Zum Inhalt springen

Data Protection Commissioner

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Der Data Protection Commissioner (DPC, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist der Leiter der nationalen Datenschutzbehörde Data Protection Commission in Irland.

Der DPC wird vom Parlament ernannt und ist unabhängig von der Regierung. Der Amtssitz des Data Protection Commissioner ist die Data Protection Commission in Portarlington im County Laois.<ref name="aboutus">Data Protection Commissioner: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.About us (Memento vom 28. April 2014 im Internet Archive), 28. April 2014</ref> Die Behörde selbst hatte bis 2018 keine eigene Bezeichnung, sie umfasste nur einen kleinen Mitarbeiterstab und nannte sich Büro des DPC. Am 25. Mai 2018 wurde gemäss Data Protection Act 2018 die Data Protection Commission gegründet.

Europaweite Bekanntheit erlangte die DPC, da die Meta-Tochter Facebook Ireland Limited ihren Sitz in Irland hat. Diese Tochtergesellschaft ist verantwortlich für alle Belange, die Facebook-Nutzer von außerhalb der USA und Kanada betreffen, so dass für Streitigkeiten zum Thema Datenschutz der DPC zuständig ist.

Rechtsgrundlage war zunächst der Data Protection Act von 1998. Durch den Data Protection Amendment Act von 2003 wurde die Richtlinie 95/46/EG umgesetzt und der Datenschutz verbessert.<ref name="aboutus" />

Aufgaben des DPC sind die Überwachung des Rechts der erlassenen Gesetze sowie Sanktionen gegen Verstöße durchzusetzen.<ref name="aboutus" />

Amtierende DPC sind gemeinsam Des Hogan (seit Februar 2024), Dale Sunderland (seit Februar 2024) und die frühere Meta-Lobbyistin Niamh Sweeney (seit September 2025).<ref>Who we are. Abgerufen am 23. September 2026.</ref> Ihre Vorgängerin war ab 2014 Helen Dixon. Deren Vorgänger war Billy Hawkes. Er wurde 2005 ernannt und 2010 für eine weitere Periode von fünf Jahren bestätigt.<ref>Billy Hawkes: The Irishman with a billion people’s privacy to protect, 8. Juni 2016</ref> Sein Vorgänger war Joe Meade.

Der DPC ist Mitglied der Artikel-29-Datenschutzgruppe sowie der Internationalen Konferenz der Beauftragten für den Datenschutz und den Schutz der Privatsphäre.<ref>Artikel 29 Datenschutzgruppe, 28. April 2014</ref><ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Privacy Conference, Mitgliederliste (Memento vom 22. Juni 2006 im Internet Archive) (PDF), 28. April 2014</ref>

Im Vereinigten Königreich entspricht diese Funktion dem Information Commissioner.

Kritik[Bearbeiten]

In die Kritik kam der DPC im Zusammenhang mit dem Verein europe-v-facebook, einer Gruppe um den Juristen Maximilian Schrems. Der Verein hatte im Sommer 2011 beim DPC mehr als 20 Anzeigen gegen Facebook eingereicht und drei Jahre später mangels Aussicht auf Erfolg wieder zurückgezogen. Der DPC hatte Entscheidungen zugunsten Facebook getroffen und auf Beschwerden nicht reagiert, ohne dem Verein jemals Einsicht in Akten oder vorliegende Beweise zu gewähren.

Laut NOYB setzte sich die DPC auch dafür ein, dass Facebook und andere Unternehmen in Europa ohne Einwilligung der Nutzenden Daten für Werbezwecke sammeln dürfen.<ref>Hier werden unsere Daten geschützt. (pdf) fluter No. 82 Seite 35, abgerufen am 30. Mai 2025.</ref>

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Datenschutzbehörden

Vorlage:Hinweisbaustein