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Daian-ji

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Daian-ji, Haupthalle
Datei:Daianji South Gate01.jpg
Südtor

Der Daian-ji ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein buddhistischer Tempel in der Stadt Nara, Präfektur Nara, einer früheren Hauptstadt Japans. Er ist einer der „Sieben großen Tempel der südlichen Hauptstadt“ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Nanto shichi daiji).<ref group=A>Die anderen sechs sind der Gangō-ji, Hōryū-ji, Kōfuku-ji, Saidai-ji, Tōdai-ji und der Yakushi-ji.</ref>

Geschichte[Bearbeiten]

Die Überlieferung des Tempels besagt, dass es einen Vorläufer gab, einen Tempel, der vom Prinzen Shōtoku am Anfang des siebten Jahrhunderts mit dem Namen Kumagori-shoja ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) erbaut worden ist. Auf seinem Sterbelager soll er gegenüber Kaiser Jomei den Wunsch geäußert haben, den Tempel weiterzuentwickeln. So entstand der Kudara-no-ōtera ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), dann der Takechi-no-ōtera ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) in der ersten ständigen Kaiserstadt Fujiwara-kyō, der von Kaiser Temmu im Jahr 677 in Daikan-ji ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) umbenannt wurde. Mit Verlegung der Hauptstadt nach Heijō-kyō, dem heutigen Nara, im Jahr 710, wurde auch der Tempel im Jahr 716 verlegt und nach alten Dokumenten während der Tempyō-Zeit (729–749) fertig gestellt. Er erhielt nun seinen endgültigen Namen Daian-ji, was sich mit „Tempel des großen Friedens“ wiedergeben lässt. Der Tempel nimmt in Bezug auf die von Süden her auf den Kaiserpalast zulaufende Hauptachse der Stadt gegenüber dem Yakushi-ji, der sich auf der westlichen Seite der Achse befindet, die spiegelbildlich östliche Position ein.

Die Anlage[Bearbeiten]

Die ursprüngliche Anlage folgte dem üblichen Sieben-Bauwerke-Muster der Zeit: von Süden nach Norden folgten aufeinander das Große Südtor ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), nandaimon), das Mittleres Tor ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), chūmon), die Haupthalle ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), kondō), dahinter die Lehrhalle ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), kōdō) und schließlich das Refektorium ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), jikidō) auf einer Linie. Zwischen der Haupthalle und der Lehrhalle standen rechts der Sutrenspeicher ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), kyōzō) und links der Glockenturm ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), shōrō). Eingerahmt war das Ganze von einem überdachten Umgang. Im Falle des Daian-ji standen vor dem Großen Südtor rechts und links zwei siebenstöckige Pagoden, eine ungewöhnliche Anordnung. Die beiden Pagodenfundamente sind noch vorhanden, das östliche wurde restauriert.

Der Tempel wurde in der Heian-Zeit (794–1185, auch 794–1192) mehrfach von Bränden und Blitzeinschlägen heimgesucht. Im Laufe der Zeit wurde er immer bescheidener wieder aufgebaut, so dass die heutige Anlage die einstige Größe nicht mehr ahnen lässt. Die heutigen Gebäude stammen aus der Meiji-Zeit. Die ursprüngliche Anordnung ist völlig verloren gegangen: jetzt sind die Gebäude um die Haupthalle herum gruppiert, das heutige Südtor befindet sich an der Südost-Ecke auf der restaurierten Plattform des Nandaimon und wurde erst kürzlich hier aufgebaut; es stammt aus einem nicht mehr existierenden Subtempel des Kōfuku-ji.

Tempelschätze[Bearbeiten]

Zu den Wichtigen Kulturgütern des Tempels gehören:

  • eine stehende elfköpfige Kannon-Figur aus Holz in der 1922 erbauten Haupthalle, ein verborgenes Bildnis, das nur im Oktober/November öffentlich gezeigt wird
  • eine stehende tausendarmige Kannon aus Holz, die auch Batō-Kannon, also Pferdekopf-Kannon genannt wird. Sie steht in dem Inanaki-dō ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) genannten Pavillon, wobei inanaki passend „wiehern“ heißt, ein verborgenes Bildnis, das nur im März öffentlich gezeigt wird
  • im 1963 erbauten Schatzhaus aus Stahlbeton werden sieben Figuren ausgestellt
    • eine Fukūkenjaku-Kannon aus Holz der Japanischen Nußeibe
    • eine Yōryū-Kannon aus Holz der Japanischen Nußeibe
    • eine Shō-Kannon aus Holz
    • eine Gruppe der Vier Himmelskönige (Shitennō)

Sonstiges[Bearbeiten]

Vom Gebet in diesem Tempel erhoffen sich an Krebs Erkrankte Heilung. Ein besonderer Gebetstag ist der 23. Januar, an dem sich die Kōnin-e ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) genannte Vereinigung trifft. Bei der Gelegenheit wird nach dem Gebet warmer Sasa-Sake ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) ausgeschenkt.

Der heutige Daian-ji gehört zur Richtung des esoterischen Shingon-Buddhismus (Kōya-san-Shingon-shū). Sein Bergname ist Kumagori-san, worin wir seinen allerersten Namen wiederfinden.

Der Daian-ji ist die letzte Station eines Pilgerweges, der Yamato Jūsan Butsu Reijō genannt wird, also 13 buddhistische Stätten in der Provinz Yamato. Die meisten der Stationen sind Shingon-Tempel. Die Pilgerroute beginnt im Hōzan-ji in Ikoma-shi, dann geht es zum Saidai-ji in Nara, die vorletzte Station ist der Enjō-ji in Nara, und dann geht es zum Daian-ji als letzte Station.

Anmerkungen[Bearbeiten]

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Literatur[Bearbeiten]

  • Nozawa, N. (Hrsg.): Nara-ken no rekishi sampo (jo). Yamakawa Shuppan, 2010, ISBN 978-4-634-24629-4, S. 55–56.
  • S. Noma (Hrsg.): Daianji. In: Japan. An Illustrated Encyclopedia. Kodansha, 1993. ISBN 4-06-205938-X, S. 260.
  • Ōoka, Minoru (Hrsg.): Nara no tera. Nihon no bijutsu 7, Heibonsha, 1965.

Weblinks[Bearbeiten]

Koordinaten: 34° 40′ 5″ N, 135° 48′ 45″ O

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