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Dietrich Helms

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Dietrich Helms (* 13. März 1933 in Osnabrück; † 10. August 2022 in Hamburg<ref>Stefan Lüddemann: Osnabrücker Künstler Dietrich Helms in Hamburg gestorben. In: noz.de. 15. August 2022, abgerufen am 15. August 2022.</ref>) war ein deutscher Grafiker, Maler, Objektkünstler und Professor für Freie Kunst an der Hochschule für bildende Künste Hamburg.<ref>Westfalium: Kreuzweis – Hommage für Dietrich Helms, abgerufen am 5. Juni 2015.</ref>

Leben und Werk[Bearbeiten]

Dietrich Helms wurde 1933 in Osnabrück geboren und verbrachte seine Schulzeit in Nordhorn und Osnabrück. Von 1952 bis 1958 studierte er an der Hochschule für bildende Künste Hamburg und an der Kunsthochschule Kassel. Nach einem Studium der Germanistik und Literaturwissenschaften an der Universität Hamburg legte er das Staatsexamen ab. Ab 1958 war Helms zunächst als Studienreferendar und ab 1. Oktober 1960 als Studienassessor (Gymnasiallehrer) am Kaiser-Wilhelm-Gymnasium in Hannover tätig und wurde 1965 als Professor für Freie an die Kunsthochschule Hamburg berufen, wo er bis 1998 tätig war. Zwischen 1965 und 1975 verfasste Helms parallel zur eigenen künstlerischen Tätigkeit Texte zur zeitgenössischen Kunst und Kunstkritiken für die Frankfurter Allgemeine Zeitung.<ref>Website Dietrich Helms Biographie. helms-werkuebersicht.de, abgerufen am 10. August 2022.</ref>

Ab 1968 war er Mitherausgeber der Zeitschrift Kunst+Unterricht. 1968 war er auch Mitglied des Documenta-Rates, des Internationalen Kunstkritikerverbandes AICA und Kuratoriums- und Vorstandsmitglied der Stiftung Kunstfonds in Bonn. Bis zu seinem Tod war er Mitglied des Deutschen Künstlerbundes.<ref>kuenstlerbund.de: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Mitglieder / Dietrich Helms (Memento des Vorlage:IconExternal vom 10. August 2022 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.kuenstlerbund.de, abgerufen am 10. August 2022</ref> Dietrich Helms war Gründungsmitglied des Internationalen Künstler Gremiums und von 1978 bis 1981 dessen Präsident. Er arbeitete an der Konzeption wichtiger Ausstellungen mit. Zu nennen sind „Die zwanziger Jahre in Hannover“ 1962, die documenta 5 im Jahr 1968 und die mehrteilige Ausstellung „Typografie kann unter Umständen Kunst sein“ in Wiesbaden, Hannover und Zürich in den Jahren 1989 und 1990.<ref>Haller Tageblatt Dietrich Helms, abgerufen am 5. Juni 2015.</ref>

Seit 1978 arbeitete Dietrich Helms in Zusammenarbeit mit dem Museum Wiesbaden den Nachlass des Osnabrücker Künstlers Friedrich Vordemberge-Gildewart auf und verfasste unter anderem dessen Werkverzeichnis.

„In der eigenen Kunstproduktion kam Dietrich Helms nach Strukturzeichnungen und Farbtafeln zu materialgebundenen Objekten, später zu Bildserien, die aus direktem Eingehen auf Möglichkeiten von Materialprozessen resultierten und zu Zeichenfolgen, die jeweils innerhalb eines konzeptuellen Rahmens offene Ergebnisse ermöglichten.“<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.VG-Initiative, Dietrich Helms (Memento vom 17. Oktober 2007 im Internet Archive)</ref>

Ausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten]

Einzelausstellungen[Bearbeiten]

Gruppenausstellungen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Uwe Haupenthal: Dietrich Helms: Gegenden. Verlag der Kunst Dresden Ingwert Paulse, 2011, ISBN 978-3-86530-159-8.
  • Renate Petzinger, Lothar Romain, Antje von Graevenitz: Dietrich Helms: Unterderhand. Werke aus vier Jahrzehnten. Museum Wiesbaden, 1998, ISBN 3-89258-036-7.
  • Helms, Dietrich. In: Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s who. 24. Auflage. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 490–491.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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