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Dawenda

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Siedlung städtischen Typs
Dawenda
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Flagge Wappen
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Föderationskreis Ferner Osten
Region Transbaikalien
Rajon Mogotschinski
Gegründet 1939
Frühere Namen Iwatschicha (bis 1951)
Siedlung städtischen Typs seit 1951
Bevölkerung 812 Einwohner
(Stand: 14. Okt. 2010)<ref name="einwohner_aktuell">Itogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 goda. Tom 1. Čislennostʹ i razmeščenie naselenija (Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2010. Band 1. Anzahl und Verteilung der Bevölkerung). Tabellen 5, S. 12–209; 11, S. 312–979 (Download von der Website des Föderalen Dienstes für staatliche Statistik der Russischen Föderation)</ref>
Höhe des Zentrums 640 m
Zeitzone UTC+9
Telefonvorwahl (+7) 30241
Postleitzahl 673742
Kfz-Kennzeichen 75, 80
OKATO 76 226 556
Geographische Lage
Koordinaten 53° 33′ N, 119° 19′ OKoordinaten: 53° 33′ 15″ N, 119° 19′ 0″ O
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Dawenda (Russland)
Dawenda (Russland)
Lage in Russland
Dawenda (Region Transbaikalien)
Dawenda (Region Transbaikalien)
Lage in der Region Transbaikalien

Dawenda ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine Siedlung städtischen Typs in der Region Transbaikalien in Russland mit 812 Einwohnern (Stand 14. Oktober 2010).<ref name="einwohner_aktuell" />

Geographie[Bearbeiten]

Der Ort liegt gut 420 km Luftlinie ostnordöstlich der Regionshauptstadt Tschita am westlichen Ende des Amasargebirges, südwestlich des gut 1300 m hohen Sobatschkinkammes (Sobatschkin chrebet). Er befindet sich am namensgebenden Flüsschen Dawenda, das über die Scheltuga zur gut 30 km südöstlich verlaufenden Schilka abfließt.

Dawenda gehört zum Rajon Mogotschinski und befindet sich etwa 35 km südwestlich von dessen Verwaltungszentrum Mogotscha. Es ist Sitz und einzige Ortschaft der Stadtgemeinde Dawendinskoje gorodskoje posselenije.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Siedlung entstand 1939 im Zusammenhang mit der Erschließung einer Molybdänlagerstätte unter dem Namen Iwatschicha. 1941 wurde mit dem Erzabbau begonnen. Seit 1951 besitzt der Ort unter dem heutigen Namen den Status einer Siedlung städtischen Typs.

1992 wurde das Molybdänbergwerk aufgrund der weitgehenden Erschöpfung der Vorräte geschlossen. Seither wird in geringem Umfang an der Dawenda und ihrem Nebenfluss Pokoinaja Gold gewaschen.<ref>Dawenda in der Enzyklopädie Transbaikaliens (russisch)</ref>

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Jahr Einwohner
1959 5158
1970 3421
1979 2765
1989 2020
2002 1022
2010 812

Anmerkung: Volkszählungsdaten

Verkehr[Bearbeiten]

Dawenda besitzt nach Osten über die 9 km entfernte Nachbarsiedlung Kljutschewski und Süden Anschluss an die Fernstraße R297 Amur (bis 2017 auch M58), die Tschita mit Chabarowsk verbindet und Teil der transkontinentalen Straßenverbindung ist. Nach Nordwesten verläuft eine Lokalstraße über den Sobatschkinkamm zur etwa 20 km entfernten Station Kisly Kljutsch an der Transsibirischen Eisenbahn.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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Verwaltungszentrum: Tschita
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Anmerkungen: S – Sitz eines Stadtkreises, R – Verwaltungszentrum eines Rajons, G – Geschlossenes administrativ-territoriales Gebilde (SATO), * – im Autonomen Kreis der Aginer Burjaten

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