Dorit Stenke
Dorit Stenke (* 11. September 1960 in Hamburg) ist eine deutsche Politikerin (CDU). Seit 2025 ist sie Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur von Schleswig-Holstein. Zuvor war sie ebendort von 2017 bis 2025 Staatssekretärin.
Werdegang[Bearbeiten]
Dorit Stenke legte im Jahre 1980 das Abitur in Bergisch Gladbach ab. Darauf studierte sie bis 1986 Erziehungswissenschaft, Soziologie und Psychologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Dort war sie zudem Mitbegründerin und Leiterin des Interdisziplinären Arbeitskreises Frauenforschung.
Nach dem Abschluss des Studiums blieb Stenke als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz. 1993 wechselte sie an die Technische Universität Dresden und führte dort den BLK-Modellversuch „Die Mittelschule im Freistaat Sachsen“ durch. Im Jahre 1997 beendete sie ihre Arbeit an der TU Dresden zugunsten des Sächsischen Staatsministerium für Kultus als Referentin. Dort blieb sie bis 2001 und wurde in diesem Jahre stellvertretende Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Bildungsverwaltung.
Von 2001 bis 2003 war sie stellvertretende Direktorin der Sächsischen Akademie für Lehrerfortbildung in Meißen und kehrte von 2003 bis 2006 als Geschäftsführerin des Aufbaustabes der Sächsischen Evaluationsagentur nach Dresden zurück. Dort entwickelte sie Verfahren zur externen Evaluation von Schulen im Freistaat Sachsen. 2004 wurde sie an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz mit der Dissertation Transformation von Schulsystemen am Beispiel des Freistaates Sachsen promoviert.<ref>Dorit Stenke: Transformation von Schulsystemen am Beispiel des Freistaates Sachsen. Diss., Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, Fachbereich Philosophie/Pädagogik, 2004. 2006, abgerufen am 7. Juli 2025.</ref> Von 2007 bis 2016 war sie im Sächsischen Bildungsinstitut Abteilungsleiterin in Radebeul.<ref name=":1">Dorit Stenke: Werdegang von Dorit Stenke. Ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 22. Februar 2018. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive) ( Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.)</ref>
Zum April 2016 wurde Dorit Stenke als Direktorin des Sächsischen Bildungsinstituts von Angela Bachmann abgelöst und kam als Abteilungsleiterin für berufliche Bildung, Qualität und IT in das Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein, welches damals noch von Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) geleitet wurde, nach Norddeutschland zurück.<ref name=":1" /><ref>Leitungswechsel am Sächsischen Bildungsinstitut. In: SMK-Blog. 24. März 2016 (sachsen.de [abgerufen am 22. Februar 2018]).</ref> Am 28. Juni 2017 wurde sie dann von Bildungsministerin Karin Prien (CDU) zur Staatssekretärin für Bildung in das erste Kabinett von Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) berufen.<ref name=":0" /> Dieses Amt hatte sie seit dem 29. Juni 2022 auch im Kabinett Günther II inne. Seit dem 10. Oktober 2017 vertritt sie das Land Schleswig-Holstein im ZDF-Fernsehrat.<ref>ZDF-Fernsehratsmitglieder auf zdf.de, abgerufen am 3. Dezember 2025.</ref> Am 7. Mai 2025 wurde Stenke als Nachfolger von Prien, die in das Bundeskabinett wechselte, zur Bildungsministerin ernannt.<ref name=":0">Staatssekretärin Dr. Dorit Stenke. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 22. Februar 2018; abgerufen am 22. Februar 2018. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref><ref>Neue Bildungsministerin: Staatssekretärin Stenke folgt auf Prien. NDR, 7. Mai 2025, abgerufen am 7. Mai 2025 (deutsch).</ref><ref>Neue Bildungsministerin: Staatssekretärin Dorit Stenke folgt auf Karin Prien. NDR, 7. Mai 2025, abgerufen am 7. Mai 2025.</ref>
Politische Ansichten[Bearbeiten]
Dorit Stenke ist Mitglied der CDU.<ref>Dorit Stenke: Was Sie über die neue Bildungsministerin wissen müssen. In: ndr.de. 7. Mai 2025, abgerufen am 8. Mai 2025.</ref>
Nach eigenen Angaben sind ihr Bürgerrechte und soziales Handeln, Katastrophenhilfe und Kultur besonders wichtig.<ref name=":1" /> Dabei sieht sie zur Sicherung der Qualität an Schulen eine externe Evaluationsorganisation für wirksam an, auch wenn diese nur in beratender Funktion tätig sind.<ref>Schulinspektionen - Ganz ohne Druck scheint es nicht zu gehen. In: Deutschlandfunk. (deutschlandfunk.de [abgerufen am 22. Februar 2018]).</ref>
Einzelnachweise[Bearbeiten]
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Wilhelm Kuklinski | Rudolf Katz | Wilhelm Siegel | Paul Pagel | Helmut Lemke | Edo Osterloh | Claus-Joachim von Heydebreck | Kurt Hannemann | Walter Braun | Peter Bendixen | Eva Rühmkorf | Marianne Tidick | Gisela Böhrk | Ute Erdsiek-Rave | Jörn Biel | Ekkehard Klug | Waltraud Wende | Britta Ernst | Karin Prien | Dorit Stenke
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Ministerpräsident: Daniel Günther (Stellvertreterin: Aminata Touré)
Landesminister: Kerstin von der Decken (Justiz) | Dorit Stenke (Bildung) | Magdalena Finke (Inneres) | Tobias Goldschmidt (Umwelt) | Silke Schneider (Finanzen) | Claus Ruhe Madsen (Wirtschaft) | Aminata Touré (Soziales) | Cornelia Schmachtenberg (Landwirtschaft) | Dirk Schrödter (Staatskanzlei)
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Andreas Jung (Baden-Württemberg) | Anna Stolz (Bayern) | Katharina Günther-Wünsch (Berlin) | Gordon Hoffmann (Brandenburg) | Mark Rackles (Bremen) | Ksenija Bekeris (Hamburg) | Armin Schwarz (Hessen) | Simone Oldenburg (Mecklenburg-Vorpommern) | Julia Willie Hamburg (Niedersachsen) | Dorothee Feller (Nordrhein-Westfalen) | Ute Eiling-Hütig (Rheinland-Pfalz) | Christine Streichert-Clivot (Saarland) | Conrad Clemens (Sachsen) | Jan Riedel (Sachsen-Anhalt) | Dorit Stenke (Schleswig-Holstein) | Christian Tischner (Thüringen) Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Stenke, Dorit |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Politikerin (CDU) |
| GEBURTSDATUM | 11. September 1960 |
| GEBURTSORT | Hamburg |
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