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Disulfoton

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Strukturformel
Struktur von Disulfoton
Allgemeines
Name Disulfoton
Andere Namen

O,O-Diethyl-S-ethylmercaptoethyldithiophosphat

Summenformel C8H19O2PS3
Kurzbeschreibung

farblose Flüssigkeit<ref name="GESTIS"/>

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN Fehler im Ausdruck: Unerwarteter Operator <
EG-Nummer 206-054-3
ECHA-InfoCard 100.005.505
PubChem 3118
ChemSpider 3006
Wikidata [[:d:Skriptfehler: Ein solches Modul „Wikidata“ ist nicht vorhanden.|Skriptfehler: Ein solches Modul „Wikidata“ ist nicht vorhanden.]]
Eigenschaften
Molare Masse 274,41 g·mol−1
Aggregatzustand

flüssig

Dichte

1,144 g·cm−3 <ref name="GESTIS">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>

Schmelzpunkt

< −25 °C<ref name="GESTIS"/>

Siedepunkt

132–133 °C (2 hPa)<ref name="GESTIS"/>

Dampfdruck

2,4 mPa (20 °C)<ref name="GESTIS"/>

Löslichkeit

schlecht in Wasser (12–250 mg·l−1 bei 20 °C)<ref name="GESTIS"/>

Sicherheitshinweise
GHS-GefahrstoffkennzeichnungVorlage:CLH-ECHA<ref name="GESTIS"/>
Gefahrensymbol Gefahrensymbol

Gefahr

H- und P-Sätze H: 300​‐​310​‐​410
P: 262​‐​273​‐​280​‐​301+310+330​‐​302+352+310​‐​391<ref name="GESTIS"/>
MAK

Schweiz: 0,1 mg·m−3<ref>Vorlage:SUVA-MAK</ref>

Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

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Disulfoton ist ein Insektizid und gehört zur Klasse der Dithiophosphorsäureester.

Geschichte[Bearbeiten]

Bei einem Chemieunfall 1986 in Schweizerhalle wurde praktisch die gesamte Aalpopulation des Rheins durch in den Fluss gelangendes Disulfoton und andere Chemikalien getötet. In Karlsruhe, nach fast 400 km Fließstrecke, wurde noch eine Spitzenkonzentration von 25 μg/l gemessen.<ref>Walter Giger: Der Rhein rot, die Fische tot. Brandkatastrophe in Schweizerhalle 1986 – Rückblick und Bilanz, UWSF – Z Umweltchem Ökotox 19, Sonderausgabe 1 (2007), Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Handle“ ist nicht vorhanden..</ref>

Verwendung[Bearbeiten]

Disulfoton ist ein selektives Insektizid und Akarizid, welches insbesondere gegen saugende Insekten wirksam ist. Es wird auf Baumwoll-, Tabak-, Zuckerrüben-, Mais-, Weizen-, Erdnuss- und Kartoffelfeldern gegen Blattläuse, Fransenflügler und Spinnmilben eingesetzt.<ref>Extension Toxicology Network – Pesticide Information Profiles: Disulfoton.</ref><ref>Agency for Toxic Substances and Disease Registry (1995): Toxicological Profile for Disulfoton.</ref>

Zulassung[Bearbeiten]

In den Staaten der EU und in der Schweiz sind keine Pflanzenschutzmittel mit diesem Wirkstoff zugelassen.<ref>Generaldirektion Gesundheit und Lebensmittelsicherheit der Europäischen Kommission: Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der EU-Pestiziddatenbank; Eintrag in den nationalen Pflanzenschutzmittelverzeichnissen der Schweiz, Österreichs und DeutschlandsVorlage:AbrufdatumSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />