Dichlormid
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| Strukturformel von Dichlormid | |||||||||||||||||||
| Allgemeines | |||||||||||||||||||
| Name | Dichlormid | ||||||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C8H11Cl2NO | ||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
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| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||||||||||||||
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| Eigenschaften | |||||||||||||||||||
| Molare Masse | 208,09 g·mol−1 | ||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
flüssig | ||||||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
5,0–6,5 °C (technisch)<ref name="roempp" /> | ||||||||||||||||||
| Siedepunkt |
130 °C (1,3 mPa)<ref name="roempp" /> | ||||||||||||||||||
| Löslichkeit |
praktisch unlöslich in Wasser (5 mg·l−1 bei 20 °C)<ref name="roempp" /> | ||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||||||||||||
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| Toxikologische Daten |
2146 mg·kg−1 (LD50, Ratte, weiblich, oral)<ref name="roempp" /> | ||||||||||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | |||||||||||||||||||
Dichlormid ist ein von Stauffer Chemical entwickelter und 1972 eingeführter<ref name="abu-qare" /> Herbizid-Safener. Heute wird er von AstraZeneca vertrieben.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.AstraZeneca and its genetic research - Feeding the world or fuelling hunger? ( vom 22. März 2014 im Internet Archive) S. 18.</ref>
Gewinnung und Darstellung[Bearbeiten]
Dichlormid kann durch Reaktion von Dichloracetylchlorid und Diallylamin gewonnen werden.<ref name="unger">Thomas A. Unger: Pesticide Synthesis Handbook. William Andrew, 1996, ISBN 0-8155-1853-6, S. 17 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>
Verwendung[Bearbeiten]
Dichlormid verstärkt die Verträglichkeit von Thiocarbamat- und Chloracetamid-Herbiziden gegenüber der Anbaukultur durch Erhöhung der Glutathion-S-Transferase-Aktivität. Dadurch wird der Abbau des Herbizids zu Glutathion-Konjugaten beschleunigt.<ref name="roempp" /> Andere Forscher haben festgestellt, dass Dichlormid die Inhibierung der Lipid-Biosynthese durch EPTC rückgängig macht.<ref name="abu-qare">Aqel W Abu-Qare, Harry J Duncan: Herbicide safeners: uses, limitations, metabolism, and mechanisms of action. In: Chemosphere. Band 48, Nr. 9, September 2002, S. 965–974, doi:10.1016/S0045-6535(02)00185-6 (iranarticles.com [PDF]).</ref>
Es wird in Kombination mit dem Herbizid zur Unkrautbekämpfung vor allem in Mais eingesetzt.<ref name="roempp" />
Zulassung[Bearbeiten]
Da Acetochlor in der EU nicht zugelassen ist, wird auch Dichlormid hier nicht verwendet.
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
- Wikipedia:Seite mit Skriptfehlern
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- Wikipedia:Wikidata-Wartung:DrugBank fehlt lokal
- Gesundheitsschädlicher Stoff bei Verschlucken
- Gesundheitsschädlicher Stoff bei Einatmen
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:CAS-Nummer fehlt lokal
- Ethansäureamid
- Dichloralkan
- Dien
- Safener
- Allylverbindung