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Eberhard Kernchen

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Eberhard Kernchen (* 1. November 1935 in Erfurt) ist ein deutscher Bauingenieur, Professor an der Technischen Universität Berlin<ref name="Mitglied der IIA">N.N.: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.TU-Professor Eberhard Kernchen Mitglied der International Informatization Academy / Anerkennung für die langjährige Kooperation mit der Staatlichen Technischen Universität für das Bauwesen in Moskau (MSUCE) (Memento vom 12. Juni 2015 im Internet Archive), Medieninformation Nr. 214 vom 15. Oktober 1997 auf der Seite der TU Berlin</ref> und Herausgeber.<ref name="DNB">Vergleiche die Angaben unter der GND-Nummer der Deutschen Nationalbibliothek</ref>

Leben[Bearbeiten]

Geboren in der Zeit des Nationalsozialismus, durchlief Eberhard Kernchen eine Ausbildung als Betonbauer und studierte anschließend in West-Berlin Bauingenieurwesen an der Technischen Universität Berlin (TU Berlin),<ref name="Mitglied der IIA"/> wo er am 8. Januar 1970 seine Dissertation schrieb unter dem Titel Quasistatische Theorie größerer Verformungen an Stäben mit viskoelastischen Materialgesetzen.<ref name="DNB"/> Schon im Folgejahr 1971 wurde Kernchen von der TU Berlin zum Professor für das Lehrgebiet der Mechanik ernannt.<ref name="Mitglied der IIA"/>

Im Jahr 1988 übernahm Kernchen das Fachgebiet Informationsverarbeitung in der Gebäudeplanung am Fachbereich Umwelttechnik der TU Berlin,<ref name="Mitglied der IIA"/> veranstaltete im selben Jahr in Verbindung mit dem Hochschul-Arbeitskreis „Informationsverarbeitung für Architekten und Raumplaner“ ein Seminar zum Thema CAAD - Grundlagen und Anwendungen in Lehre und Forschung.<ref name="DNB"/>

Eberhard Kernchen war an der Gründung des Fachbereichszentrums für Informationsverarbeitung und technische Darstellungsverfahren (ZID) beteiligt.<ref name="Mitglied der IIA"/> Von dieser Institution aus begann er seinen Beitrag zur Geschichte der Architekten und die Entwicklung der Computertechnik ... mit einer Kurzbiographie über Gottfried Wilhelm Leibniz, mit dessen „Erfindung“ des Dualen Zahlensystems – aufgrund „[...] der Analogie zu den zwei Zuständen Strom/kein Strom in einem elektrischen Leiter – die Basis für die gesamte elektronische Rechentechnik“ bereits vor mehr als drei Jahrhunderten gefunden worden war.<ref>Eberhard Kernchen: Architekten und die Entwicklung der Computertechnik - Betrachtungen aus persönlicher Sicht auf der Seite tad.architektur.tu-berlin.de [o. D.], herunterladbar als PDF-Dokument</ref>

1993 wurde Kernchens Fachgebiet am Fachbereich Architektur der TU Berlin angesiedelt.<ref name="Mitglied der IIA"/>

Aufgrund Kernchens Arbeit für die langjährige Kooperation zwischen der TU Berlin und der Staatlichen Technischen Universität für das Bauwesen in Moskau (MSUCE) wurde Eberhard Kernchen auf Vorschlag der Hochschule in Moskau 1997 als Mitglied der International Informatization Academy (IIA) aufgenommen.<ref name="Mitglied der IIA"/>

Schriften[Bearbeiten]

  • Eberhard Kernchen (Hrsg.): Informationsverarbeitung in der Lehre für Architekten und Designer. Gesammelte Vorträge des Symposiums vom 24. - 25. Januar 1986 in Berlin, 1. Auflage, Düsseldorf: Werner, 1987, ISBN 3-8041-2399-6; Inhaltsverzeichnis
  • Eberhard Kernchen (Hrsg.): CAAD - Grundlagen und Anwendungen in Lehre und Forschung. Seminar am 1. und 2. Juli 1988 (= TUB-Dokumentation / Kongresse und Tagungen, Heft 44), hrsg. von der Technischen Universität Berlin, Der Präsident, Referat für Aussenbeziehungen. Veranstalter: Prof. Dr.-Ing. Kernchen. In Verbindung mit dem Hochschul-Arbeitskreis „Informationsverarbeitung für Architekten und Raumplaner“, Berlin: Universitäts-Bibliothek der Technischen Universität, Abteilung Publikationen, 1989, ISBN 3-7983-1298-2
  • Eberhard Kernchen (Hrsg.): CAAD. Fortschritte bei uns und unseren Nachbarn. Rechnerunterstützte Informationsverarbeitung in der Architektur. Seminar am 29. und 30. Juni 1990, Berlin: Technische Universität Berlin, 1991, ISBN 3-7983-1403-9; Inhaltsverzeichnis

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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