Darkher
| Darkher | |
|---|---|
| Allgemeine Informationen | |
| Herkunft | West Yorkshire, England |
| Genre(s) | Atmospheric Doom, Post-Rock, Folk-Rock |
| Gründung | 2014 |
| Website | https://www.darkher.net/ |
| Aktuelle Besetzung | |
| Jayn Hanna „Darkher“ Wissenberg | |
E-Bass, E-Gitarre |
Martin T. Wissenberg |
| Shaun „Winter“ Taylor-Steels | |
Darkher ist eine englische Metal- und Rock-Band aus West Yorkshire, die 2014 gegründet wurde.
Geschichte[Bearbeiten]
Nachdem sie bereits zuvor in der Band The Steals tätig gewesen war und dort 2006 und 2009 eine EP und ein Album veröffentlicht hatte, gründete Jayn Hanna „Darkher“ Wissenberg im Jahr 2014<ref name="RH352">Meredith Schmiedeskamp: Darkher. Eins mit der Natur. In: Rock Hard. Nr. 352, September 2016, S. 64.</ref> die Band Darkher.<ref name="laut">Darkher. laut.de, abgerufen am 29. Oktober 2016.</ref> 2013 erschien bei Faun Records eine selbstbetitelte EP, der sich bei Prophecy Productions die EP The Kingdom Field (2014) und das Debütalbum Realms, das ein Buch<ref name="laut" /> als Beilage enthält, anschloss.<ref>Darkher. Discogs, abgerufen am 29. Oktober 2016.</ref> Vor dem Vertragsschluss mit Prophecy Productions hatte Jayn Wissenberg The Kingdom Field in Eigenveröffentlichung mit einer Auflage von 100 Stück veröffentlicht.<ref name="RH352" /> Live war die Band auch tätig; sie spielte unter anderem 2015 auf dem Prophecy Fest in Balve<ref>Marcel Rudoletzky: Prophecy Fest 2015. Balve: Balver Höhle. In: Metal Hammer. November 2015, S. 86.</ref> und im selben Jahr auf dem Roadburn Festival.<ref>Sebastian Kessler, Gunnar Sauermann, Frank Thießies: Roadburn Festival. Bier im Bart. In: Metal Hammer. Juni 2015, S. 110 ff.</ref> Neben Jayn Wissenberg, die neben dem Gesang auch die E-Gitarre und die Produktion übernimmt, besteht die Besetzung aus dem Gitarristen und Bassisten Martin T. Wissenberg und dem Schlagzeuger Shaun „Winter“ Taylor-Steels.<ref>Info. Facebook, abgerufen am 29. Oktober 2016.</ref>
Stil[Bearbeiten]
Laut laut.de bewegt sich die Band musikalisch zwischen Rock, Gothic Rock und Doom Metal. Ähnlich wie Chelsea Wolfe und Esben and the Witch singe Wissenberg über „verlorene[n] Seelen“ und tränke „jede Silbe in Grundtraurigkeit“.<ref name="laut" /> Meredith Schmiedeskamp vom Rock Hard bezeichnete die Musik als eine Mischung aus „akustischen Gitarrenklängen, mystisch anmutenden Gesängen und schweren Doom-Passagen“. Im Interview mit ihr gab Frontfrau Wissenberg an, dass sie versucht, in der Musik sowohl fragile und introvertierte als auch schwere und massive Elemente zu verwenden.<ref name="RH352" /> In derselben Ausgabe rezensierte Thorsten Dörting das Album Realms. Die Liedtitel würden einen esoterischen Hauch haben und ließen auf „höchstpubertären Gothic-Weltschmerz schließen“. In den Songs mache man von Elektrobässen und tiefer gestimmten Gitarren Gebrauch. Musikalisch bewege man sich zwischen einer Post-Rock-Version von Chelsea Wolfe, einer zarteren Version von Sólstafir sowie Portishead.<ref>Thorsten Dörting: Darkher. Realms. In: Rock Hard. Nr. 352, September 2016, S. 86.</ref> Marcel Rudoletzky vom Metal Hammer ordnete The Kingdom Field im Folk-Rock, Doom Metal und Post-Rock ein. Die Musik klinge geheimnisvoll und mystisch und würde mit einer „unvergleichlich betörenden Stimme“ vorgetragen werden. Zudem gebe es „[r]uhige Akustikgitarren, eine unheimliche Synthie-Atmosphäre und hypnotisierende Song-Schleifen“.<ref>Marcel Rudoletzky: PDarkher. The Kingdom Field. In: Metal Hammer. Februar 2015, S. 80.</ref>
Diskografie[Bearbeiten]
Lua-Fehler in package.lua, Zeile 80: module 'Module:Musikcharts/countries' not found Alben:
- 2016: Realms (Prophecy Productions)
- 2022: The Buried Storm (Prophecy Productions)
EPs:
- 2013: Darkher (Faun Records)
- 2014: The Kingdom Field (Prophecy Productions)
Weblinks[Bearbeiten]
- Darkher bei laut.de
- Website der Band
- Darkher bei Discogs
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />