Domenik Reinboth
| Spielerinformationen | ||
|---|---|---|
| Geburtstag | 10. Januar 1983 (43 Jahre und 296 Tage) | |
| Geburtsort | Düsseldorf, Deutschland | |
| Vereine als Trainer | ||
| 2008–2009 | ||
| 2012–2015 | ||
| 2012–2014 | ||
| 2014–2015 | ||
| 2015–2021 | ||
| 2021–2022 | ||
| 2024–2025 | ||
| seit 2025 | ||
Domenik Reinboth (* 10. Januar 1983 in Düsseldorf)<ref name=":1" /> ist ein deutscher Basketballtrainer.
Laufbahn[Bearbeiten]
Reinboth spielte beim Garather SV, war Auswahlspieler des Westdeutschen Basketball-Verbands und ging als Jugendlicher zu Bayer Leverkusen. Er wurde in die deutsche Jugend-Nationalmannschaft berufen. Später spielte er im Nachwuchs von Brandt Hagen und nahm in der Saison 2000/01 unter Trainer Dirk Bauermann am Training von Hagens Bundesliga-Mannschaft teil. Im älteren Jugendbereich setzten ihm mehrere Verletzungen zu. Reinboth, der ein Studium im Fach Betriebswirtschaftslehre begann, wechselte 2007 den Studienort und ging nach Köln.<ref name=":0">#greentalk Folge 3: Domenik Reinboth, Team Ehingen Urspring. In: Team Ehingen Urspring auf spotify.com. Abgerufen am 21. Mai 2021.</ref> Er spielte beim TV Bensberg<ref>Neues Quintett beim Garather SV. In: Neue Ruhr/Rhein Zeitung. 19. Juni 2007, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 30. Januar 2017.</ref> und trainierte eine Jugendmannschaft. Er übernahm beim TV Bensberg in der Saison 2008/09 für ein Jahr das Traineramt bei der Herrenmannschaft in der 2. Regionalliga.<ref>Sven Winterschladen: Basketball-Regionalliga: Spielen auf Zeit. In: Kölner Stadt-Anzeiger. 4. September 2008 (archive.org [abgerufen am 30. Januar 2017]).</ref> Danach war er mehrere Jahre als Trainer im Jugendbereich von Bayer Leverkusen tätig<ref>Giants wollen Negativserie beenden. In: Bayer Leverkusen. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 30. Januar 2017; abgerufen am 30. Januar 2017.</ref> und zeitweilig ebenfalls für den Westdeutschen Basketball-Verband.<ref>Jörg Brachter: 99m: Lehrgangsbericht vom 3. März 2012 in Leverkusen. In: Westdeutscher Basketballverband. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 30. Januar 2017; abgerufen am 30. Januar 2017.</ref> Beruflich war Reinboth zunächst in einer Unternehmensberatung tätig, ehe er hauptamtlich Trainer wurde. Über die Betreuung des Juniorennationalspielers Felix Engel, einem ehemaligen Schüler der Urspringschule, dem Reinboth in Leverkusen in Einzeltrainingsstunden half, nach einer Verletzung wieder in Form zu kommen, kam er mit der Mannschaft Erdgas Ehingen/Urspringschule (später Team Ehingen Urspring) in Kontakt<ref name=":0" /> und übernahm dort 2012 unter Cheftrainer Ralph Junge den Posten des Co-Trainers der Herrenmannschaft in der 2. Bundesliga ProA sowie das Amt des Cheftrainers der U16-Jungenmannschaft der Urspringschule in der Jugend-Basketball-Bundesliga (JBBL). 2014 wurde Reinboth Cheftrainer von Ursprings U19-Mannschaft in der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (NBBL).
2015 wurde er zum Cheftrainer von Ehingen/Ursprings Herrenmannschaft befördert,<ref>Reinboth wird neuer Headcoach in Urspring. In: Basketball.de. 6. März 2015 (basketball.de [abgerufen am 30. Januar 2017]). Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Reinboth wird neuer Headcoach in Urspring ( vom 30. Januar 2017 im Internet Archive)</ref> die mittlerweile in die 2. Bundesliga ProB abgestiegen war. In seiner ersten Saison (2015/16) führte Reinboth die „Steeples“ zum ProB-Meistertitel und zum Wiederaufstieg in die zweithöchste Spielklasse, ProA. Nach diesem erfolgreichen Spieljahr wurde er von den Fans, Trainerkollegen und Mannschaftskapitänen der ProB-Vereine zum „Trainer der Saison“ gewählt.<ref>ProB Spieler, Coach, Team der Saison 15/16. In: 2. Basketball-Bundesliga. 21. Mai 2016, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 30. Januar 2017.</ref> Im Spieljahr 2017/18 verpasste er mit der Mannschaft den sportlichen Klassenverbleib in der 2. Bundesliga ProA,<ref>Ehingen steigt in die ProB ab. In: Südwest-Presse. 31. März 2018, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 12. März 2025.</ref> blieb aber dank des Rückzugs Kölns in der Liga.<ref>Basketball: ProA, ideale Liga für Steeples. In: Südwest-Presse. 25. Mai 2018, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 13. Dezember 2023.</ref> 2018/19 führte er Ehingen/Urspring als Tabellensiebter der Hauptrunde ins Viertelfinale, dort erfolgte das Ausscheiden gegen Heidelberg.<ref>Hauptrunde, PlayOffs 2018/2019. In: 2. Basketball-Bundesliga. Abgerufen am 21. Mai 2021.</ref> In der Saison 2019/20<ref>Hauptrunde, Saison 2019/20. In: 2. Basketball-Bundesliga. Abgerufen am 21. Mai 2021.</ref> und in der Saison 2020/20<ref>Hauptrunde, Saison 2020/21. In: 2. Basketball-Bundesliga. Abgerufen am 21. Mai 2021.</ref> wurde er mit der Mannschaft jeweils Letzter der 2. Bundesliga ProA, in beiden Fällen war jedoch die Abstiegsregelung wegen der COVID-19-Pandemie außer Kraft gesetzt worden. Im Frühling 2021 kam es mit auslaufendem Vertrag zur Trennung zwischen Reinboth und Ehingen/Urspring.<ref>Reinboth verlässt Team Ehingen Urspring. In: Schwäbischer Verlag. 5. Mai 2021, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 21. Mai 2021.</ref>
Im Juni 2021 gab Zweitligist Science City Jena Reinboths Verpflichtung bekannt, er erhielt einen Zweijahresvertrag mit Verlängerungsmöglichkeit für ein weiteres Jahr.<ref name=":1">Herzlich willkommen an Jenas Seitenlinie, Domenik Reinboth. In: 2. Basketball-Bundesliga. 11. Juni 2021, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 12. März 2025.</ref> Im Spieljahr 2021/22 erreichte er mit Jena das Halbfinale der 2. Bundesliga ProA.<ref>Basketball: Aufstiegstraum geplatzt - Medipolis Jena scheitert an Rostock. In: MDR. 12. Mai 2022, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 13. Dezember 2022.</ref> Mitte Dezember 2022 wurde Reinboth in Jena entlassen,<ref>Medipolis SC Jena stellt Headcoach Domenik Reinboth frei. In: Baskets Jena GmbH. 12. Dezember 2022, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 12. März 2025.</ref> nachdem die Mannschaft die vorherigen zwei Spiele verloren hatte sowie mit insgesamt sechs Siegen und fünf Niederlagen auf dem siebten Tabellenrang geführt wurde.<ref>Tabelle ProA. In: 2. Basketball-Bundesliga. Abgerufen am 13. Dezember 2022.</ref>
Im September 2023 trat er seinen Dienst als Sportlicher Leiter der Nachwuchsarbeit der Niners Chemnitz an.<ref>Neuer sportlicher Leiter. In: Niners Chemnitz. 5. September 2023, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 5. September 2023.</ref> Zur Saison 2024/25 wechselte Reinboth als Cheftrainer zum Bundesliga-Absteiger Tigers Tübingen.<ref>Frank Pleyer: Reinboth folgt auf Jansson als Trainer bei den Tigers Tübingen. In: Reutlinger General-Anzeiger. 31. Mai 2024, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 31. Mai 2024.</ref> Im März 2025 wurde er dort entlassen, die Tübinger Mannschaft hatte unter seiner Leitung 15 Zweitligaspiele gewonnen und zwölf verloren, belegte zum Zeitpunkt der Trennung den zehnten Tabellenrang und hatte von den zehn vorangegangenen Begegnungen sechs verloren.<ref>Tigers Tübingen trennen sich von Domenik Reinboth. In: 2. Basketball-Bundesliga. 11. März 2025, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 11. März 2025.</ref>
Im Sommer 2025 wurde er Trainer der zweiten Herrenmannschaft des Bundesligisten Rostock Seawolves.<ref>Christian Lüsch: Nachwuchs der Rostock Seawolves: Wenige Talente schaffen zu Profis. In: Ostsee-Zeitung. 15. Juni 2025, abgerufen am 22. Juni 2025.</ref>
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Reinboth, Domenik |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Basketballtrainer |
| GEBURTSDATUM | 10. Januar 1983 |
| GEBURTSORT | Düsseldorf |
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- Basketballtrainer (Medipolis SC Jena)
- Basketballtrainer (Westdeutscher Basketball-Verband)
- Basketballtrainer (TV Bensberg)
- Basketballtrainer (Team Ehingen Urspring)
- Deutscher
- Geboren 1983
- Mann
