Decaboran
| Strukturformel | ||||||||||||||||
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| Strukturformel von Decaboran | ||||||||||||||||
| Allgemeines | ||||||||||||||||
| Name | Decaboran | |||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | B10H14 | |||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
weißer Feststoff mit bitterem oder schokoladenähnlichem Geruch<ref name="GESTIS">Eintrag zu Decaboran in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref> | |||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||||||||
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| Eigenschaften | ||||||||||||||||
| Molare Masse | 122,22 g·mol−1 | |||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest<ref name="brauer">Georg Brauer (Hrsg.), unter Mitarbeit von Marianne Baudler u. a.: Handbuch der Präparativen Anorganischen Chemie. 3., umgearbeitete Auflage. Band I, Ferdinand Enke, Stuttgart 1975, ISBN 3-432-02328-6, S. 792.</ref> | |||||||||||||||
| Dichte |
0,940 g·cm−3<ref name="Alfa" /> | |||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
99–103 °C<ref name="Alfa" /> | |||||||||||||||
| Siedepunkt |
213 °C<ref name="Alfa" /> | |||||||||||||||
| Dampfdruck |
25 hPa (100 °C)<ref name="Alfa">Datenblatt Decaborane, 98% bei Alfa AesarVorlage:Abrufdatum (Seite nicht mehr abrufbar).</ref> | |||||||||||||||
| Löslichkeit |
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| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||
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| MAK |
Schweiz: 0,05 ml·m−3 bzw. 0,25 mg·m−3<ref>Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva): Grenzwerte – Aktuelle MAK- und BAT-Werte (Suche nach 17702-41-9 bzw. Decaboran)Vorlage:Abrufdatum</ref> | |||||||||||||||
| Toxikologische Daten | ||||||||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | ||||||||||||||||
Decaboran ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Borane.
Gewinnung und Darstellung[Bearbeiten]
Decaboran entsteht neben anderen Boranen bei der thermischen Zersetzung von Diboran.<ref name="brauer" />
Eigenschaften[Bearbeiten]
Decaboran ist ein farbloser Feststoff mit starkem Geruch<ref name="Alfa" />, der wenig luftbeständig ist. Er ist löslich in organischen Lösungsmitteln wie Tetrachlorkohlenstoff, wobei dieses vermieden werden sollte, weil derartige Lösungen bei Erschütterung detonieren können. Decaboran ist für vielseitige Reaktionen verwendbar. Mit Lewis-Basen wie Diethylsulfid und Acetonitril liefert es Verbindungen vom Typ B10H12[S(C2H5)2]2, aus denen mit Ethin und seinen Derivaten Carborane erhältlich sind.<ref name="brauer" /> Decaboran hat eine monokline Kristallstruktur mit der Raumgruppe C2/c (Raumgruppen-Nr. 15).<ref name="Jean d'. Ans, Ellen Lax, Roger Blachnik"></ref>
Verwendung[Bearbeiten]
Decaboran ist in Raketentreibstoffen, Sprengstoffen und Pyrotechnik enthalten<ref name="GESTIS" /> und wird als Katalysator bei der Olefin-Polymerisierung verwendet.<ref name="Alfa" />
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
- Wikipedia:Seite mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
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- Wikipedia:Wikidata-Wartung:ECHA-InfoCard-ID abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:PubChem abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:DrugBank fehlt lokal
- Feuergefährlicher Stoff
- Beschränkter Stoff nach REACH-Anhang XVII, Eintrag 40
- Giftiger Stoff bei Verschlucken
- Giftiger Stoff bei Hautkontakt
- Giftiger Stoff bei Einatmen
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:CAS-Nummer fehlt lokal
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Literatur/Interner Fehler
- Boran