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Dimitrij von Prokofieff

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Dimitrij von Prokofieff (* 9. Oktober 1879 in Nikolajew, Südukraine; † 16. November 1950 in Kevelaer) war ein Maler aus altem russischen Adel.<ref>Der Familie entstammte auch Sergei Sergejewitsch Prokofjew</ref> Deutschland wurde ihm zur zweiten Heimat. Er war ein bedeutender Jagdmaler.<ref name="KE">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Kevelaerer Enzyklopädie (Memento des Vorlage:IconExternal vom 13. Dezember 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.blattus.de</ref>

Leben[Bearbeiten]

Datei:Dimitrij von Prokofieff Reh auf einer Waldlichtung Öl auf Leinwand 1932.jpg
Reh auf einer Waldlichtung; Öl auf Leinwand (1932)

Als Angehöriger des russischen Adels malte Prokofieff vor dem Ersten Weltkrieg am Zarenhof in St. Petersburg. In der Oktoberrevolution floh er zu Fuß und nachts durch die Wälder nach Westen. Erst in Deutschland bestieg er einen Zug. Von 1919 bis 1945 lebte er in Berlin.<ref name="RB"/> Er liebte die Landschaft Ostpreußens. „Er war begnadet, in seinen Bildern die Weiträumigkeit, die Ursprünglichkeit, das Herbe, Heroische der Landschaft mit ihrer Tierwelt darstellen zu können und die besondere Atmosphäre, die Aura des ostpreußischen Elchlandes zu erahnen.“<ref name="JK"/> Als passionierter Jäger gewann er mit seinen Naturbildern Vertrauen und Zuneigung der deutschen Waidmänner. Die Internationale Jagdausstellung 1937 in Berlin ehrte ihn mit der Silbermedaille. Die Goldmedaille ging an Bruno Liljefors.<ref name="KE"/>

In der Schlacht um Berlin wurden sein Haus und das Atelier zerstört. Prokofieff musste zum zweiten Mal fliehen. Mittellos kam er nach Westdeutschland, zunächst nach Bad Ems, dann nach Düsseldorf-Oberkassel, wo er in einer kleinen Dachwohnung lebte. Rudolf Frhr. v. Loë nahm ihn bei sich auf. Dort kamen viele seiner besten Bilder wieder in seinen Besitz. Sein Freund Lutz Heck hatte sie in Berlin gerettet.<ref name="KE"/> Einige von Prokofieffs Bildern hängen im Ostpreußischen Landesmuseum in Lüneburg.<ref name="JK">Ostpreußen und seine Maler. Jahreskalender 1995, Dr. Wolfgang Schwarze Verlag, Wuppertal</ref> Woldemar von Collins (1910–1999) war ein Schüler Prokofieffs.<ref name="RB">Rolf Brunk: Der Maler Professor Dimitrij von Prokofieff. Neudammerin. Zeitschrift für Jagd und Natur, 3/2006, S. 20–31.</ref>

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Literatur[Bearbeiten]

  • Wilhelm Suckow: Der Maler Dimitri von Prokofieff. Geldrischer Heimatkalender 1956, S. 62 f.
  • Rolf Brunk: Der Maler Prof. Dimitrij von Prokofieff. Die Neue Neudammerin, III/2006, S. 20–31.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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