Dalbavancin
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| Strukturformel von Dalbavancin | ||||||||||||||||
| Struktur von Dalbavancin B0 | ||||||||||||||||
| Allgemeines | ||||||||||||||||
| Freiname | Dalbavancin | |||||||||||||||
| Summenformel | C88H100Cl2N10O28 (Dalbavancin B0) | |||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||||||||
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| Arzneistoffangaben | ||||||||||||||||
| ATC-Code | ||||||||||||||||
| Eigenschaften | ||||||||||||||||
| Molare Masse | 1816,71 g·mol−1 (Dalbavancin B0) | |||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | ||||||||||||||||
Dalbavancin (Handelsname Xydalba; Pharmazeutischer Unternehmer Allergan Pharmaceuticals International Ltd; Hersteller Almac Pharma Services) ist ein Antibiotikum aus der Gruppe der Glykopeptid-Antibiotika, das als Arzneimittel in der Behandlung von akuten bakteriellen Haut- und Weichgewebeinfektionen bei Erwachsenen eingesetzt wird.
Klinische Angaben[Bearbeiten]
Anwendungsgebiete[Bearbeiten]
Dalbavancin ist ein Antibiotikum, das bei Erwachsenen zur Behandlung akuter bakterieller Infektionen der Haut und von Hautstrukturen (Gewebe unter der Haut), wie etwa Zellulitis (Entzündung des Unterhautgewebes), Hautabszesse und Wundinfektionen, angewendet wird.<ref name="summary1">Zusammenfassung des EPAR für die Öffentlichkeit: Dalbavancin. (PDF; 76 kB) EMA, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 30. Dezember 2016; abgerufen am 25. Januar 2017. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
Art und Dauer der Anwendung[Bearbeiten]
Dalbavancin wird als einmalige Dosis oder in zwei Dosen im Abstand von einer Woche intravenös als Infusionslösung verabreicht.
Unerwünschte Wirkungen[Bearbeiten]
Die wichtigsten Nebenwirkungen sind Resistenzentwicklung, Pseudomembranöse Colitis und Überempfindlichkeitsreaktionen.<ref>Summary of the risk management plan (RMP) for Xydalba (dalbavacin). (PDF; 94 kB) EMA, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 16. März 2017; abgerufen am 25. Januar 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
Die häufigsten Nebenwirkungen (können 1 bis 3 von 100 Personen betreffen) sind Übelkeit, Durchfall und Kopfschmerzen.<ref name="summary1" />
Pharmakologische Eigenschaften[Bearbeiten]
Wirkungsmechanismus[Bearbeiten]
Dalbavancin ist ein bakterizides Lipoglykopeptid-Antibiotikum. Es wirkt, indem es bestimmte Bakterien abtötet, die schwere Infektionen verursachen können. Es tötet diese Bakterien ab, indem es die Bildung der Bakterienzellwände stört.<ref>Anhang I: Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels. (PDF; 257 kB) EMA, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 2. Februar 2017; abgerufen am 25. Januar 2017. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
Herstellung und Zusammensetzung[Bearbeiten]
Dalbavancin ist ein semisynthetisches cyclisches Lipoglykopeptid. Die Herstellung erfolgt durch Fermentation mit Nonomuraea-Bakterien und nachfolgender chemischer Modifikation. Dalbavancin ist ein Gemisch von fünf eng verwandten Homologen aus zwei Strukturfamilien, Dalbavancin A und Dalbavancin B. Sie unterscheiden sich vor allem durch verschiedene Fettsäureseitenketten und eine Methylgruppe am Amino-Terminus.<ref>Assessment report: Xydalba. (PDF; 2,6 MB) EMA, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 19. Juni 2018; abgerufen am 25. Januar 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
| Homolog | Fettsäureseitenkette der N-Acylaminoglucuronsäure-Einheit R1 |
Substituent am Amino-Terminus R2 |
|---|---|---|
| A0 | –CH(CH3)2 | –H |
| A1 | –CH2CH2CH3 | –H |
| B0 | –CH2CH(CH3)2 | –H |
| B1 | –CH2CH2CH2CH3 | –H |
| B2 | –CH2CH(CH3)2 | –CH3 |
Sonstige Informationen[Bearbeiten]
Am 19. Februar 2015 erteilte die Europäische Kommission eine Zulassung für das Inverkehrbringen von Xydalba in der gesamten Europäischen Union. Angesichts des Bedarfs an neuen Antibiotika gegen multiresistente Bakterien schlussfolgerte die Europäische Arzneimittel-Agentur, dass Dalbavancin eine wertvolle alternative Behandlungsoption darstellen könnte. Das Sicherheitsprofil ist vergleichbar mit dem anderer Antibiotika der Klasse der Glykopeptide. Nebenwirkungen auf das Gehör und die Nierenfunktionen, die für Glykopeptide typisch sind, wurden bei den vorgeschlagenen Therapieschemata in den klinischen Prüfungen nicht beobachtet.<ref name="summary1" />
Handelsnamen[Bearbeiten]
- Monopräparat: Xydalba
Weblinks[Bearbeiten]
- Öffentlicher Beurteilungsbericht (EPAR) der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) zu: Dalbavancin
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
- Wikipedia:Seite mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:ECHA-InfoCard-ID abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:PubChem abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:DrugBank abweichend
- ATC-J01
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:CAS-Nummer fehlt lokal
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks 2026-08
- Arzneistoff
- Peptid-Antibiotikum
- Cyclopeptid
- Stoffgemisch
- Oligopeptid