Dossenberger-Gymnasium
| Dossenberger-Gymnasium | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Schulform | Gymnasium | |||||
| Schulnummer | 0107 | |||||
| Gründung | 1900 | |||||
| Adresse | Am südlichen Burgfrieden 4 | |||||
| Ort | Günzburg | |||||
| Land | Bayern | |||||
| Staat | Deutschland | |||||
| Koordinaten | 48° 26′ 52″ N, 10° 17′ 4″ O
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| Träger | Landkreis Günzburg | |||||
| Schüler | 853 (Schuljahr 2025/2026)<ref name="Schuldatenbank"/> | |||||
| Lehrkräfte | 64 hauptamtliche (Schuljahr 2025/2026)<ref name="Schuldatenbank">Dossenberger-Gymnasium in der Schuldatenbank des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und KultusVorlage:Abrufdatum</ref> | |||||
| Leitung | Peter Lang<ref>Direktoratsteam. Dossenberger-Gymnasium, abgerufen am 31. Juli 2025.</ref> | |||||
| Website | dossenberger.de | |||||
Das Dossenberger-Gymnasium ist ein Gymnasium im bayerisch-schwäbischen Günzburg.
Schulprofil[Bearbeiten]
Im Schuljahr 2025/2026 hatte die Schule 64 hauptamtliche Lehrer und 853 Schüler. Sie bietet ab der Jahrgangsstufe 8 eine sprachliche und eine naturwissenschaftlich-technologische Ausbildungsrichtung an.<ref name="Schuldatenbank"/> Sie ist eine Europaschule und eine offene Ganztagsschule mit einem bilingualen Angebot.<ref name ="Schulprofil">Schulprofil. Dossenberger-Gymnasium Günzburg, abgerufen am 30. Juli 2025.</ref> In der Unterstufe verfügt das Gymnasium über Chor-, Bläser- und Streicherklassen. Es ist eine Umweltschule in Europa<ref>Umweltschule. Dossenberger-Gymnasium Günzburg, abgerufen am 30. Juli 2025.</ref>, eine Fairtrade-Schule<ref>Unser Fairtrade-Kompass für das Dossenberger-Gymnasium. (Pdf) In: dossenberger.de. Abgerufen am 30. Juli 2025.</ref> und nimmt am Schüleraustauschprogramm Erasmus+<ref>Erasmus+ Projekt 2019-2022. Dossenberger-Gymnasium Günzburg, abgerufen am 30. Juli 2025.</ref> teil.
Geschichte[Bearbeiten]
Das Gymnasium wurde 1900 gegründet und bezog seinen ersten Schulbau in der ehemaligen Österreichischen Kaserne, die nach Plänen von Joseph Dossenberger errichtet worden war, nach dem die Schule benannt ist. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Schule als Humanistisches Gymnasium für Jungen und Mädchen neu gegründet. 1969 erfolgte der Umzug in das neuerrichtete Schulgebäude „Am südlichen Burgfrieden“ und ein Jahr später wurde es in Dossenberger-Gymnasium umbenannt.<ref>Schulgeschichte. In: dossenberger.de. Abgerufen am 30. Juli 2025.</ref>
Sanierung und Erweiterung[Bearbeiten]
Das Gymnasium wurde von 2018 bis 2024 generalsaniert und erweitert.<ref>Das neue „Dossi“ in Günzburg: Nach dem Kraftakt gibt es endlich den Festakt. 6. Juli 2024, abgerufen am 30. Juli 2025.</ref>
Ehemalige[Bearbeiten]
Lehrer[Bearbeiten]
- Karl Theodor Engelhardt (1926–1988), Lehrer am Gymnasium ab 1951; später Landtagsabgeordneter
Schüler[Bearbeiten]
- Johannes Nörr (1886–1974), Veterinärmediziner
- Ernst Geyer (1888–1949), Jurist
- Ludwig Thoma (1890–1972), Politiker
- Lucius Roth OSB (1890–1950), katholischer Ordensgeistlicher und Märtyrer
- Adolf Kratzer (1893–1983), Physiker
- Franz Nagel (1907–1976), Maler und Grafiker
- Josef Mengele (1911–1979), NS-Kriegsverbrecher und Mediziner
- Otto Meyer (1926–2014), Landtagsabgeordneter und Staatssekretär
- Hermann Graml (1928–2019), Historiker und Publizist
- Karl Kling (1928–2021), Politiker
- Bernd Grose (1933–2019), Architekt und Hochschullehrer
- Franz Schick (1936–2022), Landtagsabgeordneter und Landrat des Landkreises Neu-Ulm
- Gerd Motzke (* 1941), Jurist
- Hubert Weiger (* 1947), Naturschützer
- Alfred Sauter (* 1950), Jurist und Politiker, ehemaliger bayerischer Justizminister
- Diana Damrau (* 1971), Sängerin
- Philipp Riederle (* 1994), Podcaster, Autor und Unternehmensberater
- Franziska Jaser (* 1996), Fußballspielerin
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />