Denis Zakaria
| Denis Zakaria | ||
| Datei:Zakaria asse asm 2425.png Denis Zakaria (2025)
| ||
| Personalia | ||
|---|---|---|
| Voller Name | Denis Lemi Zakaria Lako Lado | |
| Geburtstag | 20. November 1996 | |
| Geburtsort | Genf, Schweiz | |
| Grösse | 191 cm | |
| Position | Defensives Mittelfeld | |
| Junioren | ||
| Jahre | Station | |
| 2004–2015 | Servette FC | |
| Herren | ||
| Jahre | Station | Spiele (Tore)1 |
| 2014–2015 | Servette FC | 6 (2) |
| 2015–2017 | BSC Young Boys | 50 (2) |
| 2017–2022 | Borussia Mönchengladbach | 125 (11) |
| 2022–2023 | Juventus Turin | 11 (1) |
| 2022–2023 | → FC Chelsea (Leihe) | 7 (0) |
| 2023– | AS Monaco | 76 (12) |
| Nationalmannschaft | ||
| Jahre | Auswahl | Spiele (Tore)2 |
| 2014–2015 | Schweiz U19 | 8 (2) |
| 2015–2017 | Schweiz U21 | 8 (0) |
| 2016– | Schweiz | 69 (3) |
| 1 Angegeben sind nur Ligaspiele. Stand: 23. August 2026 2 Stand: 11. Juli 2026 | ||
Denis Lemi Zakaria Lako Lado (* 20. November 1996 in Genf) ist ein Schweizer Fussballspieler. Der Mittelfeldspieler steht bei AS Monaco unter Vertrag und ist Nationalspieler.
Vereinskarriere[Bearbeiten]
Servette FC[Bearbeiten]
Denis Zakaria durchlief mehrere Jugendauswahlen beim Servette FC. Sein Debüt in der ersten Mannschaft gab er am 10. November 2014 in der 15. Runde der Challenge League, als er in der 90. Minute im Spiel gegen den FC Lausanne-Sport eingewechselt wurde. Am 18. Mai 2015 schoss er das erste Tor seiner Profikarriere im Spiel gegen den FC Wohlen.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Zakaria: Mon rêve est devenu réalité ( vom 8. Dezember 2015 im Internet Archive). Servette FC, 19. Mai 2015.</ref>
BSC Young Boys[Bearbeiten]
Auf die Saison 2015/16 wechselte Zakaria zum BSC Young Boys, bei dem er einen Vierjahresvertrag unterschrieb.<ref>YB holt Denis Zakaria. BSC Young Boys, 26. Juni 2015.</ref> Am ersten Spieltag debütierte er in der ersten Mannschaft, als er beim 1:1-Heimspiel gegen den FC Zürich kurz vor Ende eingewechselt wurde. Sein Startelfdebüt gab Zakaria am fünften Spieltag bei der 0:1-Niederlage beim FC Lugano, ab diesem Spiel absolvierte er einen Grossteil der restlichen Saison als Stammspieler. Am 28. Juli lief er in seinem ersten internationalen Pflichtspiel in der Qualifikation zur Champions League gegen die AS Monaco auf, das 1:3 verloren ging. Am 28. November, dem 17. Spieltag, schoss Zakaria sein erstes Tor in der Super League beim 2:1-Heimsieg gegen den FC St. Gallen. Insgesamt verzeichnete Denis Zakaria in seiner ersten Saison in der Super League 27 Einsätze und erzielte ein Tor.<ref>Denis Zakaria. Leistungsdaten 2015/16. In: transfermarkt.ch.</ref>
Auch die folgende Saison 2016/17 absolvierte Zakaria als Stammspieler, kam aber aufgrund von einigen Verletzungen nur auf 23 Einsätze, in denen er wieder ein Tor erzielen konnte.
Borussia Mönchengladbach[Bearbeiten]
Zur Saison 2017/18 wechselte Zakaria in die Bundesliga zu Borussia Mönchengladbach. Am 9. Juni 2017 unterschrieb er einen bis 2022 laufenden Vertrag. Er erhielt die Rückennummer 8.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Borussia ist der nächste gute Schritt ( vom 27. August 2017 im Internet Archive). Borussia Mönchengladbach, 9. Juni 2017, abgerufen am 24. November 2022.</ref> Dort gab er am 11. August 2017 in der ersten Runde des DFB-Pokals 2017/18 beim 2:1-Sieg gegen Rot-Weiss Essen sein Pflichtspieldebüt;<ref>Hofmann und Raffael verhindern Pokal-Blamage. In: kicker.de. 11. August 2017, abgerufen am 27. August 2017 (Spielbericht).</ref> neun Tage später debütierte er als Startspieler am 1. Spieltag der Saison 2017/18 beim 1:0-Sieg gegen den 1. FC Köln auch in der 1. Bundesliga.<ref>Elvedi entscheidet das rheinische Derby. In: kicker.de. 20. August 2017, abgerufen am 27. August 2017 (Spielbericht).</ref> Am darauffolgenden Spieltag, am 26. August 2017, erzielte er beim 2:2 gegen den FC Augsburg seinen ersten Pflichtspieltreffer für Mönchengladbach.<ref>Finnbogasons Blitzstart, Cordovas Last-Minute-Treffer. In: kicker.de. 26. August 2017, abgerufen am 27. August 2017 (Spielbericht).</ref> Er war über die gesamte Saison Stammspieler, meist als Partner von Christoph Kramer im defensiven Mittelfeld, und absolvierte 30 Spiele, wobei er zwei Tore erzielte.
In der Saison 2018/19 stellte Trainer Dieter Hecking das System um und brachte meist nur noch einen defensiven und zwei offensive Mittelfeldspieler. Zakaria fremdelte mit dieser Umstellung und konnte weder als alleiniger Defensivakteur noch auf einer der offensiven Positionen voll überzeugen. So kam er in der für die Borussia sehr erfolgreichen Hinrunde (Platz 3) öfters von der Bank. Die Rückrunde verlief deutlich schlechter für den Verein, weshalb Hecking wieder einige taktische Änderungen vornahm, Zakaria brachte jetzt aber wieder konstanter seine Leistung und stand bei Anpfiff zumeist auf dem Feld. Insgesamt absolvierte er in dieser Saison sogar ein Spiel mehr als in der davor, kam aber auf deutlich weniger Spielminuten. Er erzielte vier Tore.
In die Saison 2019/20 ging Borussia Mönchengladbach mit einem neuen Trainer, Marco Rose. Dieser baute von Beginn an auf Denis Zakaria und setzte ihn fast immer über 90 Minuten ein, nur am 10. Bundesligaspieltag wurde er aus Gründen der Belastungssteuerung erst in der zweiten Halbzeit eingewechselt. Am 19. September 2019 gab er bei der 0:4-Heimniederlage gegen den Wolfsberger AC auch sein Debüt in der Europa League für Mönchengladbach. Taktisch war die Borussia jetzt wesentlich flexibler aufgestellt und spielte mit häufig wechselnden Formationen. Zakaria überzeugte dabei sowohl auf verschiedenen Mittelfeldpositionen als auch als zentraler und sogar als rechter Verteidiger einer Dreierabwehr.<ref>Tim Müller: Denis Zakaria ist der heimliche Held von Borussia Mönchengladbach. In: Fußball-Bundesliga. 18. November 2019, abgerufen am 19. November 2019.</ref>
Juventus Turin[Bearbeiten]
Ende Dezember 2021 teilte Zakaria dem Verein mit, er wolle seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag nicht verlängern.<ref>Vertrag läuft aus: Auch Zakaria verlässt Gladbach. In: kicker.de. 29. Dezember 2021, abgerufen am 5. Februar 2022.</ref> Er wechselte daraufhin Ende Januar 2022 kurz vor dem Ende der Transferperiode in die italienische Serie A zu Juventus Turin und unterschrieb dort einen Vertrag bis zum 30. Juni 2026. Borussia Mönchengladbach erhielt, statt ihn im Sommer ablösefrei ziehen lassen zu müssen, eine Ablöse in Höhe von 4,5 Millionen Euro; für Ausbildungsentschädigungen und zusätzliche Kosten fielen für Juventus weitere 4,1 Millionen Euro an.<ref>Agreement with Borussia Mönchengladbach for the Definitive Acquisition of the Player Denis Zakaria. Juventus Turin, 31. Januar 2022 (PDF; 70,8 kB).</ref> Anfang September 2022 wurde er für den Rest der Saison 2022/23 nach England an den FC Chelsea mit anschliessender Kaufoption ausgeliehen.<ref>Blues bring in Zakaria on loan. FC Chelsea, 2. September 2022, abgerufen am 25. Oktober 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
AS Monaco[Bearbeiten]
Im August 2023 wechselte Zakaria zum AS Monaco und folgte somit seinem ehemaligen Trainer Adi Hütter ins Fürstentum. Der Schweizer Mittelfeldspieler unterschrieb einen Vertrag bis 2028.<ref>Hütter holt Ex-Schützling nach Monaco. In: Sport1. 14. August 2023, abgerufen am 15. August 2023.</ref>
Nationalmannschaften[Bearbeiten]
Am 5. September 2014 debütierte Zakaria beim Spiel gegen die österreichische U-19-Fussballnationalmannschaft in der Schweizer U-19-Nationalmannschaft. Gut ein Jahr später, am 7. September 2015, hatte er seinen ersten Einsatz in der Schweizer U-21-Auswahl im Spiel gegen die kasachische U-21-Mannschaft. Insgesamt kam Zakaria bei der U-19 und der U-21 jeweils zu acht Einsätzen, wobei er bei der U-19 drei Tore erzielte.
Sein Debüt in der A-Nationalmannschaft gab er am 28. Mai 2016 in Genf bei der 1:2-Niederlage im Testspiel gegen die Auswahl Belgiens mit Einwechslung für Blerim Džemaili in der 78. Minute.<ref>Schweiz – Belgien 1:2. In: transfermarkt.ch. 28. Mai 2016 (Spielbericht).</ref>
Bei der Fussball-Europameisterschaft 2016 in Frankreich wurde er in das Aufgebot der Schweiz aufgenommen. Er war einer von mehreren Spielern im Kader, die im Turnier nicht zum Einsatz kamen.
Sein Startelfdebüt feierte Zakaria beim Hinspiel der Qualifikations-Play-offs zur Weltmeisterschaft 2018 am 9. November 2017 in Belfast gegen Nordirland, das die Schweiz 1:0 gewinnen konnte. Beim Rückspiel in Basel gelang durch ein 0:0 die Qualifikation für das Turnier, Zakaria spielte in beiden Spielen über 90 Minuten. Bei der Weltmeisterschaft in Russland gehörte er dann zum Aufgebot der Schweiz. Er kam zu zwei Einsätzen, am 17. Juni 2018 in Rostow am Don gegen Brasilien (1:1, in der 71. Minute für Valon Behrami eingewechselt) sowie am 27. Juni 2018 in Nischni Nowgorod gegen Costa Rica (2:2, in der 60. Minute für Valon Behrami eingewechselt) und schied am 3. Juli 2018 in Sankt Petersburg mit der Mannschaft im Achtelfinal durch eine 0:1-Niederlage gegen Schweden aus.
Seither ist Zakaria Stammspieler in der Nationalmannschaft; so gehörte er in der erfolgreichen Qualifikation zur Fussball-Europameisterschaft 2020 bei allen acht Spielen der Schweiz zur Startelf. Sein erstes Tor erzielte er bei einem 6:0-Sieg über Island am 8. September 2018 in der UEFA Nations League.
Für die Europameisterschaft 2021 wurde er ins «Nati»-Kader berufen. Er spielte am 12. Juni 2021 in Baku im ersten Gruppenspiel gegen Wales (1:1-Remis, in der 66. Minute für Xherdan Shaqiri eingewechselt) und am 2. Juli 2021 in Sankt Petersburg im gegen Spanien im Penaltyschiessen verlorenen Viertelfinal (1:1 n. V. (1:1, 0:1), 1:3 i. P., in der 101. Minute gegen Fabian Schär ausgewechselt).
Auch bei der Weltmeisterschaft 2022 gehörte er zum Turnierkader und wurde am 2. Dezember 2022 in Doha im letzten Gruppenspiel gegen Serbien (2:3, in der 72. Minute für Sherdan Shaqiri eingewechselt) und am 6. Dezember in Lusail im verlorenen Achtelfinal gegen Portugal (1:6, in der 54. Minute für Remo Freuler beim Stand von 0:3) eingesetzt.
Er gehörte auch zum Schweizer Kader bei der Europameisterschaft 2024, kam aber nur am 6. Juli 2024 in Düsseldorf im durch Penaltyschiessen verlorenen Viertelfinal gegen England zum Einsatz (1:1 n. V. (1:1, 0:0), 5:3 i. P., in der 98. Minute für Zeki Amdouni eingewechselt).
Im Mai 2026 berief ihn Trainer Murat Yakin ins Kader für die Weltmeisterschaft in Kanada, Mexiko und den USA.<ref>Männer-Nationalteam: Murat Yakins Aufgebot mit 18 WM-erfahrenen Spielern. Schweizerischer Fussballverband, 20. Mai 2026, abgerufen am 20. Mai 2026.</ref> Zakaria kam in vier Spielen zum Einsatz und stand jeweils in der Startelf: am 13. Juni 2026 in Santa Clara im ersten Gruppenspiel gegen Katar (1:1, durchgespielt), am 2. Juli 2026 in Vancouver im Sechzehntelfinal gegen Algerien (2:0, in der 87. Minute gegen Silvan Widmer ausgewechselt), am 7. Juli 2026 in Vancouver im Achtelfinal gegen Kolumbien (0:0 n. V., 4:3 i. P., in der 87. Minute gegen Silvan Widmer ausgewechselt) und am 11. Juli in Kansas City im Viertelfinal gegen Argentinien (3:1 n. V. (1:1, 1:0), in der 96. Minute gegen Ardon Jashari ausgewechselt).
Die Schweiz schied aus, nachdem Breel Embolo in der 72. Minute mit einer Roten Karte ausgeschlossen worden war. Sie kam in Unterzahl trotzdem bis ins Penaltyschiessen.<ref>Argentinien – Schweiz 3:1 n. V. FIFA, 12. Juli 2026 (Spielbericht).</ref> Das International Football Association Board, das Gremium, das Änderungen der Fussballregeln berät und beschliesst, bezeichnete den Platzverweis Embolos nach dem Spiel als Fehlentscheid, der Eingriff des VAR sei eine Zweckentfremdung der «Mistaken-Identity»-Regel gewesen. Embolo hätte somit nach den geltenden Regeln gar nicht ausgeschlossen werden dürfen.<ref>Regelwidriger VAR-Eingriff. IFAB räumt Fehlentscheid bei Embolos Platzverweis ein. In: kicker.ch. 28. Juli 2026.</ref> Dem widersprach allerdings die FIFA.<ref>Nach IFAB-Stellungnahme. Fifa wehrt sich im Fall Embolo: «Entscheidung zulässig». In: SRF Sport. 29. Juli 2026.</ref>
Privates[Bearbeiten]
Sein Vater stammt aus der Demokratischen Republik Kongo, die Mutter ist Südsudanesin.<ref>Denis Zakaria: «Nichts kommt von allein». In: Liechtensteiner Vaterland. 12. Januar 2018.</ref>
Weblinks[Bearbeiten]
- Einsatzstatistiken auf der Website des Schweizerischen Fussballverbands: A-Team, U-21, U-20, U-19, U-18, U-17, U-16, U-15
- Vorlage:Metavorlage Fußballdatenbank
- Vorlage:Metavorlage Fußballdatenbank
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Vorlage:Klappleiste/Anfang
Matthis Abline |
Folarin Balogun |
Safouane Benzahra |
Mika Biereth |
Paris Brunner |
Pape Cabral |
Lamine Camara |
Mamadou Coulibaly |
Mathys Detourbet |
Eric Dier |
Edan Diop |
Ansu Fati |
Alexander Golowin |
Lukáš Hrádecký |
Stanis Idumbo |
Philipp Köhn |
Oumar Konaté |
Christian Mawissa |
Takumi Minamino |
Nazinho |
Samuel Nibombe |
Mohammed Salisu |
Sadibou Sané |
Anis Soubeir |
Jordan Teze |
Ilane Touré |
Vanderson |
Denis Zakaria
Cheftrainer: Filipe Luís Vorlage:Klappleiste/Ende
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Zakaria, Denis |
| ALTERNATIVNAMEN | Zakaria Lado Lado, Denis Lemi (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | Schweizer Fussballspieler |
| GEBURTSDATUM | 20. November 1996 |
| GEBURTSORT | Genf |
- Seiten mit TemplateStyles-Fehlern
- Wikipedia:Seite mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Fußballnationalspieler (Schweiz)
- Teilnehmer an einer Fußball-Weltmeisterschaft (Schweiz)
- Teilnehmer an einer Fussball-Europameisterschaft (Schweiz)
- Fußballspieler (Servette FC)
- Fußballspieler (BSC Young Boys)
- Fußballspieler (Borussia Mönchengladbach)
- Fußballspieler (Juventus Turin)
- Fußballspieler (FC Chelsea)
- Fußballspieler (AS Monaco)
- Schweizer
- Geboren 1996
- Mann