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Doris Kunz

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Doris Helga Kunz (* 1974 in Erlangen) ist eine deutsche Chemikerin und Professorin.

Ausbildung und Werdegang[Bearbeiten]

Nach ihrem Abitur am Ehrenbürg-Gymnasium in Forchheim studierte Doris Kunz von 1993 bis 1997 Chemie an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster und promovierte dort bis zum Jahr 2000.<ref name=":0">Prof. Dr. Doris Kunz | Universität Tübingen. Universität Tübingen, abgerufen am 25. August 2026.</ref> Sie schloss mit der Schrift Aminosäurefunktionalisierte Cyclopentadienyl-(Gruppe 4) und (Gruppe 8)-Metallkomplexe: Darstellung und Reaktivität ab.<ref name=":0" /> Im Anschluss arbeitete sie als Postdoc zwei Jahre lang an der Yale University und habilitierte sich bis 2008 am Institut für organische Chemie der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg.<ref name=":0" />

Anschließend hatte die Wissenschaftlerin verschiedene Dozenturen an der Universität Stuttgart, der Universität Heidelberg und der Universität von Burgund in Dijon.<ref name=":0" />

Seit 2009 hat sie eine Professur für Anorganische Chemie an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Eberhard Karls Universität in Tübingen inne.<ref name=":0" />

Forschungsgebiete[Bearbeiten]

Die Forschungsschwerpunkte der Arbeitsgruppe Kunz umfassen die Chemie von mehrzähnigen N-heterocyclischen Carben-Liganden sowie Mono- und Dipyrido Carbene. Auch die Entwicklung neuer Synthesewege von N-heterocyclischen Carbenen gehört zu den Forschungsinteressen der Arbeitsgruppe. Außerdem forscht Kunz an der Synthese ionischer Liganden und deren Einsatz in der Katalyse chemischer Reaktionen.<ref name=":0" />

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Literatur (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Methodische Aspekte zur Rekonstruktion prähistorischer Besiedlungsmuster. Landschaftsgenese vom Ende des Neolithikums bis zur Eisenzeit im Gebiet des südlichen Oberrheins. In: Freiburger Archäologische Studien 5, Rahden/Westfalen 2007.
  • Highly Ylidic Imidazoline-Based Fulvenes as Suitable Precursors for the Synthesis of Imidazolium-Substituted Metallocenes. In: Chemistry – A European Journal. Band 14, Ausgabe 35, S. 10909–10914, 8. Dezember 2008, DOI: 10.1002/chem.200801956.
  • Das Neolithikum in Flintbek, Kr. Rendsburg-Eckernförde, Schleswig-Holstein. Eine feinchronologische Studie zur Besiedlungsgeschichte anhand von Gräbern. In: Frühe Monumentalität und soziale Differenzierung 20, Bonn 2022.
  • D. Hofmann, D. Mischka und S. Scharl (Hrsg.): The eve of destruction? Local groups and large-scale networks during the late fourth and early third millenium BC in central Europe, Leiden 2025, DOI: 10.59641/qq545tc.
  • mit J. Kneisel, M. Furhol et al. (Hrsg.): A haunting spectre. Archaeological studies of social organisation, economic practice, and inequality. A Festschrift for Johannes Müller on the occasion of his 65th birthday. In: Universitätsforschungen zur Prähistorischen Archäologie 413, Bonn 2025.
  • mit Z. Golec Mírova, M. Golec et al.: Amber workshops in Central Europe during the Early Iron Age. Technology, chemical analyses, and Amber Roads. In: Journal of Archaeologigal Science 191106569, 2026. DOI: 10.1016/j.jas.2026.106569.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references /> Vorlage:Hinweisbaustein