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Dan Hedaya

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Datei:Dan Hedaya 2016.png
Dan Hedaya (2016)

Daniel G. „Dan“ Hedaya<ref>Dan Hedaya auf radaris.com (englisch), abgerufen am 30. November 2011</ref> (* 24. Juli 1940 in New York City) ist ein US-amerikanischer Schauspieler.

Leben[Bearbeiten]

Hedaya entstammt einer sephardisch-jüdischen Familie aus Syrien. Er schloss im Jahr 1962 ein Studium der Literaturwissenschaften an der Tufts University<ref>Dan Hedaya auf movies.yahoo.com (englisch), abgerufen am 30. November 2011.</ref> ab und arbeitete anschließend einige Jahre als Lehrer an einer High School.

Ab 1970 stand Hedaya als Schauspieler vor der Kamera, musste sich jedoch längere Zeit mit kleineren Rollen begüngen, vorwiegend in den Fernsehfilmen und Fernsehserien. Im Filmdrama Die Verführung des Joe Tynan (1979) trat er neben Alan Alda und Meryl Streep auf. In den Jahren 1981 bis 1984 war er in einigen Folgen der Fernsehserie Polizeirevier Hill Street als korrupter Polizist zu sehen. 1984 hatte er eine der Hauptrollen in Blood Simple – Eine mörderische Nacht, dem Debütfilm der Coen Brothers; er spielte einen betrogenen Ehemann, der einen Mord in Auftrag gibt und damit eine Kette blutiger Ereignisse in Gang setzt. Im darauffolgenden Jahr spielte er im Actionfilm Phantom-Kommando neben Arnold Schwarzenegger eine der größeren Rollen als Ex-Diktator.

Mit wachsendem Bekanntheitsgrad pendelte Hedaya immer wieder zwischen profilierten Charakterrollen in Film und Fernsehen. Er tendierte zur Verkörperung von schroffen oder strengen Männern; mehrfach im Laufe seiner Karriere spielte er Polizisten,<ref>Dan Hedaya Movies & TV Shows List | Rotten Tomatoes | Rotten Tomatoes. Abgerufen am 9. September 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Gangsterbosse, Familienväter oder Geschäftsmänner. In sechs Folgen der Sitcom Cheers und 13 Folgen der kurzlebigen Spin-Off-Serie The Tortellis (1987) verkörperte er die Rolle von Nick Tortelli, dem heruntergekommenen und schmierigen Ex-Mann der Bardame Carla. Für seine Gastrolle in der Serie New York Cops – NYPD Blue wurde er im Jahr 1994 für den Emmy Award nominiert.

Im Filmbereich war Hedaya insbesondere in den 1990er-Jahren in sehr erfolgreichen Hollywood-Produktionen zu sehen. In der Gruselkomödie Addams Family verkörperte er Tully Alford, den Anwalt der Familie Addams. In der Teenie-Komödie Clueless – Was sonst! war er 1995 als wohlhabender Vater der Hauptfigur Cher Horowitz (gespielt von Alicia Silverstone) zu sehen. Im selben Jahr stellte er außerdem einen Polizisten im Thriller Die üblichen Verdächtigen von Bryan Singer dar. In der Komödie Der Club der Teufelinnen spielte Hedaya die Rolle des Morton Cushman, dem untreuen Ehemann von Brenda Cushman (gespielt von Bette Midler). Für diese Rolle gewann er 1996 als Mitglied eines Schauspielerensembles den National Board of Review Award. Für seine Rolle im Film Marvins Töchter, in dem er neben Meryl Streep, Leonardo DiCaprio, Diane Keaton und Robert De Niro spielte, wurde er 1997 für den Screen Actors Guild Award nominiert.

In der Komödie Lebe lieber ungewöhnlich (1997) spielte er die Rolle des Erzengels Gabriel, der zwei Engel losschickt, um Robert Lewis (Ewan McGregor) und Celine Naville (Cameron Diaz) zusammenzubringen. Im Science-Fiction-Film Alien – Die Wiedergeburt (ebenfalls 1997) mit Sigourney Weaver und Winona Ryder stellte er den Befehlshaber des Raumkreuzers U.S.M. Auriga, General Martin Perez, dar. Für seine Darstellung des US-Präsidenten Richard Nixon in der Komödie Ich liebe Dick wurde er im Jahr 2000 für den Golden Satellite Award nominiert. In Mulholland Drive – Straße der Finsternis von David Lynch stellte er 2001 in einer Nebenrolle einen mysteriösen Gangsterboss dar, der in Hollywood Strippen zieht. In einer der letzten Episoden der fünften Staffel von Monk mimte er 2006 Jack Monk, den über drei Jahrzehnte verschwundenen Vater des Protagonisten. Von 2015 bis 2019 war er mehrmaliger Gaststar in der Serie Blue Bloods – Crime Scene New York.2016 verkörperte er die Figur Red im Blockbuster Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind.

Das filmische Schaffen von Hedaya umfasst mehr als 140 Film- und Fernsehproduktionen seit 1970 (Stand 2026).

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

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Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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