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Daniel Brinkmann

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Daniel Brinkmann
Datei:Jérôme Polenz, Daniel Brinkmann 170508.jpg
Daniel Brinkmann (r.), 2008
Personalia
Geburtstag 29. Januar 1986
Geburtsort Horn-Bad Meinberg, Deutschland
Größe 193 cm
Position Mittelfeld
Junioren
Jahre Station
1992–1995 TuS Horn-Bad Meinberg
1995–1997 TuS Eichholz-Remmighausen
1998 SV Diestelbruch-Mosebeck
1998–2000 SC Paderborn 07
2000–2002 BV Bad Lippspringe
2002–2005 SC Paderborn 07
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2005–2007 SC Paderborn 07 54 (1)
2007–2009 Alemannia Aachen 32 (5)
2009–2012 FC Augsburg 66 (4)
2012–2014 Energie Cottbus 6 (1)
2014–2017 Arminia Bielefeld 27 (0)
2014–2017 Arminia Bielefeld II 13 (0)
2017–2020 SC Wiedenbrück 84 (11)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
2007 Deutschland U21 1 (0)
Stationen als Trainer
Jahre Station
2020–2024 SC Wiedenbrück
2024 SC Paderborn 07 II
2024–2026 Hansa Rostock
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

Daniel Brinkmann (* 29. Januar 1986 in Horn-Bad Meinberg) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler und heutiger -trainer.

Spielerkarriere[Bearbeiten]

Brinkmann stand beim SC Paderborn 07 als Profispieler in der 2. Bundesliga unter Vertrag. Sein Debüt als Profispieler gab er in der Saison 2005/06 beim Auswärtsspiel gegen Hansa Rostock, als er in der zweiten Halbzeit für Hüzeyfe Doğan eingewechselt wurde. Bei seinem dritten Einsatz, einem 2:0-Auswärtssieg gegen Dynamo Dresden, erzielte er mit dem Führungstreffer sein erstes Tor. Er wurde 2005 vom damaligen Trainer des SC Paderborn, Pavel Dotschev, suspendiert, was dessen Nachfolger Jos Luhukay revidierte. Im Oktober 2007 wurde er von der Vereinsführung des SC Paderborn wiederum freigestellt und sein Vertrag wurde mit Ablauf des Monats aufgelöst.

Am 13. November 2007 engagierte Alemannia Aachen den Mittelfeldspieler bis Sommer 2010. Er wurde für den Zweitligisten ab 1. Januar 2008 spielberechtigt. Am 22. März 2009 erzielte er im Spiel beim 1. FSV Mainz 05 erstmals zwei Tore in einem Zweitligaspiel und er wurde zum Spieler des 25. Spieltages der 2. Bundesliga gewählt.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.25. Spieltag, Mann des Tages: Daniel Brinkmann (Alemannia Aachen) (Memento vom 25. März 2009 im Internet Archive); kicker.de, 23. März 2009.</ref>

Zur Saison 2009/10 wechselte Brinkmann zum Ligakonkurrenten FC Augsburg,<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Daniel Brinkmann wechselt nach Augsburg (Memento vom 12. Dezember 2009 im Internet Archive) Daniel Brinkmann verstärkt FCA; Mitteilung des FC Augsburg vom 4. Juni 2009.</ref> für den er am 9. August 2009 im Spiel gegen Energie Cottbus debütierte, als er in der 46. Spielminute für Axel Bellinghausen eingewechselt wurde. Am Ende dieser Saison verpasste er mit dem FC Augsburg den Aufstieg in die 1. Bundesliga, als man in der Relegation gegen den 1. FC Nürnberg unterlag. In der Saison 2010/11 stieg er mit dem FC Augsburg in die 1. Bundesliga auf, in der er für den FCA am 6. Spieltag der Bundesliga-Saison im Spiel gegen Hertha BSC debütierte.

In der Sommerpause 2012 verpflichtete Energie Cottbus Brinkmann. Er unterschrieb einen bis zum 30. Juni 2015 laufenden Vertrag,<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.FC Energie präsentiert erste Neuzugänge: Daniel Brinkmann und Sebastian Glasner wechseln in die Lausitz (Memento vom 18. Juni 2012 im Internet Archive); Mitteilung von Energie Cottbus vom 9. Mai 2012.</ref> den er jedoch nicht voll erfüllte. Am 30. Mai 2014 präsentierte Arminia Bielefeld Brinkmann als Neuzugang zur Saison 2014/15.<ref>Daniel Brinkmann Arminias erster Neuzugang; Artikel im Online-Angebot der Neuen Westfälischen vom 30. Mai 2014.</ref> Mit den Bielefeldern stieg Brinkmann am Saisonende in die 2. Bundesliga auf. Nachdem Brinkmann in der Saison 2016/17 ohne Profieinsatz geblieben war, wechselte er im Januar 2017 zum Regionalligisten SC Wiedenbrück. Im Januar 2020 beendete Brinkmann seine Profikarriere, um zukünftig als Trainer tätig zu sein.

Brinkmann absolvierte ein Länderspiel für die deutsche U21-Nationalmannschaft gegen Italien.

Trainerkarriere[Bearbeiten]

Nachdem Brinkmann seine Karriere beendet hatte, trat er den Trainerposten beim SC Wiedenbrück an.<ref>TRAINERWECHSEL BEI TABELLENFÜHRER WIEDENBRÜCK. fussball.de, 9. Januar 2020, abgerufen am 23. Februar 2022.</ref> Im März 2022 verlängerte er seinen Vertrag in Wiedenbrück bis zum 30. Juni 2025.<ref>SC Wiedenbrück: Trainer Daniel Brinkmann bleibt noch länger – MSPW – Media Sportservice. In: MSPW – Media Sportservice. (media-sportservice.de [abgerufen am 13. September 2022]).</ref>

Im Juni 2024 verließ er den Verein und fing bei der U23 des SC Paderborn 07 an.<ref>Daniel Brinkmann - Trainerprofil. Abgerufen am 2. November 2024.</ref>

Im November 2024 übernahm Brinkmann die Cheftrainerposition beim Drittligisten Hansa Rostock.<ref>Neuer Chef-Trainer beim FCH: Daniel Brinkmann übernimmt. In: fc-hansa.de. 2. November 2024, abgerufen am 2. November 2024.</ref> Der Absteiger stand nach dem 13. Spieltag der Saison 2024/25 mit 16 Punkten auf dem 14. Platz und hatte nur vier Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz.<ref>Neuer Hansa-Trainer will nicht auf vergangene Dinge eingehen. In: stern.de. 3. November 2024, abgerufen am 10. November 2024.</ref> Am Saisonende erreichten die Norddeutschen den 5. Tabellenplatz, wobei sie unter Brinkmann 1,93 Punkte pro Spiel erzielten. Außerdem gewann der FCH den Landespokal von Mecklenburg-Vorpommern. In der Saison 2025/26 erreichte der F.C. Hansa unter Brinkmanns Führung erneut Tabellenplatz 5 und erneut konnte der Landespokal gewonnen werden. Nach dem 5. Spieltag der Saison 2026/27 – Hansa hatte zuvor den Aufstieg als Saisonziel formuliert und stand zu diesem Zeitpunkt mit 8 Punkten auf dem 8. Tabellenplatz – trennte sich der Verein von Brinkmann.<ref>FCH trennt sich von Chef-Trainer Daniel Brinkmann. In: fch.de. 15. September 2026, abgerufen am 15. September 2026.</ref>

Erfolge[Bearbeiten]

Als Spieler

Als Trainer

  • Landespokalsieger Mecklenburg-Vorpommern: 2025, 2026 (mit Hansa Rostock)

Literatur[Bearbeiten]

  • Björn Achenbach: 60 Jahre – Die Geschichte des F.C. Hansa Rostock. 1. Auflage. Die Werkstatt, Bielefeld 2025, ISBN 978-3-7307-0763-0, S. 129–130.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />