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eSeL

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eSeL ist eine Kunstplattform aus Wien. Sie wurde 1998 von Lorenz „eSeL“ Seidler gegründet und bietet einen wöchentlichen Newsletter (das eSeL Mehl), ein Foto- und Katalogarchiv und eine Termindatenbank. Der Name „eSeL“ dient dem Künstler Lorenz Seidler zudem als Pseudonym (bestehend aus den Initialen S und L, phonetisch an das Wort Esel erinnernd), unter dem er auch unterschiedliche Kunstprojekte und Ausstellungen initiiert, kuratiert und koordiniert.

Weblinks[Bearbeiten]

Die Website www.esel.at bietet eine moderierte Termindatenbank zu Veranstaltungen aus dem Bereich der bildenden Künste (mit regionalem Fokus auf Wien und Umgebung), einen wöchentlichen Newsletter („eSeL Mehl“) und ein Fotoarchiv.<ref>Szenegänger. In: Profil. 24. August 2015, S. 88–89.</ref> Der eSeL.at Kalender unterteilt sich in Tagesübersichten nach Datum und in die Kategorien „eSeL Neugierde“ (redaktionelle Empfehlung), „hAmSteR Events“ (Szene), „Maultier Kunst“ (bildende Kunst), „Uhu Diskurs“ (Diskurs/Vermittlung), „Ameisen Urbanismus“ (Architektur/Stadt), „Nerz Techleben“ (Internet/Technik), „Flimmer Ratte“ (Film/Videokunst), „Kanari Klangwelten“ (Sound Art/Musik), „Tauben Loge“ (Performance/Choreographie), „Pudel Design“ (Design), „Public Access“ (Gesellschaft/Teilhabe), „Eselchen Kinderprogramm“ (Kinder/Familie) und „nicht in Wien“.

So ist das Portal [esel.at] zur Chronik geworden, zu einer Timeline der künstlerischen, aber auch technologischen und ökonomischen Entwicklungen, Ereignisse und Veränderungen des „Betriebssystems Kunst“ im 21. Jahrhundert, wie es Peter Weibel einst treffend bezeichnet hat.<ref>Kunst-Flaneur im Eselskostüm. In: Die Presse. (diepresse.com [abgerufen am 1. August 2018]).</ref>

Die Erweiterung der eSeL-Website („eSeL 2.0“) wurde 2010 mit dem 2. Platz des Innovationspreis<ref>IG Kultur Wien: Innovationspreis .10. Abgerufen am 15. Februar 2017.</ref>, vergeben durch IG Kultur Wien, ausgezeichnet.

Newsletter eSeL Mehl[Bearbeiten]

Der Newsletter „eSeL Mehl“ wird wöchentlich am Donnerstag versandt und bietet einen Auszug aus der Termindatenbank von eSeL.at für die kommenden sieben Tage. Das eSeL Mehl erreicht wöchentlich über 10.000 Abonnenten<ref>Vgl.

Lorenz Seidler: Ein Esel erklärt die Kunst. In: Die Presse. (diepresse.com [abgerufen am 15. Februar 2017]).</ref> (Stand: Februar 2017). Jede Aussendung enthält eine Fotostrecke, die von Lorenz „eSeL“ Seidler aus der fotografischen Dokumentation aktueller Ausstellungen und Kunstveranstaltungen zusammengestellt wird.

eSeL REZEPTION[Bearbeiten]

Die „eSeL REZEPTION“ im Q21 des MuseumsQuartier ergänzt www.esel.at seit 2011<ref>Lorenz Seidler: Ein Esel erklärt die Kunst. In: Die Presse. (diepresse.com [abgerufen am 15. Februar 2017]).</ref> als „offenes Büro“<ref>Michael Huber: Die Kunst, an Kunst teilzuhaben. (kurier.at [abgerufen am 15. Februar 2017]).</ref> um ein „analoges“ Informationsportal mit Ausstellungs- und Workshopfläche. Sie bietet unter anderem eine Bibliothek mit Ausstellungskatalogen von Kunstinstitutionen sowie einen moderierten Flyerkasten. Die eSeL Rezeption dient der niederschwelligen Vermittlung von Kunstangeboten an die Besucher des MuseumsQuartier und als Schauplatz für Veranstaltungen wie die Reihe „Kunst & SpieleN“<ref>eSeL.at | Blog Category: REZEPTION. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 2. Oktober 2017; abgerufen am 15. Februar 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>.

Kalenderdatenbank als digitales Kulturerbe[Bearbeiten]

Die über eSeL.at bereitgestellten Kunst- und Kalenderdaten werden als digitales europäisches Kulturerbe der Allgemeinheit sowie der wissenschaftlichen Nutzung zugänglich gemacht. In Österreich sind diese Europeana-Archivdaten über die Plattform Kulturpool.at<ref>Kulturpool.at</ref> abrufbar.<ref>https://kulturpool.at/inhalte/rewind-esel</ref>

eSeLs Kunstprojekte (Auswahl)[Bearbeiten]

Infrastrukturprojekte[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />