Daniel Seibert
Daniel Seibert (* 1980) ist ein deutscher Oberstabsfeldwebel der Bundeswehr (Panzergrenadiertruppe). Er ist Träger des Ehrenkreuzes der Bundeswehr für Tapferkeit.
Daniel Seibert aus Stolberg (Harz), Berufssoldat in der Unteroffizierslaufbahn, war nach Einsätzen im Kosovo in der Zeit vom April 2009 bis Oktober 2010 in Afghanistan als Teil der International Security Assistance Force (ISAF). Hier diente er in der schnellen Einsatztruppe der ISAF-Einheiten des Regionalkommandos Nord in Kunduz.<ref>Rheinische Post: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Bericht von der Front: Ich habe ihn erschossen ( vom 11. April 2010 im Internet Archive)</ref> Mediales Gehör fand er durch seine Aussagen zur nicht ausreichenden Würdigung der soldatischen Leistungen.<ref>Marco Seliger: Krieg in Afghanistan: „Er oder ich – darum ging es.“ In: Frankfurter Allgemeine, 19. April 2010. Auf FAZ.net, abgerufen am 3. November 2020.</ref>
Am 4. Juni 2009 wurde seine Einheit in ein Gefecht mit den Taliban-Kämpfern verwickelt, als sie einem von den Aufständischen angegriffenen Spähtrupp zu Hilfe kam. Bei dem Einsatz gelang es, die zahlenmäßig überlegenen Angreifer zurückzuschlagen.<ref>Duellsituation für Hauptfeldwebel Seibert auf DeutschesHeer.de. (archiviert)</ref>
Daniel Seibert wurde zusammen mit Oberfeldwebel Steffen Knoska am 22. Januar 2010 für sein vorbildliches Verhalten beim Einsatz am 4. Juni 2009 von Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg mit dem Ehrenkreuz der Bundeswehr für Tapferkeit ausgezeichnet. Es war die zweite Verleihung an Soldaten mit dem Ehrenkreuz der Bundeswehr für Tapferkeit. Am gleichen Tag wurde er zum Berufssoldaten ernannt.<ref>Ehrenkreuze für Tapferkeit verliehen auf Bundeswehr.de. (archiviert)</ref>
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Seibert, Daniel |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Oberstabsfeldwebel, Träger des Ehrenkreuzes der Bundeswehr für Tapferkeit |
| GEBURTSDATUM | 1980 |