Delorazepam
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| Strukturformel von Delorazepam | ||||||||||||||||||||||
| Allgemeines | ||||||||||||||||||||||
| Freiname | Delorazepam<ref name="who-40">INN Proposed List 40. In: who.int. 9. September 1978, abgerufen am 31. August 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> | |||||||||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C15H10Cl2N2O | |||||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||||||||||||||
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| Eigenschaften | ||||||||||||||||||||||
| Molare Masse | 304,02 g·mol−1 | |||||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||||||||
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| Toxikologische Daten |
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | ||||||||||||||||||||||
Delorazepam ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Benzodiazepine mit beruhigender und angstlösender Wirkung. Chemisch handelt es sich um ein am C-2' chloriertes Derivat des Nordazepams.
Natürlich kommt Delorazepam in geringen Mengen (100–200 ng/g) im Estragon (Artemisia dracunculus) vor.<ref>Dominique Kavvadias: Liganden des Benzodiazepin-Rezeptors: Studien über Benzodiazepine in pflanzlichen Geweben sowie über Hispidulin. (PDF; 1,8 MB) Dissertation an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, 2003, S. 5.</ref>
Verwendung[Bearbeiten]
Delorazepam hat eine lange Plasmahalbwertszeit und wird daher meistens als Anxiolytikum verwendet,<ref name="Rocca-1997">Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref> zum Beispiel als Prämedikation bei Zahnbehandlungsphobie.<ref name="Manani-1995">Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref> Delorazepam wird als Arzneistoff hauptsächlich in Italien vermarktet.
Pharmakologie[Bearbeiten]
Delorazepam hat eine hohe Bioverfügbarkeit und wird schnell vom Körper aufgenommen. Die maximale Konzentration im Blutplasma wird nach 1–2 Stunden erreicht. Es hat eine sehr lange Halbwertszeit, da selbst nach 72 Stunden noch Delorazepam im Blut zu finden ist.<ref>Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref> Die Plasmahalbwertszeit variiert je nach Alter: bei Erwachsenen beträgt sie etwa 97 bis 100 Stunden, bei Kindern im Alter von 2 bis 3 Jahren etwa 27 Stunden.<ref>Fachinformation EN compresse, gocce, Stand Oktober 1999.</ref> Ein Teil des Delorazepams wird zum ebenfalls aktiven Lorazepam metabolisiert. Im Verhältnis ist 1 mg Delorazepam in etwa so wirksam wie 10 mg Diazepam.
Delorazepam entsteht auch bei der Verstoffwechselung des Arzneistoffs Cloxazolam als pharmakologisch aktives Stoffwechselprodukt (Metabolit).
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
- Wikipedia:Seite mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
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- Gesundheitsschädlicher Stoff bei Verschlucken
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:CAS-Nummer fehlt lokal
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Literatur/Interner Fehler
- 5-Phenyl-benzodiazepinon
- Chlorbenzol
- Arzneistoff
- Hypnotikum
- Betäubungsmittel (BtMG Anlage III)
- Psychotropes Benzodiazepin
- Psychotroper Wirkstoff
- Synthetische psychotrope Substanz