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Diego Fiori

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Diego Fulvio Fiori, einfach bekannt als Diego Fiori (* 20. Oktober 1975 in Rom), ist ein italienischer Videokünstler, Regisseur und Filmproduzent. Sein Kurzfilm „The Words Hear the Light“ wurde 2015 bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes außer Konkurrenz vorgestellt<ref>The Word Hear the Light, Asian Film Market 2016 7. April 2017</ref> und bei den American Movie Awards mit dem Bronze Award für Filmediting ausgezeichnet.

Biografie[Bearbeiten]

Diego Fiori studierte an der Accademia di Belle Arti di Roma und an der Accademia di Belle Arti di Brera bei Luciano Fabro. Außerdem belegte er Kurse bei Giorgio Agamben an der Universität Venedig. Fiori nahm die These von Luciano Fabro auf, dass Künstler die Erfahrungen ohne vorgefasste konzeptuelle Kategorien übermitteln. Durch diese Sichtweise näherte er sich dem Theater, dem Werk von Carmelo Bene und dem anthropologischen Paradigma von Ernesto de Martino. Diese Einflüsse, die er auf den Film übertrug und neu interpretierte, spiegeln sich auch in der theoretischen Einstellung, die er der dokumentarischen Regie gibt, wieder. Besondere Bedeutung für Fiori hat die Poetik von Pedro Costa, Jean-Marie Straub, Danièle Huillet, Vittorio De Seta, Michael Glawogger und die Freundschaft mit dem italienischen Dokumentarfilmer Luigi Di Gianni. Seine Dissertation Il potere sui corpi, la potenza del corpo. L'arte come forma di resilienza wurde 2015 unter dem Titel Wissen Sie, das Volk fehlt? – Zum Konzept der Resilienz in der Zeitschrift Texte: Psychoanalyse. Ästhetik. Kulturkritik herausgegeben. Seit dieser Zeit arbeitet er mit der Zeitschrift zusammen.

Im Bereich der Videokunst debütierte er 2009 mit der Trilogy of Silence (Donate Silence, Birth and Death of Alter Ego e Last Classical Kiss). Diese Arbeit wurde mit dem Silbernen Preis beim Laznia Centre for Contemporary Art in Polen ausgezeichnet und anschließend bei zahlreichen Film- und Kunstfestivals aufgeführt.<ref>Water, Water Everywhere | MIA screenings + exhibitions, 7. April 2017</ref><ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Artists – Water, Water Everywhere (Memento vom 16. Oktober 2016 im Internet Archive), 7. April 2017</ref><ref>Future Identities – Bodies. Places. Spaces 7. April 2017</ref><ref>Federazione CEMAT – Sguardi sonori 2013, 7. April 2017</ref> Von 2007 bis 2010 war er Mitarbeiter der Sozialanthropologischen Fakultät der Universität Cassino. Von 2010 bis 2012 war Fiori Assistent an der Accademia di Belle Arti in Frosinone im Fachgebiet Skulptur.

Fiori war an den Dreharbeiten des Dokumentarfilms „The Children of the Noon“<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Visiondureel: SLU (Memento vom 9. April 2017 im Internet Archive) 9. April 2017</ref> beteiligt, der 2016 beim St. Louis International Filmfestival in den USA vorgestellt wurde.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.The Children of the Noon | Cinema St. Louis (Memento vom 4. August 2017 im Internet Archive), 7. April 2017</ref> Eine reduzierte Version des Dokumentarfilms wurde im Rahmen des Formats Doc3 im italienischen Fernsehsender Rai 3 am 31. August 2017 ausgestrahlt.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.ufficiostampa.rai.itUfficio stampa Rai (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Februar 2026. Suche im Internet Archive), 27. November 2017</ref>

Seit 2017 ist er Mitglied der Associazione Italiana Scenografi Costumisti Arredatori.

Filmographie (Auswahl)[Bearbeiten]

Kurzfilme[Bearbeiten]

  • Last Classical Kiss (Trilogy of Silence) (2009)
  • Birth and Death of Alter Ego (Trilogy of Silence) (2009)
  • Donate Silence (Trilogy of Silence) (2009)
  • Rebus (2011)
  • Ciao Vettor! (2013)
  • 1+1 = una más (2014)
  • The Words Hear the Light (2015)
  • L'enigma del tempo (2017)

Spielfilme[Bearbeiten]

  • Fiori di Strada – We Are Not the Crazy (2015) – Filmproduzent
  • The Children of the Noon (2016) – Drehbuch und Regie

Aufführungen von Filmen (Auswahl)[Bearbeiten]

Seine Filme wurden international in Kunstgalerien, Museen und auf Filmfestivals gezeigt, darunter

Preise und Anerkennungen (Auswahl)[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Those Who Feels Pain Need Having Reason, Diego Fiori, Sociological Research and Public Debate, First ISA Forum of Sociology. Barcelona 2008.
  • Water, Water Everywhere: Paean to a Vanishing Resource, Jennifer Heath. Baksun Books 2014. ISBN 978-1-887997-30-0.
  • Texte: Psychoanalyse. Ästhetik. Kulturkritik. Heft 1 / 15, August Ruhs, Wien: Passagen Verlag 2015. ISBN 978-3-7092-0195-4.
  • Future Now. Aesthetica Magazine. Teilnehmer Federico Cherie, Sarah Perks. York, 2015, ISSN 1758-9932.
  • Future Now. Aesthetica Magazine. Teilnehmer Federico Cherie, Sarah Perks. York, 2016, ISSN 1758-9932.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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