Detlef Schnier
| Detlef Schnier | ||
| Personalia | ||
|---|---|---|
| Geburtstag | 5. August 1956 | |
| Geburtsort | Brackwede, Deutschland | |
| Position | Abwehrspieler | |
| Junioren | ||
| Jahre | Station | |
| SV Brackwede | ||
| Herren | ||
| Jahre | Station | Spiele (Tore)1 |
| ?–1978 | SVA Gütersloh | |
| 1978–1985 | Arminia Bielefeld | 160 (3) |
| 1978–1979 | → VfL Osnabrück (Leihe) | 15 (0) |
| 1985–1986 | 1. FC Saarbrücken | 11 (0) |
| 1986–1988 | Arminia Bielefeld | 41 (0) |
| 1 Angegeben sind nur Ligaspiele. | ||
Detlef Schnier (* 5. August 1956 in Brackwede, heute Bielefeld) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler. Der Abwehrspieler war für den VfL Osnabrück, Arminia Bielefeld und den 1. FC Saarbrücken aktiv.
Laufbahn[Bearbeiten]
Schnier begann seine Karriere bei der SV Brackwede. Über den SVA Gütersloh wechselte er 1978 zu Arminia Bielefeld. Deren damaliger Trainer Otto Rehhagel befand Schnier für den Abstiegskampf der Bundesliga als „zu großes Leichtgewicht“. Daher wurde Schnier, zusammen mit den ähnlich eingeschätzten Uli Büscher und Wolfgang Berg für jeweils ein Jahr an den Zweitligisten VfL Osnabrück verliehen.<ref name="nw">Jörg Fritz: Rummenigge bekam ich nie in den Griff. In: Neue Westfälische vom 5. August 2026</ref> Seit Profidebüt gab er am 17. Dezember 1978 beim 1:1 gegen Bayer 05 Uerdingen. Im Sommer 1979 kehrte Schnier zur Arminia zurück und wurde in der Saison 1979/80 Meister der 2. Bundesliga Nord und stieg damit in die Bundesliga auf. Dort wurde Schnier zunächst nur unregelmäßig eingesetzt. Erst als Horst Franz im Oktober 1980 das Traineramt übernahm, wurde Schnier zum Stammspieler in der Abwehr der Arminia.<ref name="nw" />
Nachdem er 1983 und 1983 mit seiner Mannschaft jeweils den achten Platz erreicht hatte, stieg die Arminia 1985 nach den verlorenen Relegationsspielen gegen den 1. FC Saarbrücken ab. Schnier wechselte daraufhin ausgerechnet zum 1. FC Saarbrücken, kam dort aber nur selten zum Einsatz. Zudem bezeichnete er sein persönliches Verhältnis zum damaligen Saarbrücker Trainer Uwe Klimaschefski von Anfang an als „schwierig“.<ref name="nw" /> Schließlich kehrte Schnier nach Bielefeld zurück. Als die Arminia 1988 auch aus der 2. Bundesliga abstieg, beendete er trotz eines Angebots vom TSV 1860 München seine Karriere, da ihm nach dem Abstieg die „sportliche Motivation fehlte“.<ref name="nw" />
Schnier bestritt 158 Bundesligaspiele (zwei Tore) und 69 Zweitligaspiele (ein Tor). Nach seiner Karriere baute er mehrere Rehapraxen in Bielefeld und Gütersloh auf.<ref>Jörg Fritz: Arminia Bielefelds Zerstörer sah nur einmal die Rote Karte. In: Neue Westfälische vom 15. Februar 2024</ref>
Erfolge[Bearbeiten]
- Meister der 2. Bundesliga Nord: 1980
Weblinks[Bearbeiten]
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Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Schnier, Detlef |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Fußballspieler |
| GEBURTSDATUM | 5. August 1956 |
| GEBURTSORT | Brackwede |