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Dinotefuran

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Strukturformel
Strukturformel von Dinotefuran
Strukturformel ohne Stereochemie
Allgemeines
Name Dinotefuran
Andere Namen
  • (RS)-N-Methyl-N′-nitro-N″-[(tetrahydro-3-furanyl)methyl]guanidin
  • Starkle
Summenformel C7H14N4O3
Kurzbeschreibung

farbloser, kristalliner Feststoff<ref name="PPDB">Eintrag zu Dinotefuran in der Pesticide Properties DataBase (PPDB) der University of HertfordshireVorlage:Abrufdatum</ref>

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
EG-Nummer (Listennummer) 605-399-0
ECHA-InfoCard 100.111.831
PubChem 197701
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1492: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1492: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 202,21 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Dichte

1,42 g·cm−3<ref name="PPDB" />

Schmelzpunkt

94,5–101,5 °C<ref name=roempp>Eintrag zu Dinotefuran. In: Römpp Online. Georg Thieme VerlagVorlage:Abrufdatum</ref>

Siedepunkt

zersetzt sich vor dem Sieden bei 208 °C<ref name="PPDB" />

Dampfdruck

1,7·10−6 hPa (20 °C)<ref name="PPDB" />

Löslichkeit

löslich in Wasser (55 g·l−1 bei 20 °C)<ref name=roempp />

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung aus Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP),<ref name="CLP_100.111.831">Eintrag zu dinotefuran (ISO); 1-methyl-2-nitro-3-(tetrahydro-3-furylmethyl)guanidine in der Datenbank ECHA CHEM der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA)Vorlage:Abrufdatum Hersteller bzw. Inverkehrbringer können die harmonisierte Einstufung und Kennzeichnung erweitern.</ref> ggf. erweitert<ref name="GESTIS">Eintrag zu Dinotefuran (ISO) in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref>
Gefahrensymbol Gefahrensymbol

Gefahr

H- und P-Sätze H: 302​‐​410
P: 202​‐​264​‐​270​‐​273​‐​391​‐​501<ref name="GESTIS" />
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Dinotefuran ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Nitroguanidine. Das Insektizid wurde 2002 von Mitsui Chemicals eingeführt. Es wirkt durch Hemmung der nikotinischen Acetylcholinrezeptoren. Dinotefuran gehört zur 3. Generation der Neonicotinoide, unter denen es das einzige halogenfreie darstellt.

Verwendung[Bearbeiten]

Dinotefuran kann gegen eine Vielzahl von Insekten eingesetzt werden. Typische Anwendungsgebiete sind der Obst- und Gemüseanbau, Reisanbau und Schädlingsbekämpfung auf Rasenflächen. Zielorganismen sind dabei unter anderem Mottenschildläuse, Schmierläuse, Thripse und Zikaden.<ref name="PPDB" />

Zulassung[Bearbeiten]

In den Staaten der EU und in der Schweiz sind keine Pflanzenschutzmittel mit diesem Wirkstoff zugelassen.<ref>Generaldirektion Gesundheit und Lebensmittelsicherheit der Europäischen Kommission: Eintrag zu Dinotefuran in der EU-Pestiziddatenbank; Eintrag in den nationalen Pflanzenschutzmittelverzeichnissen der Schweiz, Österreichs und DeutschlandsVorlage:Abrufdatum</ref>

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />