Dolly Parton
Dolly Rebecca Parton (* 19. Januar 1946 in Pittman Center, Tennessee; † 25. August 2026 in Nashville, Tennessee) war eine US-amerikanische Country-Sängerin, Songwriterin, Multiinstrumentalistin,<ref>Axel Hill: Dolly Parton beeindruckt in der Lanxess-Arena Kölnische Rundschau. 7. Juli 2014, abgerufen am 7. Juli 2014.</ref> Schauspielerin und Unternehmerin. Sie gehörte ab den 1970er-Jahren zu den erfolgreichsten Sängern und Songautoren im Bereich Country-Musik und hatte 25 Nummer-eins-, mehr als 50 Top-10- und über 110 Top-40-Hits in den Country-Charts.<ref name="guinness">Most hits on the US Hot Country Songs chart by a female artist. In: guinnessworldrecords.com. 22. März 2025, abgerufen am 26. August 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Sie verkaufte über 100 Millionen Tonträger, erhielt zehn Grammys und wurde in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen. 2025 wurde sie mit dem Jean Hersholt Humanitarian Award ausgezeichnet, einem Ehrenoscar. Zu ihren bekanntesten Songs gehören I Will Always Love You, 9 to 5, Jolene, Coat of Many Colors und das Duett Islands in the Stream mit Kenny Rogers.
Als Unternehmerin war sie Miteigentümerin des Freizeitparks Dollywood. Außerdem war sie als Philanthropin und für ihr soziales Engagement bekannt. So gründete sie die Leseinitiative Imagination Library und unterstützte während der COVID-19-Pandemie die Impfstoffforschung mit einer Million US-Dollar. Daneben war sie als Unterstützerin der Rechte von Homosexuellen und Transgeschlechtlichen bekannt.
Leben[Bearbeiten]
Dolly Parton wurde 1946 in Pittman Center<ref></ref> als viertes von zwölf Kindern von Robert Lee Parton (1921–2000) und Avie Lee Owens (1923–2003) geboren und verbrachte ihre Jugend in den Smoky Mountains in Tennessee. Ihre Familie gilt als sehr musikalisch und brachte viele Künstler hervor, wie zum Beispiel ihre Schwester Stella (* 1947), die mehrere Studioalben aufnahm, und ihren Bruder Randy Parton (1953–2021), ebenfalls Sänger. Früh entdeckt und gefördert wurde Partons Talent von ihrem Onkel Bill Owens (1935–2021), der sie zu Teilnahmen an unterschiedlichen Radiosendungen und Fernsehshows ermutigte.<ref>WBIR Channel 10. Abgerufen am 27. August 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
In einem ihrer größten Hits, dem 1971 veröffentlichten Coat of Many Colors, berichtet sie von den ärmlichen, aber dennoch glücklichen Lebensumständen ihrer Kindheit. Im Alter von sieben Jahren lernte sie Gitarre spielen. Drei Jahre später trat sie zum ersten Mal öffentlich in Knoxville in einer Fernsehshow des Geschäftsmanns und Politikers Cas Walker (1902–1998) auf.
Im Mai 1966 heiratete Parton in Ringgold, Georgia, den Bauunternehmer Carl Dean (1942–2025), den sie in einem Waschsalon kennengelernt hatte und mit dem sie fast 60 Jahre verheiratet war. Dean mied von Anfang an die Öffentlichkeit und gab keine Interviews. Das Paar bewohnte ab 1999 ein Haus in Brentwood bei Nashville.<ref>Bridie Wilkins: Dolly Parton's Nashville home with husband Carl is not what you’d expect: Dolly and Carl have lived in the same house since 1999 In: hellomagazine.com, 12. Mai 2021.</ref> Ihr Mann starb im März 2025 im Alter von 82 Jahren infolge einer Krebserkrankung.<ref>Chris Willman: Carl Dean, Dolly Parton’s Husband, Dies at 82. In: variety.com. 3. März 2025, abgerufen am 4. März 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Parton war die Patentante der Schauspielerin und Sängerin Miley Cyrus.
Parton stand dazu, dass sie ab ihrem 22. Lebensjahr Schönheitsoperationen vornehmen ließ, und ging damit selbstironisch um; so sagte sie: „Es kostet ein Vermögen, so billig auszusehen.“<ref>Michael Mathes: Die Königin der Country-Musik, in: Rheinische Post, 19. Januar 2026, S. B8.</ref> 2020 startete sie die #DollyPartonChallenge im Internet, bei der sich die Teilnehmer mit einer Collage aus vier unterschiedlichen Fotos selbst darstellten. Über 200.000 Nutzer griffen dies auf,<ref>Vier Netzwerke, vier Fotos: Dolly Parton startet Trend. In: zdf.de. 25. Januar 2020, abgerufen am 14. Mai 2020.</ref> darunter auch zahlreiche Prominente.<ref>Ashley Hoffman: Dolly Parton Challenge Lights Up the Internet and Our Lives With Every Version of One’s Best Self. In: time.com. 24. Januar 2020, abgerufen am 14. Mai 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Marc Baumann: Die vier Gesichter unserer Internetprofile. In: sz-magazin.sueddeutsche.de. 24. Januar 2020, abgerufen am 14. Mai 2020.</ref>
Dolly Parton starb am 25. August 2026 im Alter von 80 Jahren im Vanderbilt-Ingram Cancer Center in Nashville an den Folgen einer Krebserkrankung.<ref>Todesursache von Dolly Parton bekannt: Mutiger, kurzer Kampf. In: Kölner Stadt-Anzeiger. 26. August 2026, abgerufen am 26. August 2026.</ref> US-Präsident Donald Trump ordnete zu ihrem Gedenken eine einwöchige bundesweite Trauerbeflaggung an.<ref>Dolly Parton stirbt mit 80 Jahren – Sprecher nennt Todesursache. In: welt.de. 26. August 2026, abgerufen am 26. August 2026.</ref>
Musikalische Karriere[Bearbeiten]
Im Alter von 13 Jahren gab Parton mit ihrem selbstgeschriebenen Lied Puppy Love ihr Debüt in der Grand Ole Opry. Nach ihrem Schulabschluss 1964 ging sie nach Nashville, wo sie zunächst als Songschreiberin arbeitete. Entdeckt und gefördert wurde sie von Country-Star Porter Wagoner, der an ihrer ersten Single Dumb Blonde (1966) Gefallen gefunden hatte und eine Sängerin für seine Fernsehshow suchte. In den folgenden Jahren produzierten Wagoner und Parton mehrere erfolgreiche Duette. Die Zusammenarbeit dauerte bis 1974. Dann hatte Parton ihren Mentor an Popularität überflügelt und begann eine sehr erfolgreiche Solokarriere.
Parton schrieb ihre Lieder meist selbst, sie werden oft gecovert. 1992 wurde ihr Song I Will Always Love You aus dem Jahr 1973 von Whitney Houston gecovert und machte ihn zur meistverkauften Single einer Sängerin weltweit. Jolene (1973), ein Country-Song, der auch in der Independent-Szene beliebt ist, ist mit mehr als 50 Coverversionen das am häufigsten interpretierte ihrer Stücke.<ref>Dolly Parton „Jolene“. In: whosampled.com, abgerufen am 20. Januar 2021.</ref> In vielen ihrer Lieder besingt sie typische Themen wie unglückliche Liebe, Armut oder Gottvertrauen, aber sie machte auch mit Texten über Suizid, Inzest, Mord, Fehlgeburten und Geisteskrankheit auf sich aufmerksam. Ihr Titel Travelin’ Thru, den sie für den Film Transamerica (2006) schrieb, widmet sich dem Thema Transgeschlechtlichkeit.
Zu den vielen Interpreten ihrer Songs zählen unter anderem The White Stripes, The Sisters of Mercy, Norah Jones und Shelby Lynne. 1966 gründete Parton gemeinsam mit ihrem Onkel und Schreibpartner Bill Owens den Musikverlag Owe-Par, wodurch sie die Rechte an ihren Songs von Anbeginn ihrer Karriere behalten konnte.<ref>Dolly Parton explains her business savvy, and why she once dared say no to Elvis. In: finance.yahoo.com. Abgerufen am 23. Januar 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> In den 1970er-Jahren konnte sie aus diesem Grund ablehnen, dass Elvis Presley ihren Hit I Will Always Love You covert, weil er 50 Prozent der Verlagsrechte forderte; dies wäre eine Vereinbarung gewesen, die Parton nicht annehmen wollte.<ref>Why Dolly Parton Wouldn’t Let Elvis Cover ‘I Will Always Love You’. Woman’s World, 14. Februar 2020, abgerufen am 23. Januar 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Auch mit Kenny Rogers sang Parton zahlreiche Duette. Das erfolgreichste ist das von den Bee Gees geschriebene und produzierte Lied Islands in the Stream, das 1983 veröffentlicht wurde und an die Spitze der Charts kletterte. 2013 erschien das Duett You Can’t Make Old Friends, in dem Parton und Rogers ihre langjährige Zusammenarbeit und Freundschaft Revue passieren lassen. Wichtige Zusammenarbeiten ergaben sich auch mit Linda Ronstadt und Emmylou Harris, mit denen Parton eine Country-Supergroup bildete, die 1987 und 1999 die Alben Trio und Trio II veröffentlichte. Peter Gabriel hatte 1986 Don’t Give Up<ref>Peter Gabriel Ltd.: Don’t Give Up – Released 27th October, 1986. PeterGabriel.com, abgerufen am 25. August 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> ursprünglich mit Bezug auf die US-amerikanische Roots-Musik geschrieben und Parton gebeten, das Stück mit ihm zu singen. Sie lehnte jedoch ab, und so nahm seine Freundin Kate Bush ihren Platz ein.<ref>Mayer Nissim: Kate Bush replaced Dolly Parton on ‘Don’t Give Up’, Peter Gabriel says. Peter Gabriel reveals that he first wanted Dolly Parton to sing ‘Don’t Give Up’. In: Digital Spy. Hearst Communications, 19. September 2011, abgerufen am 18. August 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Parton nahm rund 80 Alben auf; die meisten im Country-Stil, aber auch einige Pop-Alben. Sie widmete sich außerdem immer wieder der Gospelmusik und in den späten 1990ern auch mehr und mehr dem Bluegrass. Parton war Mitglied der Country Music Hall of Fame sowie der Songwriters Hall of Fame; sie hatte das Urheberrecht an über 3000 selbstverfassten Songs.<ref>Sydney Lake: Dolly Parton once turned down a song request from Elvis Presley. That was just one business decision that helped build her $650 million empire. In: Fortune. 8. Oktober 2025, abgerufen am 21. Oktober 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Sie hielt zahlreiche Rekorde und war laut Billboard die reichste Frau in der Geschichte der Popmusik. Keine andere Sängerin schaffte es mit demselben Song zweimal an die Spitze der Charts (I Will Always Love You, 1973 und 1982). Als einzige Sängerin hatte sie innerhalb von vier Jahrzehnten 25 Nummer-eins-Hits in den Country-Charts.<ref name="guinness" />
2005 veröffentlichte Parton das Album Those Were the Days, eine Zusammenstellung von Coverversionen bekannter Hits aus den 1960er- und 1970er-Jahren, wie John Lennons Imagine und Cat Stevens’ Where Do the Children Play? Im Frühjahr 2008 folgte Backwoods Barbie, das erste Album, das bei ihrem eigenen Label Dolly Records erschien. Im Herbst 2008 fand die Premiere ihres Musicals 9 to 5 in Los Angeles statt.<ref>"9 to 5" Music and Lyrics by Dolly Parton. In: centertheatregroup.org. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 17. Januar 2008; abgerufen am 25. August 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
2011 veröffentlichte Parton ihr 41. Studioalbum, Better Day, dessen Stücke sie auf ihrer gleichnamigen Welttournee präsentierte. Danach widmete sie sich nach längerer Pause wieder der Schauspielerei und übernahm an der Seite von Queen Latifah eine der Hauptrollen in der Musikkomödie Joyful Noise, für deren Soundtrack sie vier von zwölf Stücken schrieb. Das dazugehörige Duett From Here to the Moon and Back, das Parton mit Willie Nelson einsang, erschien 2014 auf ihrem Album Blue Smoke. Im Januar 2014 startete auch ihre Blue Smoke World Tour, die nach über 40 Jahren auch erstmals wieder Auftritte in Deutschland (Köln und Berlin) beinhaltete. Im Zuge dieser Welttournee trat sie im Juni 2014 auch erstmals beim Glastonbury Festival in England auf.
2016 veröffentlichte Parton mit Pure & Simple ihr 43. Studioalbum; es erreichte ebenfalls die Spitze der Country-Charts.<ref>Katie Kramer: Dolly Parton is back on the charts, and she means business. In: cnbc.com. 5. September 2016, abgerufen am 26. August 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 2020 folgte das Weihnachtsalbum A Holly Dolly Christmas, 2022 das Album Run, Rose, Run – parallel zu einem gleichnamigen Roman, den sie gemeinsam mit James Patterson geschrieben hat.<ref>Hillel Italie: Dolly Parton, James Patterson - in words and music. In: CityNews Toronto. 7. März 2022, abgerufen am 26. August 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Nach ihrer Aufnahme in die Rock and Roll Hall of Fame nahm Parton 2023 mit Rockstar erstmals ein Rockalbum auf. Es stieg auf Platz drei in die US-Albumcharts ein – ihre höchste Platzierung dort – und führte die Country-Albumcharts an.<ref>Jim Asker, Kevin Rutherford: Dolly Parton’s ‘Rockstar’ Roars In Atop Country, Rock & Alternative Album Charts. In: Billboard. 27. November 2023, abgerufen am 26. August 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Unternehmerin[Bearbeiten]
Ab 1986 war Parton Miteigentümerin des in Pigeon Forge in Tennessee gelegenen Freizeitparks Dollywood. 2010 wurde dieser von einer Fachjury mit dem Applause Award ausgezeichnet und durfte sich für zwei Jahre „Der beste Freizeitpark der Welt“ nennen.<ref>Redaktion Parkscout: Applause Award für Dollywood. 20. November 2010, abgerufen am 21. Oktober 2025.</ref> Im Herbst 2013 kündigte Parton Investitionen in Höhe von 300 Millionen Dollar für die kommenden zehn Jahre an, um den Themenpark mit neuen Attraktionen und einem Familienresort erweitern zu können.<ref>Ed Marcum: Dollywood plans $300M expansion. knoxnews.com, 21. Dezember 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 21. Dezember 2013; abgerufen am 4. Dezember 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Im November 1979 brachte Bally einen Flipperautomaten mit dem Thema Dolly Parton heraus, der in enger Zusammenarbeit mit ihr gestaltet wurde.<ref>Internet Pinball Machine Database: Bally 'Dolly Parton'. Abgerufen am 21. Oktober 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> In den frühen 1990er-Jahren wurde von Revlon eine Kosmetik- und Perückenlinie Partons vertrieben.<ref>Dolly Parton – Andere Arbeiten. In: imdb. Abgerufen am 21. Oktober 2025.</ref>
Soziales Engagement[Bearbeiten]
Kurz nach der Öffnung von Dollywood gründete sie im April 1988 die Dollywood Foundation, eine Non-Profit-Organisation, die zunächst damit begann, Stipendien an Highschool-Schüler des Sevier County, Partons Heimatregion in Tennessee, zu vergeben.<ref>Dolly Parton forms The Dollywood Foundation. 3. April 1988, abgerufen am 2. Januar 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Daraus erwuchs 1995 die Lese-Initiative Imagination Library, die im Rahmen des Programms Kindern ab dem Zeitpunkt ihrer Geburt bis zum Kindergartenbesuch jeden Monat ein Buch zukommen lässt. Damit wollte Parton ein Zeichen gegen Jugendanalphabetismus setzen. Zunächst ausschließlich im Sevier County tätig, wurde das Projekt 2004 auf nationaler Ebene und danach auch auf andere englischsprachige Länder ausgeweitet.<ref>Team Dolly: About Dolly Parton’s Imagination Library. Abgerufen am 2. Januar 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Bis November 2025 versendete die Imagination Library insgesamt über 300 Millionen Bücher in fünf Ländern.<ref>Dolly Parton’s Imagination Library Celebrates a Season of 300 Million Dreams This Autumn. In: dollyparton.com. 17. Oktober 2025, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 5. Juni 2026; abgerufen am 26. August 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Zuge dessen arbeitete Parton auch als Kinderbuchautorin.
Im Mai 2009 hielt sie die Rede zur Abschlussfeier an der University of Tennessee, die als Grundlage für ihren 2013 erschienenen Ratgeber Dream More diente. Dort wurde ihr für ihre musikalischen, kulturellen und philanthropischen Leistungen ein Ehrendoktortitel verliehen. Damit war sie die zweite Person, die diese Auszeichnung bisher verliehen bekam.<ref>UT Knoxville Awards Dolly Parton Honorary Doctorate. 8. Mai 2009, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 2. Januar 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>
2016 gründete Parton den My People Fund, der nach den Waldbränden in Gatlinburg, Tennessee, betroffene Familien sechs Monate lang monatlich mit 1000 US-Dollar unterstützte. Wegen der hohen Spendensumme wurde die Abschlusszahlung auf 5000 US-Dollar erhöht, sodass insgesamt 8,9 Millionen US-Dollar direkt an die Betroffenen gingen.<ref>Dolly’s My People Fund Finishes “Smokies Strong”. In: dollyparton.com. 5. Mai 2017, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 5. Juni 2026; abgerufen am 26. August 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die verbliebenen 200.000 US-Dollar des Fonds gingen im März 2019 an acht freiwillige Feuerwehren des Sevier County und deren Ausbildungszentrum.<ref>Dolly Parton donates $200,000 to Sevier County volunteer fire departments. In: wvlt.tv. 19. März 2019, abgerufen am 26. August 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Im Zuge der COVID-19-Pandemie spendete sie im April 2020 eine Million US-Dollar für die Forschung am Vanderbilt University Medical Center in Nashville.<ref></ref>
Des Weiteren wurde sie mehrfach für ihr soziales Engagement im Bereich der Bildung sowie des Tierschutzes ausgezeichnet. Sie spendete und sammelte Gelder für verschiedene humanitäre Organisationen. So spendete sie großzügige Summen an Krankenhäuser, unter anderem an das Monroe Carell Jr. Children’s Hospital at Vanderbilt Pediatric Cancer Program, in dem ihre Nichte erfolgreich wegen Leukämie behandelt worden war.<ref>Dolly Parton Makes Generous Gift to Advance COVID-19 Research at Vanderbilt | Coronavirus (COVID-19) Information for Employees and Patients. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 1. Juli 2022; abgerufen am 2. Januar 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Jahr 2003 wurde sie für ihre Bemühungen um den Schutz des Weißkopfseeadlers in der American Eagle Foundation in Dollywood mit dem Partnership Award des United States Fish and Wildlife Service ausgezeichnet.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name Vorlage:Cite book/URL, American Eagle Foundation, 2. Juli 2003. Abgerufen am 26. August 2026 (english). „Ms. Parton was given the U.S. Fish & Wildlife Service "Partnership Award" in recognition of her outstanding support for Bald Eagle conservation and the National Wildlife Refuge System.“Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref> Im Jahr 2006 erlaubten Parton und Emmylou Harris die Verwendung ihrer Musik in einer PETA-Werbekampagne, die Haustierbesitzer dazu aufrief, ihre Hunde im Haus zu halten, anstatt sie draußen anzuketten.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Emmylou Harris and Dillinger Escape Plan bassist Liam Wilson support PETA.] In: AdPunch. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Parton unterstützte öffentlich die gleichgeschlechtliche Ehe. Da sie aus dem als konservativ geltenden Bible Belt stammte, hatte sie wegen ihrer Unterstützung der Gay-Community mit Boykotten und Morddrohungen zu kämpfen.<ref>Video: Dolly Parton supports gay marriage. In: thepinknews.com. 16. November 2009, abgerufen am 21. Oktober 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>GayIcon: Dolly Parton – Queen of Country Music. In: gaybern.ch.</ref><ref>Dolly und Willie ignorieren die Kritik an ihren Gay Songs. In: Country Music News. 28. Juni 2006, abgerufen am 21. Oktober 2025.</ref> Daneben war sie als Unterstützerin der Rechte von Homo- und Transsexuellen bekannt.<ref>Christopher Wiggins, Neal Broverman: 10 times Dolly Parton cemented her status as an LGBTQ+ icon. In: advocate.com. 25. August 2026, abgerufen am 29. August 2026.</ref><ref>Jarred Keller: Human Rights Campaign Honors the Love, Advocacy and Legacy of Legendary Singer and Creator Dolly Parton. In: hrc.org. 25. August 2026, abgerufen am 29. August 2026.</ref><ref>Dolly Parton on LGBTQ+ rights: "I hope that everybody gets a chance to be who and what they are". In: cnn.com. Abgerufen am 29. August 2026.</ref>
Seit 1968 war Parton Mitglied der Gewerkschaft American Federation of Musicians. Sie setzte stets durch, dass Angestellte bei Tourneen und Konzerten nach Tarif bezahlt werden.<ref>James West: Here’s to Dolly: union member, vaccine hero, literacy giant, staunch gay ally. In: Mother Jones. Abgerufen am 9. September 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Rezeption[Bearbeiten]
Filme über Dolly Parton[Bearbeiten]
Unter der Regie von Stephen Herek entstanden mit Dolly Parton’s Coat of Many Colors (2015) und Dolly Parton’s Christmas of Many Colors: Circle of Love (2016) zwei biographische Filme für das US-amerikanische Fernsehen.
Namensgeberin[Bearbeiten]
- 1997 wurde Parton ungefragt Namenspatin von Klonschaf Dolly. In Anspielung auf ihre großen Brüste hatten die Wissenschaftler, die ein Schaf aus Euterzellen geklont hatten, diesen Namen ausgewählt.<ref>1997: Dolly the sheep is cloned. BBC. 8. Februar 2005, abgerufen am 24. November 2023.</ref>
- „Dolly Parton“ ist ein Spitzname für die sichtbare Verbundpanzerung der T-72-Variante A.<ref></ref>
- Am 12. Dezember 2022 wurde ein Asteroid nach ihr benannt: (10731) Dollyparton.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.WGSBN Bulletin Volume 2, #16 ( vom 1. Januar 2023 im Internet Archive), S. 5, vom 12. Dezember 2022 (PDF; englisch)</ref>
Auszeichnungen und Ehrungen[Bearbeiten]
Parton erhielt im Laufe ihrer musikalischen und schauspielerischen Karriere zahlreiche Auszeichnungen bzw. Nominierungen. Sie wurde zweimal für den Oscar nominiert: 1981 für ihren Filmsong 9 to 5 aus Warum eigentlich … bringen wir den Chef nicht um?, der ihr erster Nummer-eins-Hit in den Popcharts war, sowie 2006 mit Travelin’ Thru aus dem Film Transamerica.
Parton wurde fünfmal für den Golden Globe Award und 15 Mal für den American Music Award nominiert, wovon sie sich drei Auszeichnungen sichern konnte. Bei den Grammy Awards war sie mit 49 Nominierungen in 50 Jahren (1970 bis 2020) als Künstlerin Rekordhalterin. Zehnmal gewann sie den bedeutendsten US-amerikanischen Musikpreis. 2011 bekam sie zudem den Grammy Lifetime Achievement Award und zwei ihrer Lieder, Jolene und I Will Always Love You, wurden in die Grammy Hall of Fame aufgenommen.<ref>Dolly Parton in der Grammy-Datenbank, abgerufen am 26. August 2026.</ref>
Im Dezember 2006 wurde Parton der Kennedy-Preis für ihr Lebenswerk verliehen. Während der Zeremonie traten einige der bekanntesten Namen der Country-Musik-Szene auf, um Parton ihre Wertschätzung auszudrücken und ihre erfolgreichsten Hits zu interpretieren: Carrie Underwood sang Islands in the Stream, während Alison Krauss Solo Jolene und gemeinsam mit Shania Twain Coat of Many Colors darbot. Auch Reba McEntire und Reese Witherspoon waren als Rednerinnen anwesend.
Im Bereich der Gospelmusik wurde sie 2008 in die Gospel Music Hall of Fame aufgenommen und 2020 gewann sie, nachdem sie bereits mehrmals nominiert worden war, den Gospelpreis GMA Dove Award für das Video zu God Only Knows.<ref>Team Dolly: Dove Awards Archives. Abgerufen am 14. Juni 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Im Mai 2022 wurde Parton in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.<ref>Dolly Parton in die Rock & Roll Hall of Fame aufgenommen. In: spiegel.de. 4. Mai 2022, abgerufen am 4. Mai 2022.</ref> Der Rolling Stone listete Parton auf Rang 73 der 100 größten Sänger sowie auf Rang 31 der 100 größten Songwriter aller Zeiten.<ref>100 Greatest Singers of All Time. Rolling Stone, 2. Dezember 2010, abgerufen am 7. August 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>The 100 Greatest Songwriters of All Time. Rolling Stone, August 2015, abgerufen am 7. August 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Im November 2025 wurde sie mit dem Jean Hersholt Humanitarian Award ausgezeichnet, einem Ehrenoscar der Oscarverleihung 2026. Gesundheitsbedingt nahm sie ihn per Videobotschaft aus Nashville entgegen.<ref>Rachel DeSantis, Kirsty Hatcher: Dolly Parton Says She’s Been ‘Blessed More Than I Ever Dreamed Possible’ as She Receives Honorary Oscar at Governors Awards. In: people.com. 17. November 2025, abgerufen am 26. August 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Die Dolly-Parton-Statue befindet sich in Sevierville.
Diskografie[Bearbeiten]
Vorlage:Eingebundene Diskografie
Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]
Spielfilme
- 1980: Warum eigentlich … bringen wir den Chef nicht um? (Nine to Five)
- 1982: Das schönste Freudenhaus in Texas (The Best Little Whorehouse in Texas)
- 1984: Der Senkrechtstarter (Rhinestone)
- 1989: Magnolien aus Stahl (Steel Magnolias)
- 1992: Straight Talk – Sag’s offen, Shirlee! (Straight Talk)
- 1993: Die Beverly Hillbillies sind los! (The Beverly Hillbillies, Gastauftritt)
- 2005: Miss Undercover 2 – Fabelhaft und bewaffnet (Miss Congeniality 2: Armed and Fabulous, Gastauftritt)
- 2012: Joyful Noise
Konzertfilme
- 1983: Dolly in London
- 1985: Kenny & Dolly: Real Love
- 1996: Treasures
- 2003: Live and Well
- 2009: Live in London
Fernsehen
- 1968–1974: The Porter Wagoner Show (Fernsehshow)
- 1976–1977: Dolly! (Fernsehshow)
- 1984: Once Upon a Christmas (Fernsehfilm)
- 1986: Smoky Mountain Christmas (Fernsehfilm)
- 1987–1988: Dolly (Fernsehshow)
- 1990: Mann muss nicht sein (Designing Women, Fernsehserie, Gastauftritte in zwei Episoden)
- 1991: Wild Texas Wind (Fernsehfilm)
- 1996: Ein Engel auf Probe (Unlikely Angel, Fernsehfilm)
- 1999: Die Simpsons (10x12, Gastauftritt)
- 1999: Melodie der Leidenschaft (Blue Valley Songbird, Fernsehfilm)
- 2002: Frank McKlusky, C.I.
- 2005: Reba (Gastauftritt)
- 2006/2007/2010: Hannah Montana (Gastauftritte in vier Episoden)
- 2008: American Idol Staffel 7, Fernsehshow
- 2013: A Country Christmas Story (Fernsehfilm)
- 2019: Dolly Partons Herzensgeschichten (Dolly Parton’s Heartstrings, Fernsehserie, 8 Episoden für Netflix)
- 2019: Liebe im Weihnachtspark (Christmas at Dollywood, Fernsehfilm)
- 2020: Dolly Parton’s Christmas on the Square (Fernsehmusical)
- 2022: The Orville (3x8, Gastauftritt)
- 2022: Grace und Frankie (Fernsehserie 7x16)
Publikationen[Bearbeiten]
- Dolly. My Life and Other Unfinished Business, HarperCollins, 1994. (Autobiographie)
- mit Judith Sutton: Coat of Many Colors, HarperCollins, 1996. (illustriertes Kinderbuch)
- mit Heather Sheffield: I Am a Rainbow, Putnam Juvenile, 2009. (illustriertes Kinderbuch)
- Dream More. Celebrate the Dreamer in You, Riverhead Trade, 2012.
- mit James Patterson: Run, Rose, Run – Eine Nacht in Nashville, Blanvalet, 2022, ISBN 978-3-7645-0816-6. (Roman)
Weblinks[Bearbeiten]
- dollyparton.com
- Vorlage:IMDb/1
- Dolly Parton bei synchronkartei.de
- Dolly Parton and the Roots of Country Music, Library of Congress
- Chris Melzer, Jochen Leffers: Country-Göttin Dolly Parton: „Ich bin nicht dumm und nicht blond“. In: spiegel.de. 19. Juni 2026: „Wenn man den Regenbogen sehen will, muss man den Regen ertragen können.“
- Christian Kosfeld: 19.01.1946: Geburtstag der US-Sängerin Dolly Parton. (mp3-Audio; 14 MB; 14:45 Minuten) In: WDR-5-Sendung ZeitZeichen. 19. Januar 2026.
- Susi Weichselbaumer: Dolly Parton – Ikone und soziales Gewissen der USA. (mp3-Audio; 22 MB; 23:33 Minuten) In: Bayern-2-Sendung Radiowissen. 29. April 2026.
Einzelnachweise[Bearbeiten]
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Parton, Dolly |
| ALTERNATIVNAMEN | Parton, Dolly Rebecca (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanische Country-Sängerin, Songwriterin, Multiinstrumentalistin, Schauspielerin und Unternehmerin |
| GEBURTSDATUM | 19. Januar 1946 |
| GEBURTSORT | Pittman Center |
| STERBEDATUM | 25. August 2026 |
| STERBEORT | Nashville |
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- Dolly Parton
- Country-Musiker
- Gospel-Sänger
- Songwriter
- Grammy-Preisträger
- Mitglied der Rock and Roll Hall of Fame
- Mitglied der Grand Ole Opry
- Person als Namensgeber für einen Asteroiden
- US-Amerikaner
- Geboren 1946
- Gestorben 2026
- Frau
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