Debschwitz
Debschwitz Stadt Gera
| ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(10540)&title=Debschwitz 50° 52′ N, 12° 4′ O
{{#coordinates:50,858888888889|12,072777777778|primary
|
dim=10000 | globe= | name=Debschwitz | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
}} |
| Höhe: | 195 m ü. NN | |||||
| Fläche: | 4,06 km²<ref name="DF" /> | |||||
| Einwohner: | 10.540 (31. Dez. 2024)<ref name="DF">Stadtteil Debschwitz. In: Webauftritt. Stadt Gera, abgerufen im November 2025.</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 2.596 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. April 1912 | |||||
| Postleitzahl: | 07548 | |||||
| Vorwahl: | 0365 | |||||
| Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben! | ||||||
Debschwitz ist ein Stadtteil von Gera.
Lage[Bearbeiten]
Der Ort liegt südwestlich des Stadtzentrums innerhalb der geschlossenen städtischen Bebauung und wird im Osten von der Weißen Elster, im Westen vom Geraer Stadtwald begrenzt. Am Nordrand von Debschwitz, am Übergang zu Heinrichsgrün, verläuft die Bundesstraße 2; südlich schließt sich Lusan an.
Geschichte[Bearbeiten]
Debschwitz wurde 1363 als Tuschwicz und 1532 als Dobschitz erstmals erwähnt. Mit der Industrialisierung wuchs der südwestlich der Stadt Gera gelegene Vorort schnell an. Am 1. April 1912 wurde Debschwitz nach Gera eingemeindet; zu dieser Zeit war es mit über 7.500 Einwohnern bereits eine der größten Gemeinden des Fürstentums Reuß jüngere Linie.
Politik[Bearbeiten]
Debschwitz hat seit 2021 eine Ortsteilverfassung. Zum Ortsteilbürgermeister wurde am 10. Oktober 2021 René Jung (SPD) gewählt. Er bildet zusammen mit 10 weiteren Mitgliedern den Ortsteilrat. Seit Juni 2024 ist Andreas Kinder (CDU) neuer Ortsteilbürgermeister.
Verkehr[Bearbeiten]
Die Linie 3 der Geraer Straßenbahn durchquert Debschwitz von Nord nach Süd durch die Wiesestraße. Am Nordrand von Debschwitz verläuft die Bundesstraße 2 (Straße des Friedens), am Ostrand, entlang der Weißen Elster, die Bundesstraße 92 (Elsterdamm/Vogtlandstraße).
Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]
Im Nordwesten von Debschwitz liegen der Tierpark Gera und der Dahliengarten. Am Westrand des Stadtteils erhebt sich auf dem Fuchsberg über der Talsohle der 1901 errichtete 30 m hohe Fuchsturm, ein Aussichtsturm, der bis 1930 und dann wieder von 1933 bis 1945 Kaiser-Wilhelm-Turm genannt wurde.<ref>110-jähriges Jubiläum Fuchsturm Gera in der Ostthüringer Zeitung Gera vom 25. August 2011, abgerufen am 15. April 2015</ref>
Persönlichkeiten[Bearbeiten]
- Karl Pfarre (1817–1879), Essigfabrikant und Politiker, Bürgermeister von Debschwitz seit 1864
- Edwin von Seckendorff (1854–1933), Diplomat
- Adolf von Seckendorff (1857–1941), General der Infanterie
- Hans Hampe (1892–1941), Schauspieldirektor und Theaterregisseur
- Rudolf Scheffel (1901–1943), Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus (KJVD/KPD)
- Herbert Ketscher (1903–1962), Gewerkschafter und Politiker (KPD/SED)
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Aga (mit Großaga, Kleinaga, Lessen, Reichenbach und Seligenstädt) | Bieblach-Ost | Bieblach-Tinz (mit Roschütz) | Cretzschwitz/Söllmnitz (mit Lauenhain und Wernsdorf) | Debschwitz (mit Heinrichsgrün) | Dürrenebersdorf und Langengrobsdorf | Ernsee | Falka (mit Großfalka, Kleinfalke, Wüstfalke, Niebra und Otticha) | Hain (mit Wachholderbaum) | Hermsdorf | Innenstadt | Langenberg (mit Stublach) | Liebschwitz | Lusan (mit Zeulsdorf) | Milbitz/Thieschitz/Rubitz | Naulitz | Ostviertel, Leumnitz und Südhang | Pforten und Zschippern | Roben (mit Rusitz und Steinbrücken) | Röppisch (mit Oberröppisch und Unterröppisch) | Röpsen (mit Dorna und Negis) | Taubenpreskeln und Kaimberg (mit Lietzsch und Poris-Lengefeld) | Thränitz (mit Collis und Stern) | Trebnitz (mit Laasen) | Untermhaus | Weißig (mit Gorlitzsch und Schafpreskeln) | Westvororte (mit Frankenthal, Scheubengrobsdorf und Windischenbernsdorf) | Zwötzen