Dimethoxymethan
| Strukturformel | ||||||||||||||||
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| Struktur von Dimethoxymethan | ||||||||||||||||
| Allgemeines | ||||||||||||||||
| Name | Dimethoxymethan | |||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C3H8O2 | |||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
farblose Flüssigkeit mit charakteristischem Geruch<ref name="GESTIS" /> | |||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||||||||
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| Eigenschaften | ||||||||||||||||
| Molare Masse | 76,1 g·mol−1 | |||||||||||||||
| Aggregatzustand |
flüssig<ref name="GESTIS" /> | |||||||||||||||
| Dichte |
0,86 g·cm−3 (20 °C)<ref name="GESTIS">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref> | |||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
−105 °C<ref name="GESTIS" /> | |||||||||||||||
| Siedepunkt |
42 °C<ref name="GESTIS" /> | |||||||||||||||
| Dampfdruck |
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| Löslichkeit |
löslich in Wasser (285 g·l−1 bei 20 °C)<ref name="GESTIS" />, Ethanol, Diethylether und Kohlenwasserstoffen<ref name=Roempp /> | |||||||||||||||
| Brechungsindex |
1,3513 (20 °C)<ref name="CRC90_3_188">David R. Lide (Hrsg.): CRC Handbook of Chemistry and Physics. 90. Auflage. (Internet-Version: 2010), CRC Press / Taylor and Francis, Boca Raton FL, Physical Constants of Organic Compounds, S. 3-188.</ref> | |||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||
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| MAK |
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| Thermodynamische Eigenschaften | ||||||||||||||||
| ΔHf0 |
−377,8 kJ/mol<ref name="CRC90_5_25">David R. Lide (Hrsg.): CRC Handbook of Chemistry and Physics. 90. Auflage. (Internet-Version: 2010), CRC Press / Taylor and Francis, Boca Raton FL, Standard Thermodynamic Properties of Chemical Substances, S. 5-25.</ref> | |||||||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). Brechungsindex: Na-D-Linie, 20 °C | ||||||||||||||||
Dimethoxymethan, auch als Methylal bezeichnet, ist eine klare, farblose, entzündliche Flüssigkeit mit niedrigem Siedepunkt, niedriger Viskosität und guten Lösungsmitteleigenschaften.
Gewinnung und Darstellung[Bearbeiten]
Dimethoxymethan kann durch Oxidation von Methanol oder Reaktion von Formaldehyd mit Methanol hergestellt werden.<ref>Patent US6379507B1: Process for producing methylal. Angemeldet am 3. August 1999, veröffentlicht am 30. April 2002, Anmelder: Asahi Kasei Kabushiki Kaisha, Erfinder: Seinosuke Satoh, Yukio Tanigawa.</ref><ref name="Zhang">Xuemei Zhang, Sufei Zhang, Chungui Jian: Synthesis of methylal by catalytic distillation in Chem. Eng. Res. Design 89 (2011) 573–580, Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Handle“ ist nicht vorhanden..</ref>
Eigenschaften[Bearbeiten]
Physikalische Eigenschaften[Bearbeiten]
Dimethoxymethan ist eine farblose, flüchtige, leicht entzündliche, nach Chloroform riechende Flüssigkeit.<ref name=Roempp>Eintrag zu Dimethoxymethan. In: Römpp Online. Georg Thieme VerlagVorlage:Abrufdatum</ref> Unter Normaldruck siedet die Verbindung bei 42 °C.<ref name="Ewell">Ewell, R.H.; Welch, L.M.: Maximum Boiling Mixtures of chloroparaffins with Donor Liquids in J. Am. Chem. Soc. 63 (1941) 2475–2478, Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Handle“ ist nicht vorhanden..</ref> Die Dampfdruckfunktion ergibt sich nach Antoine entsprechend log10(P) = A−(B/(T+C)) (P in kPa, T in K) mit A = 5,50613, B = 804,78 und C = −85,3 im Temperaturbereich von 273 bis 316 K bzw. mit A = 7,06105, B = 1623,024 und C = 5,834 im Temperaturbereich von 273 bis 318 K.<ref name="Stephenson Malanowski">Richard M. Stephenson, Stanislaw Malanowski: Handbook of the Thermodynamics of Organic Compounds, Elsevier 1987, ISBN 978-94-010-7923-5, Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Handle“ ist nicht vorhanden., S. 84.</ref> Die kritischen Größen betragen 480,6 K für die kritische Temperatur, 39,5 bar für den kritischen Druck und 4,69 mol·l−1 für die kritische Dichte.<ref name="Kobe">Kobe, K.A.; Mathews, J.F.: Critical Properties and Vapor Pressures of Some Organic Nitrogen and Oxygen Compounds in J. Chem. Eng. Data 15 (1970) 182–186, Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Handle“ ist nicht vorhanden..</ref> Mit den meisten organischen Lösemitteln ist es mischbar. Mit einem Wasseranteil von 2,69 Mol% wird bei einem Druck von 101,38 kPa ein bei 41,9 °C homogen azeotrop siedendes Gemisch gebildet.<ref name="CRC Handbook">David R. Lide (Hrsg.): CRC Handbook of Chemistry and Physics. 92. Auflage. (Internet-Version: 2011), CRC Press / Taylor and Francis, Boca Raton FL, Azeotropic Data for Binary Mixtures, S. 6-210 – 6-228.</ref>
Chemische Eigenschaften[Bearbeiten]
In Gegenwart von wässrigen Säuren hydrolysiert die Verbindung zu Formaldehyd und Methanol. Dimethoxymethan neigt in Gegenwart von Luft zur Bildung von Peroxiden.<ref name="GESTIS" /><ref name="Bretherick">P.G. Urben; M.J. Pitt: Bretherick's Handbook of Reactive Chemical Hazards. 8. Edition, Vol. 1, Butterworth/Heinemann 2017, ISBN 978-0-08-100971-0, S. 295.</ref>
Sicherheitstechnische Kenngrößen[Bearbeiten]
Die Verbindung bildet leicht entzündliche Dampf-Luft-Gemische. Sie hat einen Flammpunkt von −30,5 °C.<ref name="GESTIS" /> Der Explosionsbereich liegt zwischen 2,2 Vol.‑% (71 g/m3) als untere Explosionsgrenze (UEG) und 19,9 Vol.‑% (630 g/m3) als obere Explosionsgrenze (OEG).<ref name="GESTIS" /> Die Grenzspaltweite wurde mit 0,86 mm bestimmt.<ref name="GESTIS" /> Es resultiert damit eine Zuordnung in die Explosionsgruppe IIB.<ref name="GESTIS"/> Mit einer Mindestzündenergie von 0,2 mJ sind Dampf-Luft-Gemische extrem zündfähig.<ref name="Chen">Hsu-Fang Chen, Chan-Cheng Chen: A quantitative structure activity relationship model for predicting minimum ignition energy of organic substance in J. Loss Prev. Proc. Ind. 67 (2020) 104227, Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Handle“ ist nicht vorhanden..</ref> Die Zündtemperatur beträgt 235 °C.<ref name="GESTIS" /><ref name="Brandes">E. Brandes, W. Möller: Sicherheitstechnische Kenngrößen – Band 1: Brennbare Flüssigkeiten und Gase, Wirtschaftsverlag NW – Verlag für neue Wissenschaft GmbH, Bremerhaven 2003.</ref> Der Stoff fällt somit in die Temperaturklasse T3.
Verwendung[Bearbeiten]
Dimethoxymethan wird vor allem als Lösemittel und in der Produktion von Parfüm, Harzen, Farblösern und Schutzanstrichen verwendet. Es wird außerdem als Kraftstoffadditiv und als synthetischer Kraftstoff erprobt.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
- Wikipedia:Seite mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:EG-Nummer abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:ECHA-InfoCard-ID abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:PubChem abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:DrugBank fehlt lokal
- Feuergefährlicher Stoff
- Beschränkter Stoff nach REACH-Anhang XVII, Eintrag 40
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:CAS-Nummer fehlt lokal
- Acetal
- Aromastoff (EU)
- Methoxyverbindung