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Diethofencarb

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Strukturformel
Strukturformel von Diethofencarb
Allgemeines
Name Diethofencarb
Andere Namen
  • Isopropyl-(3,4-diethoxyphenyl)carbamat
  • Sumico
  • Powmyl
Summenformel C14H21NO4
Kurzbeschreibung

farblose Kristalle<ref name="roempp">Eintrag zu Diethofencarb. In: Römpp Online. Georg Thieme VerlagVorlage:Abrufdatum</ref>

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
EG-Nummer (Listennummer) 617-968-0
ECHA-InfoCard 100.118.674
PubChem 91742
ChemSpider 82840
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Eigenschaften
Molare Masse 267,32 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Schmelzpunkt

100 °C<ref name="roempp" />

Löslichkeit

praktisch unlöslich in Wasser (26,6 mg·l−1 bei 20 °C)<ref name="roempp" />

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung<ref name="Sigma">Datenblatt Diethofencarb bei Sigma-AldrichVorlage:Abrufdatum (PDF).</ref>
Gefahrensymbol

Achtung

H- und P-Sätze H: 319
P: 305+351+338<ref name="Sigma" />
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Diethofencarb ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der N-Phenylcarbamate und ein von Sumitomo Chemical eingeführtes Fungizid.

Gewinnung und Darstellung[Bearbeiten]

Diethofencarb kann ausgehend von 3,4-Dichloranilin dargestellt werden. Dieses reagiert mit Natriumethanolat und Chlorameisensäureisopropylester (Phosgen + Isopropanol) zum Endprodukt.<ref name="unger">Thomas A. Unger: Pesticide Synthesis Handbook. William Andrew, 1996, ISBN 0-8155-1853-6, S. 78 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

Verwendung[Bearbeiten]

Diethofencarb wird als systemisches Fungizid mit protektiver und kurativer Wirkung gegen Grauschimmel (Botrytis cinerea) z. B. im Wein- und Gemüsebau verwendet.<ref name="roempp" /> Diethofencarb erfasst dabei auch Benzimidazol-resistente Stämme.<ref>Benzimidazol-Fungizide wie Benomyl und Carbendazim.</ref><ref>Basil N. Ziogas, Sobhy M. Girgis: Cross-resistance relationships between benzimidazole fungicides and diethofencarb in Botrytis cinerea and their genetical basis in Ustilago maydis. In: Pesticide Science. Band 39, Nr. 3, 1993, S. 199–205, doi:10.1002/ps.2780390306.</ref>

Zulassung[Bearbeiten]

In Deutschland, Österreich und der Schweiz sind Pflanzenschutzmittel mit Diethofencarb als Wirkstoff nicht zugelassen.<ref name="PSM">Generaldirektion Gesundheit und Lebensmittelsicherheit der Europäischen Kommission: Eintrag zu Diethofencarb in der EU-Pestiziddatenbank; Eintrag in den nationalen Pflanzenschutzmittelverzeichnissen der Schweiz, Österreichs und DeutschlandsVorlage:Abrufdatum</ref>

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />