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Darxon

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Darxon
Allgemeine Informationen
Herkunft Bochum, später Dortmund, Deutschland
Genre(s) Heavy Metal
Aktive Jahre
Gründung 1983, 1990, 2006 als Noxrad
Auflösung 1989, 1992
Website http://www.darxon.com/
Gründungsmitglieder
Markus Szart (1983–1985)
Peter Schmidt (1983–1985)
Massimo de Matteis (1983–1988, 1990–1992)
Dominik Hülshorst (1983–1985)
Aktuelle Besetzung
E-Gitarre
Jens Frank (1988–1989, seit 2006)
E-Bass
Jochen Fünders (1988–1989, seit 2006)
Gesang
Conny Beck (seit 2006)
Schlagzeug
Thilo Voiss (seit 2006)
Ehemalige Mitglieder
E-Gitarre
Michael „Micky“ Hebestadt (1985–1988)
E-Bass
Thomas „Bodo“ Smuszynski (1985–1988)
Schlagzeug
Ingo Plass (1985–1988)
E-Gitarre
Wolfgang „Wolla“ Böhm (1986–1989)
Gesang
Klaus Lemm (1988–1989)
Schlagzeug
Herbert Dreger (1988–1989, † 2012<ref>HERBERT DREGER R.I.P. 09.02.2012. In: bourbon-street-online.de. Abgerufen am 21. September 2014.</ref>)
E-Gitarre
Frank Dielewski (1990–1992)
E-Gitarre
Thomas Thanscheidt (1990–1992)
E-Bass
Ingo „Pink“ Geiger (1990–1992)
Schlagzeug
Jan Yildiral (1990–1992)
Live- und Session-Mitglieder
Schlagzeug
Patrick Fa (2006)

Darxon war eine Heavy-Metal-Band aus Dortmund (ursprünglich Bochum<ref name="MH9/84">Anonymus: Darxon. In: Metal Hammer. Hard Rock & Heavy Metal Poster Magazin! September 1984, S. 13.</ref><ref>Götz Kühnemund: Darxon. Killed in Action. In: rockhard.de. Abgerufen am 27. September 2015 (aus Heft Nr. 7).</ref>), die 1983 gegründet und mehrfach neu formiert wurde. Zuletzt erfolgte eine Umbenennung in Noxrad (Darxon rückwärts). Offiziell pausiert die Band momentan.<ref>Jens Frank: Aktuell. In: darxon.com. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 4. März 2016; abgerufen am 21. September 2014.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.darxon.com</ref>

Geschichte[Bearbeiten]

Der Gitarrist Markus Szart und der Bassist Peter Schmidt riefen 1983 in Bochum Darxon ins Leben,<ref name="MH9/84" /> nachdem sie Massimo de Matteis, mit sowohl italienischen als auch holländischen Wurzeln<ref name="MH5/92">Martin Groß: Shout! Darxon. In: Metal Hammer. Mai 1992, S. 154.</ref> als Sänger gewinnen konnten und sich mit dem 17-jährigen Schlagzeuger Dominik Hülshorst komplettiert hatten. Die vier Musiker aus dem Ruhrgebiet schickten ein Demoband an das Bochumer Label Wishbone Records. Da die Heavy-Metal-Welle gerade heran gerollt und der Markt noch nicht mit Bands überspült war, erhielten sie umgehend einen Plattenvertrag und wurden im Frühjahr 1984 ins Studio geschickt. Das einzige Manko war, dass in die LP-Produktion nur wenig Geld investiert wurde. Der Schnellschuss erschien schon kurz darauf und hieß Killed in Action. Ihre Feuertaufe auf der Bühne absolvierten sie beim „Heavy-Metal-Battle“ im Hamburger „Logo“, anschließend bespielten sie ihre Heimatregion Nordrhein-Westfalen sowie die Musikhochburgen Hamburg und Berlin.<ref name="MH9/84" /> 1985 folgte die EP Tokyo.

Im Winter 1985 wurde Darxon von Massimo de Matteis runderneuert. Neben ihm, der als einziger Verbliebener nun der Bandboss war, bildeten Michael „Micky“ Hebestadt (Gitarre), Thomas „Bodo“ Smuszynski (Bass) und Ingo Plass (Schlagzeug) die neue Formation. Im Sommer 1986 wurde außerdem der Stormwind verlassende Wolfgang „Wolla“ Böhm als zweiter Gitarrist hinzu genommen. Diese Besetzung nahm die Single Holding On auf.<ref name="MH9/86">Anonymus: Darxon. In: Metal Hammer. September 1986, German Metal, S. 35.</ref> Als weiteren Schritt nach vorne eröffnete Darxon im September 1986 für Vengeance in der Zeche Bochum.<ref>Götz Kühnemund: Vengeance/Darxon. Zeche, Bochum, 25. September ’86. In: Metal Hammer. November 1986, Live on Stage, S. 31 (Special Service).</ref>

Danach trennte sich die Band vom Indie-Label Wishbone und unterschrieb einen vom Manager Willi Wrede eingefädelten Kontrakt mit dem größeren Offenbacher Label Rockport Records.<ref name="HIEnde87">Jens [Reimnitz]: Darxon. Deutsche Band mit internationalem Standard! In: Horror Infernal. [Jahresende], 1987, S. 43.</ref> Hier erfuhr die Band ein hohes Maß an Unterstützung, die sich in einer großangelegten Werbekampagne äußerte, die aus einer Promotiontour<ref name="HIEnde87" /><ref name="MH11/87">Irene Vögeli: Darxon. In: Metal Hammer. November 1987, S. 38.</ref> mit täglichen Interviews in Zeitungsredaktionen oder Radiostudios<ref name="MH11/87" /><ref name="MH1/88">Oliver Klemm: Darxon. Auf dem Weg ins Radio… In: Metal Hammer. Januar 1988, S. 33.</ref>, Autogrammstunden<ref name="MH1/88" /> und einem Videodreh (Heartbreaker)<ref name="MH1/88" /> bestand. 300 Exemplare der Single Holding On wurden nun als Werbeartikel eingesetzt.<ref name="C3/87">Anonymus: Kirmesmusikanten. In: Crash. März 1987, Metallsplitter, S. 4.</ref> Tatsächlich verzeichnete Darxon daraufhin verstärktes Airplay.<ref name="HIEnde87" /> Es begannen intensive Vorbereitungen in Bezug auf das Nachfolge-Album, das den Arbeitstitel „Love Conquers Them All“ trug,<ref name="C3/87" /> letztlich aber No Thrills betitelt wurde. Für die Produktion konnte der Accept-Gitarrist Jörg Fischer gewonnen werden.

Am 26. Juni 1987 lud die Band zu einer Abschlussparty ins Studio ein, bei der die Gäste animiert wurden, einen fulminanten Chor zu bilden und das als „Darxon-Hymne“ bezeichnete We Rock the Nation (Cat Bizz) zu untermalen.<ref>Anonymus: We Rock The Nation… Darxon. In: Metal Hammer. September 1987, German Metal, S. 43.</ref> Auf die Fertigstellung sollte im März 1988 eine Europatour folgen.<ref name="MH11/87" /> Es fand zwar tatsächlich eine Tournee (mit Zed Yago) statt, sie umfasste aber nur zwölf<ref name="MHC5/88">Götz Kühnemund: Darxon, Zed Yago. Bochum, Zeche. 21. März 1988. In: Metal Hammer/Crash. Mai 1988, Live on Stage, S. 113.</ref> Termine in Deutschland<ref>Persian Gorgrinder: Darxon, Traditional Heavy Metal. In: metalarea.org. 3. August 2010, abgerufen am 21. September 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>. Der betriebene Aufwand hatte „auf dem mittlerweile total übersättigten Markt“<ref name="HIEnde87" /> keinen nachhaltigen Erfolg erbracht.

Ingo Plass traf nach dieser Tour die Entscheidung, sich ausschließlich seinem Studium zu widmen.<ref name="MHC7/88">Anonymus: News aus dem Darxon-Lager. In: Metal Hammer. Juli 1988, German Metal News, S. 38.</ref> Später schloss er sich in London den Exil-Deutschen von der Sleaze-Band Crash n’ Burn an.<ref name="MH5/92" /> Michael Hebestadt wechselte zu einer in Essen ansässigen Band namens Nero über.<ref name="MHC7/88" /> Thomas Smuszynski sprang ebenfalls ab, wobei er mit U.D.O. bei der prominentesten Band unterkam.<ref name="MH5/92" /> Massimo de Matteis verließ Darxon nicht, sondern wurde wegen seines Soloprojektes quasi freigestellt.<ref name="MHC7/88" /> Später widmete er sich der Komposition von Film- und Musicalmusik.<ref name="MH5/92" /> Wolfgang Böhm, der die Führungsrolle übernommen hatte, beabsichtigte mit Stormwind-Musikern Darxon neu zu formieren.<ref name="MHC7/88" /> Die Besetzung des zweiten Halbjahres 1988 und ersten Halbjahres 1989 lautete: Klaus Lemm (Ex-Stormwind; Gesang), Böhm (Gitarre), Jens Frank (Gitarre), Jochen Fünders (Ex-Holy-Moses; Bass) und Herbert Dreger (Ex-Holy-Moses<ref>Biography. In: rockdetector.com. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 10. November 2014; abgerufen am 22. September 2014.</ref>; Schlagzeug).<ref name="fünders">Jochen Fünders: Darxon. In: fuenders.net. Abgerufen am 21. September 2014.</ref> Länger blieb sie nicht zusammen und eine Zeitlang existierte die Band Darxon nicht. Von einer geplanten Platte gibt es nur einen Rough Mix produziert im "RUSH" Studio, unter der Leitung von Ulli Pösselt (u. a. Axel Rudi Pell) der aus 6 Tracks besteht, die sich durch hochkarätige Arrangement im Stile Queensryche / Van Halen auszeichnen. Das Demo (Rough Mix) wird heute in Fan und Musikerkreisen hoch gehandelt, nachdem die einstigen Demobänder durch Studioumzug als verschollen galten.<ref name="fünders" />

Rockport Records sah den Vertrag noch nicht als erfüllt an und machte bei Darxons Wiederauferstehung 1990 alte Ansprüche geltend, denn als neue Labelheimat hatte man Mausoleum Records ausgesucht.<ref name="MH2/92">Burkhard Schröder: Darxon. Shout! In: Metal Hammer. Februar 1992, S. 51.</ref><ref name="MH5/92" /> Als die rechtlichen Hürden überwunden waren, präsentierte Sänger de Matteis seine neuen Mitstreiter, nämlich Frank Dielewski (Gitarre), Thomas Thanscheidt (Gitarre), Ingo „Pink“ Geiger (Bass) und Jan Yildiral (Ex-Steeler; Schlagzeug). Die bei diversen Betätigungen kennengelernten Musiker<ref name="MH5/92" /> waren noch in andere Projekte involviert und verkörperten folglich nicht mehr das Bild einer klassischen Bandeinheit.<ref name="MH11/91">Andreas Schöwe: Darxon. The Third Try. In: Metal Hammer. November 1991, S. 164.</ref> Kurz danach wurde das Gelsenkirchener Rash Studio für eine erste Produktionsperiode angemietet.<ref name="MH5/92" /> Im Sommer 1991 wurden weitere Studioaufenthalte gebucht.<ref>Anonymus: Totgesagte leben länger! In: Rock Hard. Nr. 53 (August/September), 1991, News, S. 10.</ref> In diesem Jahr beteiligte sich die Band zudem am German Rock Project und dessen Charity-Single Let Love Conquer the World. Auf dem 1992 nachgeschobenen Allstar-Album der deutschen Metalszene platzierte Darxon das von Dielewski und de Matteis geschriebene Lied Waiting for Your Heart.

Ende Oktober 1991 war die langwierige Arbeit am eigenen Album abgeschlossen und wurde der führenden Metalpresse vorgestellt.<ref name="MH11/91" /> Im Frühjahr 1992 kam Shout! in den Handel. Wieder trennten sich die Wege der (ohnehin losen) Mitglieder. Yildiral zum Beispiel ist Diplom-Betriebswirt für Touristik und machte sich mit einem Reisebüro in Herne selbstständig,<ref>J.G.: Steeler (D). Geschichte. In: hardharderheavy.de. 2. März 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 28. April 2015; abgerufen am 21. September 2014.</ref><ref>[Jan Yildiral]: Beraterprofil 206629 – Jan Yildiral Wiese. In: reisonaut.de. 4. November 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 22. Januar 2014; abgerufen am 21. September 2014.</ref> während de Matteis Anwalt für Urheber- und Medienrecht wurde.<ref>Jens Frank: Sonstiges. Massimo de Matteis. In: darxon.com. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 10. August 2016; abgerufen am 21. September 2014.</ref>

Unter der Leitung von Jens Frank entstand Anfang 2006 ein Darxon-Ableger, der sich nach einigem Namenswirrwarr<ref>News. Darxon → Darxxon → Noxrad. In: underground-empire.com. 3. Februar 2006, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 4. März 2016; abgerufen am 21. September 2014.</ref> Noxrad nannte und nur Liveauftritte absolvierte. Ihm gehören neben Frank noch das ehemalige Mitglied Jochen Fünders sowie der Sänger Conny Beck an. Am Schlagzeug half zunächst Patrick Fa (u. a. Stefanie Heinzmann, Rea Garvey), ehe in Thilo Voiss ein fester Schlagzeuger gefunden wurde. Momentan pausiert die Gruppe.

Stil[Bearbeiten]

Musik[Bearbeiten]

Der Musikexpress beschrieb den Musikstil des Debüts als schlichten, stark traditionell ausgerichteten Hardrock mit „kleinen, originellen Einfällen“ und an ZZ Top erinnernden Boogie-Momenten.<ref>Andreas Kraatz: The Metallians take command. Darxon. In: Musikexpress. Juli 1984, Hard Rock/Heavy Metal, S. 84.</ref> Im Metal Hammer beschrieb man ihn als „schnörkellosen, gradlinigen Hardrock“.<ref>Andreas Weiß: Avenger, Stormwind, Darxon. Wishbone-Festival, Bochum/Zeche – 13.1.85. In: Metal Hammer. Februar 1985, S. 61.</ref> In seinem Buch The Collector’s Guide of Heavy Metal Volume 2: The Eighties zog Popoff bei dem Album Killed in Action einen Vergleich zu Krokus. Das Album sei in einer Zeit erschienen, die stark durch Accept geprägt worden sei und man könne die Musik von Darxon mögen, man müsse es aber auch nicht. Auf Tokyo habe sich die Band leicht verbessert. Man höre zwar immer noch Parallelen zu Krokus heraus, jedoch seien neue Einflüsse wie Axewitch, Highway Chile, Keen Hue und Gravestone hinzugekommen.<ref>Martin Popoff: The Collector’s Guide of Heavy Metal. Band 2: The Eighties. Collectors Guide Ltd, Burlington, Ontario, Kanada 2005, ISBN 1-894959-31-0, S. 86.</ref> Über die EP schrieb Jens Schmiedeberg im Metal Hammer, sie beinhalte „Power-Songs“, einer „schleppend“, einer „mittelschwer“, einer „geschwindig“, einer „melodisch“.<ref>Jens Schmiedeberg: Darxon. Tokyo. In: Metal Hammer. Oktober 1985, Maxis, S. 91.</ref>

Die mit Holding On debütierende Besetzung wurde im Metal Hammer in die Kategorie Ratt/Dokken eingeordnet.<ref name="MH9/86" /> Wenig später beschrieb Uwe Lerch die live dargebotenen neuen Stücke im Crash als „posig-treibende Melodic-Songs“.<ref>Uwe Lerch: Darxon. In: Crash. Februar 1987, On Stage, S. 78.</ref> Vom fertigen Album hieß es im Metal Hammer, es sei intelligent arrangiert, dabei stets eingängig. Gitarrentechnisch reiche das Spektrum von „simpel“ (Heartbreaker) bis „kompliziert“ (Hungry for Love), gesangstechnisch sei es zwiespältig, wobei die Ballade Don't Give Up ein positiver Gegenpart zu den verkorksten Passagen sei.<ref>Winfried Kuhl: Darxon. No Thrills. In: Metal Hammer. Oktober 1987, S. 33.</ref> Im Musikexpress erhielt es das Prädikat „flüssiger Metal-Rock“, der sich nach Los-Angeles-Herkunft anhört.<ref>Andreas Kraatz: Darxon. No Thrills. In: Musikexpress. Januar 1988, S. 93.</ref> Bei Götz Kühnemund las es sich im Metal Hammer/Crash wieder ambivalenter: „Party-Metal mit simplen Arrangements und eingängigen Refrains“. Auffällig sei die „Verarbeitung sämtlicher Rock'n'Roll-Klischees“.<ref name="MHC5/88" />

Bezüglich Shout! meinte Burkhard Schröder im Metal Hammer, es läge eine „gekonnte Mischung aus Druck und Melodie“ vor, deren Schwachpunkte die Refrainwiederholung und eine Riff-Ähnlichkeit sei.<ref name="MH2/92" /> Jens Reimnitz (Horror Infernal) resümierte, das Album sei „Hard Rock mit eingängigen Melodien, einfachen Riffs, aber gelegentlicher impulsiver Härte“, wie er im Jahre 1984 modern gewesen sei.<ref>Jens Reimnitz: Darxon. Shout. In: Horror Infernal. Nr. 34, Februar 1992, Sound Check, S. 30.</ref> Ute Linhart stellte im Heavy, oder was!? heraus, dass einem Block „Midtempo-Rocker“ ein weiterer mit „flott-wuchtigen“ Liedern folge, abgeteilt durch Waiting for Your Heart, einer „Schnulze, wie es banaler nimmer geht“.<ref>Ute Linhart: Darxon. Shout. In: Heavy, oder was!? Nr. 2 (April/Mai/Juni), 1992, Tough Stuff, S. 32.</ref> Dem Musikexpress zufolge komme „[d]ie geistige Verwandtschaft mit Bands wie AC/DC, Mötley Crüe oder Great White“ in den mit „purer Power“ erzeugten „zehn kompakten Songs“ zum Ausdruck.<ref>H[enning] R[ichter]: Darxon. Shout. In: Musikexpress. Mai 1992, Metal, S. 120.</ref> Im Metal Hammer vom Mai 1992 wurde eine Assoziation aus dem Musikexpress von 1988 aufgegriffen, indem gesagt wurde, Darxon stehe in „der Tradition L.A.-formatierten Metals“.<ref name="MH5/92" />

Laut Eigenaussage aus dem Jahr 1984 liege Darxon stilistisch nahe bei Judas Priest, AC/DC, Gary Moore und Van Halen.<ref name="MH9/84" /> 1987 nannte man Dokken, Queensrÿche, Judas Priest und Whitesnake als Einflüsse.<ref name="HIEnde87" />

Texte[Bearbeiten]

Auf No Thrills reicht die Spannbreite vom Funtext im Comic-Katzen-Milieu (We Rock The Nation) bis zur Konsumkritik (No Thrills).<ref name="MH11/87" /> Auf Shout! vorherrschend ist das Thema Orientierungslosigkeit und Frustration innerhalb der Gesellschaft aus wirtschaftlichen und politischen Gründen in der Nachwendezeit.<ref name="MH11/87" /> De Matteis erklärte 1992, er wolle keine Traumbilder vom unbeschwerten Musikerleben, Partys und Drogen vorgaukeln. „Ich bin […] eher eurozentristisch orientiert, greife Probleme auf. Das hat für mich mehr Bezug zum Heavy Metal.“<ref name="MH5/92" />

Diskografie[Bearbeiten]

  • 1984: Killed in Action (Album, Wishbone Records)
  • 1985: Tokyo (EP, Wishbone Records)
  • 1986: Holding On (Single, Wishbone Records/Project Records)
  • 1987: No Thrills (Album, Rockport Records)
  • 1992: Shout! (Album, Mausoleum Records)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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