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Das wandernde Licht

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Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 1916
Länge 72 Minuten
Stab
Regie Robert Wiene
Drehbuch Irene Daland nach der Vorlage von Ernst von Wildenbruch
Produktion Oskar Messter
Musik Giuseppe Becce
Kamera Karl Freund
Besetzung

Das wandernde Licht ist ein deutscher Stummfilm aus dem Jahr 1916 mit Henny Porten in der Hauptrolle.

Handlung[Bearbeiten]

Anna von Glassner lernt auf einem Casinoball den reichen Sonderling von Fahrenwald kennen. Die Nichte eines Berufsoffiziers will ihn trotz mancher Gerüchte heiraten, da erreichen sie eines Tages mehrere, mysteriöse Briefe. Fahrenwald soll geisteskrank sein, heißt es in ihnen. Anna glaubt den Gerüchten nicht und heiratet ihn trotzdem. Noch am Abend ihrer Eheschließung scheinen sich die Gerüchte zu bewahrheiten. Es geschehen höchst merkwürdige Dinge und schließlich kommt es zu einem grässlichen Streit mit dem Neugatten, infolgedessen Anna fluchtartig das Schloss verlässt.

Des Grafen Diener, der ihr gegenüber den Eindruck aufrechterhielt, dass sein Herr nicht recht bei Verstand ist, insinuiert Graf Fahrenwald, dass seine geflohene Gattin in Wahrheit bereits tot sei und im Schlossgarten vergraben. Annas Sehnsucht ist stärker als die Angst vor dem Schloss und seinen unheimlichen Bewohnern, und so kehrt sie schließlich zurück. Bald kommt die Wahrheit heraus: Nicht ihr Mann ist es, der wahnsinnig geworden sei, vielmehr hat sein gerissener Diener den Verstand verloren.

Produktionsnotizen[Bearbeiten]

Der im Juli 1916 gedrehte Film passierte noch im selben Monat die Zensur und erhielt Jugendverbot. Die Länge betrug bei der Neuzensur 1921 1478 Meter auf vier Akte. Die Uraufführung fand am 1. September 1916 im Mozartsaal statt.

Die Bauten stammen von Ludwig Kainer.

Kritik[Bearbeiten]

In Paimann’s Filmlisten ist zu lesen: „Stoff, Photos, Szenerie und besonders das Spiel hochprima.“<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Das wandernde Licht in Paimann’s Filmlisten (Memento des Vorlage:IconExternal vom 13. März 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/old.filmarchiv.at</ref>

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references /> Vorlage:Klappleiste/Anfang Die Waffen der Jugend (1912) | Er rechts – sie links (1914) | Der springende Hirsch (1915) | Die Konservenbraut (1915) | Frau Eva (1916) | Höhen und Tiefen (1916) | Der Liebesbrief der Königin (1916) | Der Sekretär der Königin (1916) | Das wandernde Licht (1916) | Die Räuberbraut (1916) | Der wandernde Blumentopf (1916) | Der Mann im Spiegel (1916) | Lehmanns Brautfahrt (1916) | Das Leben ein Traum (1917) | Der standhafte Benjamin (1917) | Veilchen Nr. 4 (1917) | Furcht (1917) | Der verführte Heilige (1919) | Die Hindernisehe (1919) | Ein gefährliches Spiel (1919) | Das Cabinet des Dr. Caligari (1919) | Die drei Tänze der Mary Wilford (1920) | Genuine (1920) | Die Nacht der Königin Isabeau (1920) | Der Schrecken im Hause Ardon (1920) | Die Rache einer Frau (1921) | Das Spiel mit dem Feuer (1921) | Die höllische Macht (1922) | Raskolnikow (1923) | Der Puppenmacher von Kiang-Ning (1923) | Der Türmer von St. Stephan (1923) | I.N.R.I. (1923) | Pension Groonen (1924) | Orlac’s Hände (1924) | Der Gardeoffizier (1925) | Der Rosenkavalier (1926) | Die Königin vom Moulin Rouge (1926) | Die Geliebte (1927) | Die berühmte Frau (1927) | Die Frau auf der Folter (1928) | Leontines Ehemänner (1928) | Die große Abenteuerin (1928) | Unfug der Liebe (1928) | Der Andere (1930) | Le Procureur Hallers (1930) | Nuits de Venise (1931) | Der Liebesexpreß (1931) | Panik in Chicago (1931) | Polizeiakte 909 (1933) | Eine Nacht in Venedig (1934) | Ultimatum (1938) Vorlage:Klappleiste/Ende