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Die Bombe (Zeitung)

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Die Bombe

Datei:Die bombe.jpg
Beschreibung österreichische humoristisch-satirische Wochenzeitung
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Verlag Erste Wiener Vereins-Buchdruckerei (Österreich)
Erstausgabe 8. Jänner 1871
Einstellung 1. Jänner 1925
Chefredakteur Karl Floh
Herausgeber Josef Braun
Artikelarchiv Alle Ausgaben

Die Bombe war eine österreichische humoristisch-satirische Wochenzeitung. Sie erschien in Wien zwischen 1871 und 1925.

Gründer, Eigentümer und Herausgeber des Witzblattes war Josef Braun, nach einem Zeitungsartikel aus dem Jahre 1879 über ihn „in Pest geboren, dahin zuständig, 39 Jahre alt, mosaisch, verheirathet, unbeanstandet“.<ref name=":1">"Aus dem Gerichtssaale" ― Augsburger Abendzeitung, Freitag 4. Juli 1879, 3</ref> Braun war seiner Aussage nach mit 18 Jahren nach Wien gekommen, um Medizin zu studieren, wählte aber bald den Journalismus, „weil er darauf angewiesen war, sich selbst zu erhalten“.<ref name=":1" /> Als Redakteur wurde L. Mayer genannt, ihm folgte Karl L. Nekam. Zu den Mitarbeitern zählten Isidor Fuchs und die Zeichner László von Frecskay und Hugo Gerard Ströhl.

Die Bombe entwickelte einige stehende Figuren wie etwa den „General Schlepp von Schleppsäbel“, „Schani Wuzelfellner“ oder die Kommunisten-Karikatur „Der Doppelkümmel-Petroleur“. Pointierte gesellschaftliche und politische Satire fanden sich in der Bombe lediglich zu Beginn ihres Bestehens. Allmählich rückte die Theater- und Operettenwelt in den Mittelpunkt der humoristischen Darstellungen, die sich zum Schluss hin verstärkt der Erotik widmeten.

Literatur[Bearbeiten]

  • H. Hakel: Streitschrift gegen alle. Vom „Eipeldauer“ zum „Götz von Berlichingen“. München 1975, S. 31 ff.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Die Bombe – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />