Zum Inhalt springen

Dominique Rinderknecht

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:MissCH foto 10.JPG
Dominique Rinderknecht (2013)
Datei:MissCH foto 04.JPG
Rinderknecht bei der Wahl der Miss Schweiz 2013

Dominique Rinderknecht (* 14. Juli 1989) ist Miss Schweiz des Jahres 2013.

Leben[Bearbeiten]

Rinderknecht hat eine jüngere Schwester und eine Halbschwester. Ihre Mutter Helen und ihre Grossmutter waren früher ebenfalls als Models tätig. Der ehemalige BMX-Profi und Four-Cross-Weltmeister Roger Rinderknecht ist ihr Cousin.

Nach ihrer schulischen Ausbildung absolvierte Rinderknecht ein kurzes Praktikum bei der Avenir Suisse und war dort anschließend zwei Jahre als Teilzeitangestellte tätig. Von 2010 bis zu ihrem Bachelor-Abschluss 2013 in Publizistik<ref>Dominik Hug: Miss Schweiz ist jetzt Bachelorette. In: Blick.ch vom 7. Juli 2013.</ref> studierte sie an der Universität Zürich Publizistik und Kommunikation.<ref name="miss.ch">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Kandidatinnenporträt von Dominique Rinderknecht. (Memento vom 14. Oktober 2013 im Internet Archive) Auf der Website Miss Schweiz (www.miss.ch); abgerufen am 8. Juni 2013.</ref><ref name="Schweizer-Illustrierte-Rinderknechts">Katja Fischer: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Rinderknechts. Die Miss und der BMX-Champion sind verwandt. (Memento vom 15. Juni 2013 im Internet Archive) Auf: Schweizer Illustrierte online vom 10. Juni 2013; abgerufen am 12. Juni 2013.</ref>

Rinderknecht war ab Herbst 2016 mit dem Model Tamy Glauser liiert,<ref>Rafaela Roth, Salome Müller: «Männlich und weiblich verschwimmt, lebt damit!» In: Tages-Anzeiger. 19. Juli 2018, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 24. Mai 2019.</ref> im November 2020 gab das Paar die Trennung bekannt.<ref name="tagi">Dominique Rinderknecht und Tamy Glauser haben sich getrennt. In: Tages-Anzeiger, 3. November 2020.</ref> Seit 2021 ist Rinderknecht mit dem südafrikanischen Piloten und Musiker Drew Gage verlobt<ref>«Ich habe JA gesagt» - Dominique Rinderknecht hat sich verlobt. 27. Mai 2021, abgerufen am 13. Januar 2022.</ref><ref>Patricia Broder: So ist Dominique Rinderknechts neues Leben in Südafrika. 21. Dezember 2021, abgerufen am 13. Januar 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> und lebt in Kapstadt.

Miss Schweiz 2013[Bearbeiten]

Nach der Wahl 2011 war die Miss-Schweiz-Wahl aus dem Programm des Schweizer Fernsehens (SF), das die Veranstaltung seit mehreren Jahren live übertragen hatte, gestrichen worden.<ref>Schweizer Fernsehen will Miss Schweiz nicht mehr. Auf: NZZ online vom 30. September 2011; abgerufen am 12. Juni 2013.</ref> Die Wahl 2012 war daraufhin mangels Sponsoren ausgefallen, weswegen die Miss Schweiz 2011 (Alina Buchschacher) 21 Monate lang amtierte. Rinderknecht ist die erste Miss Schweiz, die den Titel in einem neuen, durch die Casting-Show Germany’s Next Topmodel inspirierten, Verfahren gewann. Die Veranstaltung wurde vom Privatsender Sat 1 (Schweiz) übertragen.<ref name="TZ">(mw/sda): Die neue Miss Schweiz heisst Dominique Rinderknecht. Auf: Tages-Anzeiger.ch/Newsnet vom 8. Juni 2013; abgerufen am 12. Juni 2013.</ref> Der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) zufolge versuchten die Verantwortlichen der Miss-Schweiz-Wahl, die zuvor «etwas angestaubte Wahl» wieder zum Medienereignis zu machen.<ref name="nzz">(sda): Miss Schweiz Wahl. Die Schweiz hat wieder eine Miss. Auf: Neue Zürcher Zeitung online vom 9. Juni 2013; abgerufen am 10. Juni 2013.</ref> Im Gegensatz zum früher üblichen Verfahren gab es auch einzelne Sonderpreise zu gewinnen. So gewann Rinderknecht bereits im Trainingscamp den Titel der «Miss Brain» für ihr Allgemeinwissen.<ref>Ramona Schweizer: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Miss Schweiz 2013. Kandidatin Dominique beweist Köpfchen. (Memento vom 11. Juni 2013 im Internet Archive) Auf: Schweizer Illustrierte online vom 13. Mai 2013; abgerufen am 9. Juni 2013.</ref>

Noch im gleichen Jahr nahm sie in Moskau an der Wahl zur Miss Universe teil.

Am 11. Oktober 2014 übergab sie den Titel an ihre Nachfolgerin Laetitia Guarino.

Rezeption[Bearbeiten]

Nachdem sich Teilnehmerinnen in früheren Jahren bei Fragen zur Schweizer Geschichte und Heimatkunde wiederholt blamiert hatten, kommentierte die NZZ die Wahl von Rinderknecht zur «Miss Brain», dass es für die Publizistik-Studentin und angehende Baccalaurea Dominique Rinderknecht sicher kein Problem sei, das Matterhorn und das Bundeshaus zu erkennen.<ref name="nzz" /> Der SonntagsBlick titelte mit für eine Misswahl eher ungewöhnlichen Aussagen Rinderknechts und sieht sie als Verkörperung einer modernen Schweiz.<ref name="blc">Miss Schweiz 2013. «One-Night-Stands finde ich okay». In: SonntagsBlick vom 8. Juni 2013; abgerufen am 8. Juni 2013.</ref> Der Kulturwissenschaftler Ralf Junkerjürgen spricht von einer leichten Provokation, die Rinderknecht für ein grosses Publikum interessant mache. Sie entspreche dem Schönheitsideal und signalisiere zugleich Selbstbestimmung und sei so eine spannende Mischung aus Anpassung und Abweichung.<ref>Linus Schöpfer: «Wir lesen hier einen doppeldeutigen Code». Interview mit dem Kulturwissenschaftler Ralf Junkerjürgen auf: Tages-Anzeiger.ch/Newsnet vom 10. Juni 2013; abgerufen am 12. Juni 2013.</ref> Rinderknecht war die erste Miss Schweiz mit Kurzhaarschnitt.<ref name="TZ" /><ref>Katja Fischer: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Miss Schweiz 2013. Liveticker: Die Krone geht an Dominique. (Memento vom 11. Juni 2013 im Internet Archive) Auf: Schweizer Illustrierte online vom 8. Juni 2013; abgerufen am 8. Juni 2013.</ref>

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Dominique Rinderknecht – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang 1976: Isabelle Fischbacher | 1977: Daniela Haeberli | 1978: Silvia von Arx | 1979: Barbara Mayer | 1980: Jeannette Linkenheil | 1981: Brigitte Voss | 1982/83: Lolita Morena | 1984: Silvia Affolter | 1985: Eveline Glanzmann | 1986/87: Renate Walther | 1988: Karina Berger | 1989/90: Catherine Mesot | 1991: Sandra Aegerter | 1992: Valérie Bovard | 1993: Patricia Faessler | 1994: Sarah Briguet | 1995: Stéphanie Berger | 1996: Melanie Winiger | 1997: Tanja Gutmann | 1998: Sonia Grandjean | 1999: Anita Buri | 2000: Mahara McKay | 2001: Jennifer Ann Gerber | 2002: Nadine Vinzens | 2003: Bianca Sissing | 2004: Fiona Hefti | 2005: Lauriane Gilliéron | 2006: Christa Rigozzi | 2007: Amanda Ammann | 2008: Whitney Toyloy | 2009: Linda Fäh | 2010:  Kerstin Cook | 2011: Alina Buchschacher | 2013: Dominique Rinderknecht | 2014: Laetitia Guarino | 2015: Lauriane Sallin | 2018: Jastina Doreen Riederer Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein