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Descent II

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Entwickler Parallax Software
Publisher Interplay
Veröffentlichung 2. Mai 1997 (PS)
Plattform PC (DOS, Linux, Mac OS, Windows), PlayStation
Genre Ego-Shooter
Spielmodus Einzelspieler, Mehrspieler
Steuerung Tastatur, Maus, Joystick
Medium 1 CD-ROM, Download
Sprache Englisch
Aktuelle Version Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)

Descent II ist ein Ego-Shooter aus dem Jahr 1996, der von Parallax Software entwickelt und erstmals von Interplay Productions für DOS veröffentlicht wurde. In Nordamerika wurde die PlayStation-Fassung als Descent Maximum vermarktet.

Es ist der zweite Teil der Descent-Spielserie und die Fortsetzung von Descent. Zunächst als Computerspiel-Erweiterung geplant, wurde Descent II zu einem eigenen Produkt. Mit Descent 3 wurde 1999 ein Nachfolger veröffentlicht.

Am 14. Dezember 1999 veröffentlichte Parallax Software den vollständigen Quelltext unter einer proprietären Lizenz.<ref>Descent II auf GitHub</ref>

Handlung[Bearbeiten]

Erneut kommt es zum Aufstand der Minenroboter, der gewaltsam vom Spieler niedergeschlagen werden muss.

Spielprinzip[Bearbeiten]

Das grundlegende Gameplay glich dem Vorgänger. Der Spieler steuert ein Raumschiff aus der Perspektive des Piloten und muss durch unterirdische Minen navigieren. Ziel ist es, stets den Reaktor zu lokalisieren und zu entkommen. Im Gegensatz zu anderen Ego-Shootern ermöglichte Descent II dem Spieler, das Raumschiff in sechs Freiheitsgraden zu drehen.

Neu sind der „Guide-Bot“, der selbstständig Schalter für Türen sucht und diese öffnet sowie den direkten Weg nach draußen zeigt. Der „Thief-Bot“ hingegen stiehlt dem Spieler Waffen und Energie. Ein aufsammelbarer Nachbrenner erlaubt die Geschwindigkeit des Raumschiffs um 50 % zu steigern. Die „Automap“-Funktion kartiert die Mine beim Durchfliegen.<ref name="PC Joker"/>

Rezeption[Bearbeiten]

Wertungsspiegel
PublikationWertung
DOSPS
MAN!AC83 %<ref name="Maniac">Oliver Ehrle: Descent 2 - im Klassik-Test (PS). In: MAN!AC. 6. Januar 2019, abgerufen am 3. Oktober 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
PC Games91 %<ref name="PC Games">Sebastian Thöing: Descent 2 im Klassik-Test. In: PC Games. 9. Dezember 2007 (pcgames.de).</ref>
PC Joker80 %<ref name="PC Joker">Martin Schnelle: Descent II. In: PC Joker. April 1996, S. 18–19 (Textarchiv – Internet Archive).</ref>
PC Player85 %<ref name="PC Player">Henrik Fisch: Descent 2. In: PC Player. April 1996, S. 86–90 (Textarchiv – Internet Archive).</ref>
Power Play84 % (Solo)
87 % (Multi)<ref name="PowerPlay">Peter Steinlechner: Descent 2. In: Power Play. Mai 1996, S. 105–106 (Textarchiv – Internet Archive).</ref>
Video Games81 %<ref name="VideoGames">Wolfgang Schaedle: Vogelfrei - Descent 2. In: Video Games. April 1997, S. 57 (Textarchiv – Internet Archive).</ref>
Metawertungen
GameRankings74 %<ref>Descent Maximum for PlayStation. In: GameRankings. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 9. Dezember 2019; abgerufen am 3. Oktober 2022.</ref>
Metacritic89/100<ref>Descent II. In: Metacritic. CBS Interactive, abgerufen am 3. Oktober 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Der Nachfolger konzentriere sich ausschließlich auf Verbesserungen.<ref name="PC Games"/> Descent II komme ohne genreübliche blutige Gewaltexzesse aus, ohne dabei grafische oder im Spielspaß Abstriche zu machen.<ref name="PC Joker"/> Die Neuerungen des Spiels kommen erst im späteren Spielverlauf zum Tragen. Dafür steige der Schwierigkeitsgrad ab Level 4 steil an. Beeindruckend sei das intelligente Verhalten der Roboter, das den Spieler herausfordere. Descent II erlaube es, tief in die Spielwelt einzutauchen. Die Levelstruktur sei kompliziert. Für Neulinge kann das Spiel anfangs sehr frustrierend sein.<ref name="PC Player"/> Kein anderes 3D-Spiel sei intelligenter. Die Roboter agieren wohlüberlegt und raffiniert. Neuerungen wie der Navigationsroboter beheben die Schwachstellen des Vorgängers. Die SVGA-Grafik vermisse jedoch oftmals Details. Auch wenn die Texturen stimmungsvoll seien, erkenne man die zugrunde liegenden Polygone.<ref name="PowerPlay"/>

Auf der PlayStation wurde eine PAL-Anpassung vermisst.<ref name="VideoGames"/> Die Steuerung sei sehr präzise. Technisch sei jedoch keine Verbesserung zum Vorgänger bemerkbar.<ref name="Maniac"/>

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />