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Doris Kahane

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Doris Kahane (geboren am 24. Oktober 1920 in Berlin als Doris Machol; gestorben am 7. Oktober 1976 in Ost-Berlin<ref>Biographische Angaben. In: Kunst in der DDR. Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam, abgerufen am 31. Oktober 2019.</ref>) war eine deutsche bildende Künstlerin. Den Nationalsozialismus überlebte sie im Exil in Frankreich und war ab 1940 Mitglied der Résistance. Nach der Befreiung kehrte sie nach Ostberlin zurück und wirkte als Künstlerin der DDR. Neben Grafiken und Illustrationen schuf sie Porträts von Zeitgenossen. Einflussreich für ihren Stil war ihr Lehrer an der Kunsthochschule Weißensee Arno Mohr.

Leben[Bearbeiten]

Doris Kahane wurde als erstes von zwei Kindern des Ingenieurs Heinz Josef Machol und dessen Ehefrau Minna Mathilde Emilie Machol, geb. Grabowski,<ref name=":0">Landesarchiv Berlin; Berlin, Deutschland; Personenstandsregister Heiratsregister; Laufendenummer: 41;Urkunde Nr. 113</ref> geboren. Die Ehe wurde 1926 geschieden.<ref name=":0">Landesarchiv Berlin; Berlin, Deutschland; Personenstandsregister Heiratsregister; Laufendenummer: 41;Urkunde Nr. 113</ref> Ihr Großvater, Hermann Machol, war Schularzt von Pankow-Schönhausen.<ref name="MaxKahane">Max Kahane in: Inge Lammel ebd. S. 48 (s. Literatur)</ref> Sie ist die Großnichte von Victor Klemperer.<ref>Peter Jacobs: Victor Klemperer. Im Kern ein deutsches Gewächs. Eine Biographie, 3. Aufl., Aufbau Verlag, Berlin 2010, ISBN 978-3-7466-1655-1, S. 343</ref><ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Doris Kahane: Bildnis Victor Klemperer. Deutsche Fotothek (Memento vom 24. Juli 2016 im Internet Archive)</ref> Ihre Großmutter Hedwig Machol, geb. Klemperer, starb mit 21 Jahren an den Folgen der Geburt ihres Vaters Heinz.<ref>Klemperer, Victor: Curriculum Vitae. 1. Auflage. Band 1. Rütten & Loening, Berlin 1989, ISBN 3-352-00247-9, S. 52 ff.</ref><ref>Kreisarchiv des Landkreises Ostprignitz-Ruppin; Neuruppin, Deutschland; Personenstandsregister Landkreis Ostprignitz-Ruppin Urkunde Nr. 21</ref>

Ihre künstlerische Ausbildung begann sie an der angesehenen privaten Schule Reimann. Ihre Mutter emigrierte mit den Kindern 1933<ref>Walter Nowojski and Christian Löser, Herausgeber: Sonnabend früh 6 Oktober; Fußnoten 1. In: Klemperer Online: Tagebücher 1918–1959. De Gruyter Oldenbourg, 2019, abgerufen am 30. Dezember 2021.</ref> (oder 1936) aus dem nationalsozialistischen Deutschland.<ref>Helmut Diehl: Die Malerin Doris Kahane, s. Literatur, ebd. S. 54. Ebenso Max Kahane, S. 40. Nach einer anderen Quelle sei sie 1936 emigriert: Malerei in der DDR, 1945–1970, hrsg. Staatliche Galerie Moritzburg, Halle 1987, ISBN 3-86105-016-1</ref> Sie lebten auf Mallorca und in Barcelona, wo Doris Machol zur Schule ging, bevor sie nach Paris zogen.<ref>Helmut Diehl</ref><ref name="Thalmann" /> 1938 nahm sie ein Kunststudium an der Académie Julian auf, die 1939 geschlossen wurde.<ref name="Bildatlas">Doris Kahane. Verbundprojekt Bildatlas Kunst in der DDR, abgerufen am 23. Juli 2016.</ref> Mit Beginn des Zweiten Weltkriegs galt sie in Frankreich, da sie Deutsche war, als étranger indésirable (unerwünschter Ausländer) und wurde 1940 in ein Internierungslager in Südfrankreich gebracht, von wo es ihr gelang zu entkommen. Sie lebte fortan illegal und konnte sich mit kleinen Auftragsarbeiten für Zeichnungen und Malereien durchschlagen.<ref name="MaxKahane" /> In Cassis und Marseille fand sie Anschluss an ein Milieu anderer bildender Künstler, über die sie in Kontakt mit der Résistance kam.<ref>Ulla Plener (Hrsg.): Frauen aus Deutschland in der französischen Résistance. Eine Dokumentation. Edition Bodoni, Berlin 2005, ISBN 3-929390-90-6, S. 284</ref> Sie trat der kommunistischen Travail allemand bei, deren Nachfolgeorganisation ab 1943 das Comité „Allemagne libre“ pour l’Ouest der Freien Deutschen Bewegung war, und beteiligte sich an der antifaschistischen Propaganda gegen die deutsche Besatzungsarmee.<ref>Gottfried Hamacher: Gegen Hitler. Deutsche in der Résistance, in den Streitkräften der Antihitlerkoalition und der Bewegung »Freies Deutschland«, Kurzbiografien. Karl Dietz Verlag Berlin 2005, ISBN 3-320-02941-X, S. 92</ref> Sie gehörte zu den wenigen deutschsprachigen Künstlern im Untergrund, die in die Résistance gingen und neben anderen Aufgaben auch Flugblätter illustrierten und zum Fälschen von Dokumenten beitrugen.<ref>Hélène Roussel: German-speaking Artists in Parisian Exile, in: Ines Rotermund-Reynard (Hrsg.): Echoes of Exile. Moscow Archives and the Arts in Paris 1933–1945, de Gruyter, Berlin 2015, ISBN 978-3-11-029058-5, S. 25</ref> 1944 wurde sie von der NS-Sicherheitspolizei in Marseille verhaftet und in dem Sammellager Drancy interniert, bis es am 18. August 1944 befreit wurde.<ref>Rita Thalmann: Jewish Women exiled in France After 1933. In: Sibylle Quack (Hrsg.): Between Sorrow and Strength. Women Refugees of the Nazi Period, Cambridge University Press, 2002, ISBN 978-0-521-52285-4, S. 56</ref>

Datei:Friedhof der Dorotheenstädt. und Friedrichwerderschen Gemeinden Dorotheenstädt. Friedhof Okt.2016 - 2.jpg
Grabstätte auf dem Friedhof der Dorotheenstädtischen und Friedrichswerderschen Gemeinden

Sie kam im Oktober 1945 als überzeugte Kommunistin nach Ost-Berlin zurück.<ref>Juden in Berlin, Band 2, S. 143 [1]</ref> In der DDR wurde sie als „politisch und rassisch“ Verfolgte des Naziregimes (VdN) eingestuft.<ref>Anetta Kahane: Ich sehe was, was du nicht siehst, Berlin 2004, S. 36.
Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Kahane, Doris geb. Machol. (Memento vom 12. Juli 2019 im Internet Archive) In: Versorgungsliste der VdN, Findbuch des Landesarchivs Berlin, Berlin 2006, ISBN 978-0-19-927626-4, S. 136</ref> Sie heiratete den Journalisten Max Kahane. Gemeinsam hatten sie drei Kinder, einen 1948 geborenen Sohn, Peter Kahane und die 1954 geborene Tochter Anetta Kahane. In den ersten Jahren nahmen sie Haushalt und Kindererziehung in Anspruch. Von 1951 bis 1955 studierte sie an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee.<ref name="Bildatlas" /> Sie arbeitete als freie Künstlerin,<ref name="MaxKahane" /> an der Karl-Marx-Allee hatte sie ein eigenes Atelier.

Die Familie zog 1957 für drei Jahre nach Neu-Delhi, wo Max Kahane als Auslandskorrespondent für Zeitungen der DDR tätig war. Zweimal reiste sie als Dolmetscherin nach Vietnam. 1962/1963 verbrachte sie neun Monate mit ihrem Mann und ihrer Tochter in Brasilien. Als eine Vertreterin der „Kulturschaffenden“ der DDR hielt sie sich in den 1960er und 70er Jahren mehrmals auch in anderen Ländern Lateinamerikas auf. Bis zu ihrem Tod mit 55 Jahren lebte sie mit ihrer Familie in Berlin-Pankow.<ref name="MaxKahane" /><ref>Veröffentlichungen der Historischen Kommission zu Berlin, Band 69, Historische Kommission Berlin, West, Walter de Gruyter, 1987, S. 76 [2]</ref> Sie wurde auf dem Friedhof der Dorotheenstädtischen und Friedrichswerderschen Gemeinden in Berlin-Mitte beigesetzt.<ref>Klaus Nerger: Das Grab von Doris Kahane. In: knerger.de. Abgerufen am 13. Dezember 2022.</ref>

Werk[Bearbeiten]

Doris Kahane malte, war als Grafikerin sowie Keramikerin tätig, illustrierte Bücher mit Holzschnitten und gestaltete Plakate.<ref>Theresa Pfeifer: Glückliche Rettung vor dem Mülleimer. Mitteldeutsche Zeitung, 31. Mai 2006, abgerufen am 13. August 2016 (Ausstellung im Haus der Geschichte Wittenberg).</ref>

Ihre Eindrücke von allen Stadien des Emigrantendaseins und im Lager Drancy hielt sie in Skizzen fest, die sie später ausarbeitete.<ref name="MaxKahane" /> Es entstanden eine Serie von Zeichnungen mit dem Titel Menschen im Lager sowie Studien von Kindern, die gleich nach ihrer Ankunft im Lager von den Eltern getrennt wurden,<ref>Alex Rühle: Missbrauchte Moderne, Süddeutsche Zeitung, 18. Oktober 2019</ref> wie die Zeichnung Abtransport jüdischer Kinder nach Auschwitz, Drancy 1944.<ref name="MaxKahane" /> Ihre Bilder mit Bezug zu dieser Zeit zeugten, so Rita Thalmann, von ihrem intensiven Leiden, das möglicherweise zu ihrem frühen Tod beigetragen habe.<ref name="Thalmann">Rita Thalmann: Jewish Women exiled in France After 1933. In: Sibylle Quack (Hrsg.): Between Sorrow and Strength. Women Refugees of the Nazi Period, Cambridge University Press, 2002, ISBN 978-0-521-52285-4, S. 55–56</ref>

Zwischen 1960 und 1970 förderte die DDR-Führung den Austausch zwischen Künstlern und Intellektuellen der DDR und denen Lateinamerikas, der neben kulturellen und kulturpolitischen Interessen vor allem ideologischen Zielsetzungen diente. Doris Kahane zählte zu denjenigen Künstlern, die das Ausland bereisen durften und die Möglichkeit erhielten sich über einen längeren Zeitraum in einem lateinamerikanischen Land weiterzubilden.<ref>Kenzler ebd., S. 252</ref> Berichte von diesen Reisen mussten beim Ministerium für Kultur vorgelegt werden. Sie unternahm ausgedehnte Studienreisen nach Chile, Ecuador, Kuba und Argentinien. Im Verlauf ihrer Kuba-Reise von 1966 schuf sie das Ölgemälde Kubanische Studentin (Nancy), ein Porträt der kubanischen Künstlerin Nancy Torres.<ref>im Privatbesitz von Max Kahane, in: Kenzler ebd. S. 231</ref> Die Landschaft Kubas inspirierte ostdeutsche Künstler wie Doris Kahane, Lea Grundig oder Gerhard Kettner zu „sinnlichen Kompositionen“. Noch zwei Jahre vor ihrem Tod malte Kahane das Pastell Roter See (Moa Moa).<ref>Im Besitz von Max Kahane, in: Kenzler, ebd., S. 226</ref> In Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Kultur und dem Verband Bildender Künstler der DDR veranstaltete die Universidad de Chile 1967 in ihrem großen Ausstellungssaal eine „repräsentative Grafikausstellung der DDR“ mit hundert Blättern, die überwiegend aus Arbeiten von Kahane bestand. Die Ausstellung wurde bis Ende desselben Jahres in Montevideo (Uruguay) sowie Rio de Janeiro (Brasilien) gezeigt und von Doris Kahane mit Vorträgen begleitet. Ihre Aufgabe war es, Beziehungen zu den lateinamerikanischen Verbänden auszubauen und zu festigen.<ref>Marcus Kenzler: Der Blick in die andere Welt. Einflüsse Lateinamerikas auf die Bildende Kunst der DDR, Teilband 1, Lit Verlag, Berlin/Münster 2012, ISBN 978-3-643-11025-1, S. 140, 254</ref> Sie gehörte mit Wolfgang Frankenstein zu den wenigen Künstlern, die Chile unter der Präsidentschaft Salvador Allendes 1971 auf einer kulturpolitischen Reise besuchten.

Zu den Zeitgenossen und Weggefährten, die sie porträtierte, gehören u. a. Viktor Klemperer und seine Frau Eva,<ref>Christian Borchert u. a. (Hrsg.): Victor Klemperer. Ein Leben in Bildern, Aufbau-Verlag, Berlin 1999, ISBN 978-3-351-02399-7, S. 173, 196</ref> Anna Seghers, Ludwig Renn, Greta Kuckhoff<ref name="MaxKahane" />, Wilhelmine Schirmer-Pröscher. Ihr Bildnis Hermann Kants wurde 1969 in einer Publikation des Verbands der Bildenden Künstler der DDR als „gelungene Mischung aus Repräsentanz und Intimität“ gelobt.<ref>Unsere Kunst im Spiegel der Kritik, hrsg. vom Verb. Bildender Künstler Deutschlands, Henschel Verlag, Berlin 1969, S. 98</ref>

Doris Kahane war Mitglied des Verbands Bildender Künstler der DDR. Sie hatte in der DDR und im Ausland eine bedeutende Zahl von Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen, u. a. von 1962 bis 1978 in Dresden an der Fünften und VI. Deutsche Kunstausstellung und der VII. und VIII. Kunstausstellung der DDR. Bilder Doris Kahanes befinden sich u. a. im Kunstarchiv Beeskow,<ref name="Bildatlas" /> weitere Werke im Archiv der Akademie der Künste und im Privatbesitz ihrer Familie.

Fotografische Darstellung Doris Kahanes[Bearbeiten]

Werkbeispiele[Bearbeiten]

Tafelbilder[Bearbeiten]

Druckgrafik[Bearbeiten]

  • Indische Tage (zwei Holzschnitte, um 1962)<ref>Rudolph Kramer (Fotograf); Doris Kahane: Aus dem Zyklus "Indische Tage" (2 Blätter). 1962, abgerufen am 19. Dezember 2021.</ref>
  • Anna Seghers (Lithografie, um 1969)<ref>Manfred Thonig (Fotograf); Doris Kahane: Anna Sehgers. 1969, abgerufen am 19. Dezember 2021.</ref>
  • Greta Kuckhoff (Radierung, o. J.; u. a. im Kunstarchiv Beeskow)
  • Prof. Steenbeck (Lithografie, 1971)<ref>Gundula Balitzki (Fotograf); Doris Kahane: Prof. Steenbeck (Physiker). 1971, abgerufen am 19. Dezember 2021.</ref>
  • Wir klagen an (um 1965)<ref>Doris Kahane: Wir klagen an. Abgerufen am 19. Dezember 2021.</ref>
  • In Vietnam gibt es Kinder (Farblithografie, 50 × 36 cm; 1972)<ref>Rous André; Doris Kahane: In Vietnam gibt es Kinder. 1972, abgerufen am 19. Dezember 2021.</ref>

Buchillustrationen[Bearbeiten]

  • Nasim Hikmet: Gedichte. Verlag Volk und Welt, Berlin, 1959 (mit Reproduktionen von neun Holzschnitten)
  • Satyanarayan Sinha: Munna und Munni. Alfred Holz Verlag, Berlin, 1966

Publizierte Essays[Bearbeiten]

Postume Ausstellungen (unvollständig)[Bearbeiten]

Einzelausstellungen
  • 1977: Berlin, Kleine Galerie Pankow ("Doris Kahane. Aquarelle – Zeichnungen – Grafik.")
  • 1977: Berlin, Galerie im Turm ("Doris Kahane. Malerei, Grafik. Gedenkausstellung.")
Gruppenausstellungen<ref>Doris Kahane, Group Exhibitions, in: Artfacts</ref>
  • 2021: Berlin, Schloss Biesdorf ("Zeitumstellung/Time Change")
  • 2025: Berlin, Schloss Biesdorf ("Worin unsere Stärke besteht - to be continued")

Literatur[Bearbeiten]

  • Kahane, Doris. In: Hans Vollmer (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler des XX. Jahrhunderts. Band 6, Nachträge H–Z. E. A. Seemann, Leipzig 1962, S. Vorlage:VonBis (Textarchiv – Internet Archive – Leseprobe).
  • Kahane, Doris. In: Dietmar Eisold (Hrsg.): Lexikon Künstler der DDR. Verlag Neues Leben, Berlin 2010, ISBN 978-3-355-01761-9, S. 414–415
  • Ulla Heise: Kahane, Doris. In: Allgemeines Künstlerlexikon. Die Bildenden Künstler aller Zeiten und Völker (AKL). Band 79, De Gruyter, Berlin 2013, ISBN 978-3-11-023184-7, S. 106.
  • Helmut Diehl: Die Malerin Doris Kahane (mit Abbildungen der Werke Büffelchen, Junges Mädchen, Annettchen träumt (farbig), Vom Ich zum Wir, Vietnamesische Mutter, Indische Bäuerin). In: Das Magazin, Heft 07/1961, S. 54–56.
  • Edith Krull: Zwischen Sinnbild und Naturform. Zum Schaffen der Malerin und Grafikerin Doris Kahane. In: Bildende Kunst, Berlin 1967, S. 151–154.
  • Doris Kahane – eine Künstlerin im Lager Drancy. Aufgeschrieben von ihrem Ehemann Max Kahane, 1993. In: Inge Lammel (Hrsg.): Jüdische Lebenswege. Ein kulturhistorischer Streifzug durch Pankow und Niederschönhausen. überarbeitete und erweiterte Neuausgabe, Hentrich & Hentrich, Berlin 2007, ISBN 978-3-938485-53-8, S. 48–49.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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