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EC Peiting

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EC Peiting
EC Peiting
Größte Erfolge

Süddeutscher Meister 1982
Deutscher Oberliga-Meister<ref>https://www.hockeyarchives.info/Allemagne1974.htm</ref> 1974
Meister Oberliga-Süd 2012, 2013, 2019
Deutscher Juniorenmeister 2011, 2014
Meister Regionalliga Süd/3. Liga 1973
Deutscher Regionalliga-Meister 1993

Vereinsinformationen
Geschichte TSV Peiting Abteilung Eislauf (1952–1967)
TSV Peiting Abteilung Eissport (1968–1972)
EC Peiting im TSV (seit 1973)
Standort Peiting
Stammverein TSV Peiting
Vereinsfarben blau, weiß, rot
Liga Eishockey-Oberliga
Spielstätte Eissporthalle Peiting
Kapazität 2.500 Plätze
Geschäftsführer Peter Gast
Cheftrainer John Sicinski
Kapitän Vakant
Saison 2025/26 7. Platz OL–Süd / Pre-PO

Der EC Peiting ist die Eishockeyabteilung des Turn- und Sportvereins Peiting aus dem oberbayerischen Markt Peiting. Der offizielle Vereinsname lautet Eissportclub Peiting im Turn- und Sportverein e. V.

Geschichte[Bearbeiten]

Lange vor der Gründung des TSV Peiting wurde in Peiting Eishockey gespielt. Am 4. Februar 1934 fand das erste Spiel einer Eishockeymannschaft gegen eine Auswahl aus dem benachbarten Lechbruck statt. Dennoch dauerte es bis zum Jahr 1952, bis sich der EC im Turn- und Sportverein Peiting gründete. Die Spielstätte war zunächst ein örtliches Freibad, welches im Winter in eine Eisbahn umgewandelt wurde, sowie später eine Eiswiese, beziehungsweise ein öffentlicher Platz. Vergleiche mit anderen Mannschaften waren durchgehend freundschaftlicher Natur und nach einer vierjährigen Pause – 1960 kam der Eissport in Peiting kurzzeitig zum Erliegen – stellte die Gemeinde dem Verein eine neue Sportstätte zur Verfügung.<ref name="ecp">ecpeiting.de: EC Peiting History, Zugriff am 17. Januar 2013</ref>

Am 22. Oktober 1966 wurden schließlich die Strukturen für einen regelmäßigen Spielbetrieb geschaffen, indem sich innerhalb des TSV ein organisierter Eissportclub organisierte. Am 11. Januar 1967 erfolgte das erste Freundschaftsspiel gegen den TSV Hohenpeißenberg und die darauf folgende Saison erfolgte die erstmalige Teilnahme am Spielbetrieb der Kreisklasse 6. Bereits eine Spielzeit später erfolgte der Aufstieg in die Landesliga und nach der Einführung einer eingleisigen Oberliga rückte der TSV 1970 in die Natureis-Bayernliga auf. Diese Spielzeit war gleichzeitig auch die letzte im Natureisstadion, da seit Dezember 1967 ein Kunsteisstadion gebaut wurde und dieses am 25. November 1972 eingeweiht wurde. Durch die neue Spielstätte trat die Mannschaft erstmals in der Regionalliga an. Erster Gegner im Kunsteisstadion war der EV Landsberg, der mit 3:2 gegen die Peitinger die Oberhand behielt.<ref name="ecp" />

Aufgrund erheblicher Umstrukturierungen im deutschen Eishockey und einem reformierten Ligenbetrieb wurde im Sommer 1973 die Eishockeyabteilung in den EC Peiting im TSV Peiting ausgelagert und der Spielbetrieb 1973/74 in der nun drittklassigen Oberliga Süd fortgesetzt.<ref name="ecp" /> Von 1974/75 mit 1977/78 nahm der EC Peiting an der 2. Eishockey-Bundesliga teil, bevor eine Saison der Spielbetrieb ausgesetzt wurde. Danach spielte der EC ab 1979/80 in der Oberliga Süd – bis auf die Saison 1983/84, wo erneut an der 2. Eishockey-Bundesliga teilgenommen wurde – bis zur Einführung der Deutschen Eishockey Liga 1994. Bei der Ligenneueinteilung ging der EC Peiting in die 1. Liga Süd, in der die Mannschaft bis 1997/98 verblieb. Als die 2. Eishockey-Bundesliga zur Saison 1998/99 wieder eingeführt wurde, ließ sich der Verein in die 2. Liga Süd zurückstufen. Aus dieser Liga rückten die Oberbayern trotz finanzieller Bedenken in die Oberliga Süd 2000/01 nach und wurde dort als Aufsteiger auf Anhieb Fünfter, welches mit den Einzug in das Playoff-Viertelfinale gegen die Crocodiles Hamburg resultierte. Dieser Erfolg konnte 2002/03 gesteigert werden, indem die Mannschaft in den Meisterschafts-Playoffs erst im Halbfinale gegen den späteren Meister 1. EV Weiden mit 2:1 Spielen verlor. In den Folgejahren etablierte sich der EC Peiting in der Oberliga und konnte mit dem Finaleinzug und den Vizemeisterschaften in den Spielzeiten 2008/09 und 2009/10 die bis dato größten Erfolge der jüngeren Vereinsgeschichte feiern. Der EC Peiting feierte in der Saison 2011/2012, 2012/13 und 2018/19 die Meisterschaft der Oberliga-Süd.

Erfolge[Bearbeiten]

Vorlage:Mehrspaltige Liste

Trainer[Bearbeiten]

Bisherige Trainer
Saison Trainer
1952–1960 DeutschlandDeutschland Michael Schmid sen.
1961–1965 DeutschlandDeutschland Ludwig Dietl
1965–1968 DeutschlandDeutschland Manfred Fliegauf
1968–1970 DeutschlandDeutschland Detlef Bark
1970–1972 DeutschlandDeutschland Josef Wörschhauser sen.
1972–1973 DeutschlandDeutschland Alfred Nieder
1973–1975 DeutschlandDeutschland Johann Schmaußer DeutschlandDeutschland Peter Schwimmbeck
1975–1976 DeutschlandDeutschland Johann Schmaußer
1976–1977 DeutschlandDeutschland Gustav Hanig
1977–1978 DeutschlandDeutschland Gustav Hanig DeutschlandDeutschland Helmut Lackner
1978 DeutschlandDeutschland Jan Egermajer
1979–1981 DeutschlandDeutschland Johann Schmaußer
1981 DeutschlandDeutschland Ernst Trautwein
1981–1983 DeutschlandDeutschland Gert Wittmann
1983–1984 DeutschlandDeutschland Rudolf Gröger DeutschlandDeutschland Herbert Schmid DeutschlandDeutschland Gustav Hanig
1984–1985 DeutschlandDeutschland Berthold Hartelt DeutschlandDeutschland Herbert Schmid
1985–1988 DeutschlandDeutschland Gert Landshut DeutschlandDeutschland Herbert Schmid
1988–1989 DeutschlandDeutschland Gert Landshut DeutschlandDeutschland Richard Kolb Kanada Doug Irwin
1989–1990 Kanada Doug Irwin DeutschlandDeutschland Peter Freißl Kanada Herbert Schmid
1990–1991 Kanada Doug Irwin
1991–1992 DeutschlandDeutschland Wolfgang Rosenberg DeutschlandDeutschland Peter Freißl DeutschlandDeutschland Johannes Schmaußer DeutschlandDeutschland Gert Landshut
1992–1993 DeutschlandDeutschland Gert Landshut
1993–1994 DeutschlandDeutschland Gert Landshut DeutschlandDeutschland Peter Freißl
1994–1996 DeutschlandDeutschland Alexej Sulak DeutschlandDeutschland Norbert Strobl
1996–1997 DeutschlandDeutschland Norbert Strobl DeutschlandDeutschland Johannes Schmaußer Kanada Don Depoe DeutschlandDeutschland Kenneth-Brian Latta
1997–1998 DeutschlandDeutschland Kenneth-Brian Latta DeutschlandDeutschland Robert Kienle DeutschlandDeutschland Alexej Sulak
1998–1999 DeutschlandDeutschland Alexej Sulak
1999–2000 Slowakei Eduard Giblak DeutschlandDeutschland Nikolaus Habermann DeutschlandDeutschland Albin Wimmer DeutschlandDeutschland Georg Kink
2000–2001 DeutschlandDeutschland Georg Kink DeutschlandDeutschland Nikolaus Habermann
2001–2003 DeutschlandDeutschland Georg Kink
2003–2004 DeutschlandDeutschland Georg Kink DeutschlandDeutschland Christian Winkler DeutschlandDeutschland Johannes Schmaußer
2004–2005 DeutschlandDeutschland Johannes Schmaußer
2005–2006 DeutschlandDeutschland Johannes Schmaußer DeutschlandDeutschland Gert Landshut
2006–2007 DeutschlandDeutschland Johannes Schmaußer DeutschlandDeutschland Gert Landshut DeutschlandDeutschland Ronald Chyzowski DeutschlandDeutschland Albin Wimmer
2007–2012 DeutschlandDeutschland Alexj Sulak
2012–2013 DeutschlandDeutschland Joseph Heiß DeutschlandDeutschland Stefan Ihsen
2013–2014 DeutschlandDeutschland Joseph Heiß DeutschlandDeutschland Stefan Ihsen DeutschlandDeutschland John Sicinski
2014–2015 DeutschlandDeutschland John Sicinski DeutschlandDeutschland Stefan Ihsen
2015–2016 DeutschlandDeutschland John Sicinski DeutschlandDeutschland Norbert Strobl
2016–2017 DeutschlandDeutschland Hubert Buchwieser
2017–2021 DeutschlandDeutschland Hubert Buchwieser DeutschlandDeutschland Markus Keppeler
2021–2022 DeutschlandDeutschland Anton Saal DeutschlandDeutschland Markus Keppeler Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Bradley Miller
2022–2023 DeutschlandDeutschland Anton Saal DeutschlandDeutschland James-Tyler Morris
2023–2024 DeutschlandDeutschland James-Tyler Morris DeutschlandDeutschland Gordon Borberg
2024–2026 DeutschlandDeutschland John Sicinski DeutschlandDeutschland Gordon Borberg DeutschlandDeutschland Anton Saal DeutschlandDeutschland Landon Gare
2026–2027 DeutschlandDeutschland Landon Gare DeutschlandDeutschland Marco Habermann

Spielstätte[Bearbeiten]

Der EC Peiting trägt seine Heimspiele in der Eissporthalle Peiting an der Alfons-Peter-Straße aus. Sie besitzt ein Fassungsvermögen von insgesamt 2.500 Zuschauern.<ref>hockeyarenas.net, Eissporthalle Peiting</ref>

Nachwuchs[Bearbeiten]

Neben der Seniorenmannschaft hat der EC Peiting eine erfolgreiche Nachwuchsarbeit, wobei die Juniorenmannschaft vor Einführung der DNL und DNL2 an der Bundesliga Süd teilnahm:

Seit mehreren Jahren nimmt der EC Peiting nun an der DNL2 teil.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Weblinks[Bearbeiten]

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