014 wurde ein Verkauf von 19 % der Anteile an die Investmentbank Goldman Sachs sowie zwei von dieser Bank kontrollierte Pensionsfonds beschlossen, wobei Goldman Sachs zugleich auch Veto-Rechte zugestanden wurden. Daraufhin zerbrach im Februar 2014 die damalige dänische Regierungskoalition, das Kabinett Helle Thorning-Schmidt I.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 30. Januar 2014; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.@1@2Vorlage:Toter Link/www.manager-magazin.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>

Das norwegische Energieunternehmen Equinor hat seinen Aktienbesitz an Ørsted im Dezember 2024 auf zehn Prozent vergrößert.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ørsted, 23. Dezember 2024; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).@1@2Vorlage:Toter Link/orsted.com (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>

Der Konzern wurde durch einen geplanten großen Offshore-Windpark vor New York stark in Mitleidenschaft gezogen und muss 60 Milliarden Kronen neues Kapital aufnehmen. Der Windpark Sunrise Wind soll mit 924 MW bis zu 630.000 Haushalte in New York mit alternativer Energie versorgen.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).@1@2Vorlage:Toter Link/sunrisewindny.com (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> Es war Ørsted nicht möglich, einen Teil des Projekts wie geplant an einen Partner zu verkaufen. Daher bleibt Ørsted alleiniger Inhaber und muss allein 40 Milliarden Kronen für die Fertigstellung aufbringen. Ørsted will das Geld über eine Aktienemission in Höhe von 60 Milliarden Kronen beschaffen. Der größte Verlierer ist der dänische Staat, der 50,1 Prozent an Ørsted hält.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Maritime Danmark, 11. August 2025; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).@1@2Vorlage:Toter Link/www.maritimedanmark.dk (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>

Mit dem Ziel sich auf die Offshore-Windenergie zu konzentrieren, veräußerte Ørsted im Jahr 2026 sein europäisches Onshore-Geschäft an den dänischen Infrastrukturfonds Copenhagen Infrastructure Partners für 1,44 Milliarden Euro. Das neue Unternehmen nennt sich Perigus Energy.<ref>Tilman Weber: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 7. Mai 2026; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.@1@2Vorlage:Toter Link/www.erneuerbareenergien.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>

Unsicherheiten bei der Umsetzung von Offshore-Windparks vor der amerikanischen Küste belasteten das Ergebnis von Ørsted und führten im Oktober 2025 zu einer Kapitalerhöhung.<ref>Kathrin Witsch: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 25. August 2025; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.@1@2Vorlage:Toter Link/www.handelsblatt.com (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>

Strategie[Bearbeiten]

Das Ziel von Ørsted ist nach eigener Darstellung, zuverlässig saubere Energie zu liefern. Dafür hatte das Unternehmen 2009 die „Strategie 85/15“ formuliert. Laut Ørsted wurden 2009 noch 85 % der eigenen Strom- und Wärmeproduktion aus fossilen Brennstoffen gewonnen. Der Anteil an erneuerbaren Energien betrug 15 %. Bis zum Jahr 2040 wollte Ørsted dieses Verhältnis umkehren und 85 % der eigenen Strom- und Wärmeproduktion aus Erneuerbaren und 15 % aus Erdgas gewinnen. Diese Strategie wurde mittlerweile überholt. Ørsted wird laut eigenen Angaben bereits ab 2025 klimaneutral Energie produzieren und ganz auf fossile Energieträger verzichten. Dieses Ziel soll durch eine größere Nutzung von Biomasse zur Wärme- und Stromerzeugung und den Ausbau von Offshore-Windenergie und weiteren erneuerbaren Energien erreicht werden. Bis zum Jahr 2040 will Ørsted auch im Bereich Zulieferer CO2-neutral agieren.<ref>Nachhaltigkeit bei Ørsted, orsted.de, 20. Februar 2020</ref>

Geschäftsbereiche[Bearbeiten]

Datei:Borkum Riffgrund 1.jpg
Der Offshore-Windpark Borkum Riffgrund 1 von Ørsted vor der Insel Borkum

Offshore Ørsted plant, errichtet und betreibt Offshore-Windparks. Die größten Märkte sind Großbritannien und Deutschland. Zudem ist Ørsted in Dänemark, den Niederlanden sowie Taiwan und den Vereinigten Staaten aktiv.

Datei:Dong Energy Avedore power station 20140103 004 (11805155046).jpg
Kraftwerk Avedøre in Dänemark

Bioenergy & Other Ørsted betreibt Biomasse-Kraftwerke in Dänemark und ist darüber hinaus im Bereich Power-to-X aktiv.

Ørsted in Deutschland[Bearbeiten]

Datei:Ørsted Norddeich.jpg
Ørsted-Stützpunkt in Norddeich

In Deutschland ist Ørsted aktuell mit dem Offshore-Geschäftsbereich vertreten. Sitz der Orsted Germany GmbH befindet sich im Hamburger Dockland. Von Norddeich aus betreibt das Unternehmen die eigenen Windparks in der Nordsee. Ørsted plant, baut und betreibt Offshore-Windparks in Deutschland, beispielsweise (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):

Im Jahr 2022 erwarb Ørsted zunächst den Projektentwickler Ostwind für Onshore-Windkraft- und Photovoltaik-Anlagen.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ørsted, 20. September 2022; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.@1@2Vorlage:Toter Link/orsted.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> Dieser wurde im Zuge eines Rebrandings 2024 als Orsted Onshore Deutschland GmbH vollständig in den Konzern eingegliedert und 2026 an Copenhagen Infrastructure Partners weiterverkauft.

Off- und Onshore-Windparks von Ørsted[Bearbeiten]

In Betrieb:

Dänemark:

Irland:

  • Smithstown: 8 MW (Onshore)
  • Ballymartin: 6,9 MW (Onshore)
  • Lisheen I: 36 MW (Onshore)
  • Lisheen II: 24 MW (Onshore)
  • Mienvee: 0,9 MW (Onshore)
  • Garracummer: 42,5 MW (Onshore)
  • Booltiagh I: 18 MW (Onshore)
  • Booltiagh II: 12 MW (Onshore)
  • Knockawarriga: 22,5 MW (Onshore)
  • Knockawarriga II: 7,5 MW (Onshore)
  • Gneeves: 9,4 MW (Onshore)
  • Sillahertane: 8,5 MW (Onshore)
  • Inchincoosh: 32,5 MW (Onshore)
  • Kilgarvan: 45 MW (Onshore)

Norwegen:

Schweden:

Polen:

Niederlande:

  • Gode Wind 2: 252 MW
  • Gode Wind 3: 253 MW
  • Granswang: 9 MW (Onshore)
  • Rotmainquelle: 15 MW (Onshore)
  • Schiederhof I: 6,9 MW (Onshore)
  • Bahren West I: 50,4 MW (Onshore)

USA:

  • Block Island: 30 MW
  • Western Trail (Texas): 367 MW (Onshore)
  • Ford Ridge (Illinois): 121 MW (Onshore)
  • Lincoln Land (Illinois): 301 MW (Onshore)
  • Haystack (Nebraska): 298 MW (Onshore)
  • Amazon (Texas): 253 MW
  • Willow Spring (Texas): 250 MW
  • Tahoka (Texas): 300 MW
  • Lockett (Texas): 184 MW
  • Sage Draw (Texas): 338 MW
  • Plum Creek (Nebraska): 230 MW (Onshore)<ref>Ørsted hat einen 230 MW Windpark im Wayne County in Nebraska fertiggestellt windkraft-journal.de, 1. Juli 2020, abgerufen am 1. Juli 2020.</ref>

Taiwan:

  • Greater Changhua 1: 605 MW
  • Greater Changhua 2a: 295 MW

in Bau

  • Hornsea Project Three (UK): 2852 MW
  • Revolution Wind (US): 704 MW
  • South Fork (US): 132 MW
  • Sunflower Wind (US): 200 MW (Onshore)
  • Sunrise Wind (US): 924 MW
  • Borkum Riffgrund 3 (Germany): 900 MW
  • Bahren West II (Germany): 61,6 MW (Onshore)
  • St. Wendel (Germany): 16,8 MW (Onshore)
  • Greater Changhua 2b&4 (Taiwan): 920 MW

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Ørsted – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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Einzelnachweise[Bearbeiten]

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