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Dickschnabel-Bronzekuckuck

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Dickschnabel-Bronzekuckuck
Datei:Chrysococcyx crassirostris 007733692-RMNH.AVES.84503 lat.jpg

Dickschnabel-Bronzekuckuck (Chrysococcyx crassirostris)

Systematik
Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Kuckucksvögel (Cuculiformes)
Familie: Kuckucke (Cuculidae)
Gattung: Eigentliche Goldkuckucke (Chrysococcyx)
Art: Dickschnabel-Bronzekuckuck
Wissenschaftlicher Name
Chrysococcyx crassirostris
(Salvadori, 1878)

Der Dickschnabel-Bronzekuckuck (Chrysococcyx crassirostris) ist eine Kuckucksart der Wallacea. Die Art umfasst die zwei Unterarten C. c. crassirostris (Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Salvadori 1878) und C. c. salvadorii (Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Hartert und Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Stresemann 1925).

Systematik[Bearbeiten]

Die Art wird von einigen Autoren als Unterart des Grünscheitel-Bronzekuckucks gesehen, nach mtDNA-Analysen ist der Dickschnabel-Bronzekuckuck nah mit dem Kleinen Bronzekuckuck und dem Rotschwingen-Bronzekuckuck verwandt.<ref name="Erritzoe"> Erritzoe et al. S. 377</ref> Auf Babar gibt es Hybride des Dickschnabel- und einer Unterart des Kleinen Bronzekuckucks.<ref>Eugene M. McCarthy: Handbook of Avian Hybrids of the World. Oxford University Press, 2006. S. 121 ISBN 0-19-518323-1.</ref>

Merkmale[Bearbeiten]

Der Dickschnabel-Bronzekuckuck ist ein kleiner Kuckuck, der etwa 16 cm groß wird. Der Geschlechtsdimorphismus ist stark ausgeprägt. Das Männchen der Nominatform ist oberseits blau-grün glänzend mit einem weißen Bereich auf den Deckfedern. Die Flanken sind leicht braun gesperbert, die Brust ist weiß. Das Kopfgefieder des Weibchens hingegen ist braun glänzend gefärbt, die Flügel dunkelgrün glänzend. Die Flanken sind braun gesperbert. Das Männchen von C. c. salvadorii unterscheidet sich durch eine stärkere grüne Färbung der Oberseite sowie eine ausgeprägtere Sperberung der Flanken und der Brust.<ref name="Erritzoe" />

Verbreitung[Bearbeiten]

Der Dickschnabel-Bronzekuckuck ist endemisch für die Molukken. Die Nominatform C. c. crassirostris kommt auf den Tanimbarinseln und den Kei-Inseln vor. Die Subspezies C. c. salvadorii nur auf Babar.<ref name="Erritzoe" /> Es liegen keine Populationsgrößenschätzungen vor, die Art wird als nicht gefährdet eingeschätzt.<ref name=iucn>[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2012. Eingestellt von: BirdLife International, 2012. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref>

Lebensweise[Bearbeiten]

Der Dickschnabel-Bronzekuckuck bewohnt verschiedene Habitate wie Wälder und Waldränder aber auch anthropogen geschaffene Habitate wie Gärten.<ref name="Erritzoe" /><ref name="iucn" /> Meist werden Raupen gefressen. Wie andere Chrysococcyxarten ist er ein Brutparasit. Hauptwirtsvögel sind Individuen der Art Gerygone dorsalis.<ref name="Erritzoe" />

Literatur[Bearbeiten]

  • Johannes Erritzøe, Clive F. Mann, Frederik Brammer, Richard A. Fuller: Cuckoos of the World (Helm Identification Guides). Christopher Helm Publishers Ltd, London 2012, ISBN 978-071-366-034-0.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Dickschnabel-Bronzekuckuck – Sammlung von Bildern