Dickicht
Ein Dickicht (veraltet Dickigt, abgeleitet von dick) ist ein dichtes Buschwerk oder Unterholz (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.). In einer Enzyklopädie von 1774 heißt es dazu, ein Dickicht sei im „Vorlage:Str trim“Vorlage:": Ungültiger Wert: ref= Metaphorisch wird Dickicht auch für ein undurchdringliches Gewirr benutzt.
Dickichte bilden eigene Lebensräume und werden je nach Beschaffenheit und Umgebung als Wald-, Sumpf- oder Schilfdickicht bezeichnet.
Ein künstlich (seit dem Altertum zu Befestigungszwecken) angelegtes Dickicht kann ein Verhack oder Verhau oder ein Haag sein, eine dicke undurchdringliche Hecke, als schützendes, einen Ort umgebendes Dickicht, das zumeist aus dornigen Sträuchern besteht.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
Etymologie[Bearbeiten]
Das Wort lässt sich seit dem 17. Jahrhundert nachweisen und entstammt der Jägersprache, „Vorlage:Str trim“Vorlage:": Ungültiger Wert: ref= Es kann sich auch auf andere „dick stehende“ Pflanzen beziehen wie beispielsweise das Rohrdickicht.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
Das Wort Dschungel (ursprünglich jangal, vermittelt durch englisch jungle) ist hiermit weitgehend synonym; es bezeichnet ein „(scheinbar) undurchdringliches Dickicht“, bedeutet auf Hindi jedoch einfach „Wildnis“.
Siehe auch[Bearbeiten]
Belletristik und Kunst (Auswahl)[Bearbeiten]
- Ibn al-Athīr: Usd al-ghâba (dt. Die Löwen des Dickichts).
- Bertolt Brecht: Im Dickicht der Städte. Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 1990, ISBN 3-518-10246-X.
- Gemälde von Iwan Iwanowitsch Schischkin: „Das Dickicht“<ref>Schischkin, Iwan Iwanowitsch: Das Dickicht zeno.org.</ref>
Weblinks[Bearbeiten]
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Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />